


Im Orbit des Mars taucht eine mysteriöse schwarze Sphäre auf. Die Crew der Achilles wird mit der wissenschaftlichen Analyse beauftragt, doch die Scanner des Raumschiffs liefern keinerlei Ergebnisse. Entweder ist die Sphäre übernatürlicher Herkunft, oder jemand sabotiert ihre Mission. Während die Crew mit Halluzinationen kämpft und die Spannungen wachsen, stößt die Sphäre plötzlich ein gleißend helles Licht aus. In tausenden Sprachen zugleich übermittelt sie ein einziges Wort: Deus – Gott…
Originaltitel: Deus
Regie: Steve Stone.
Drehbuch: Steve Stone.
Darsteller: Claudia Black, Richard Blackwood, Phil Davis, Lisa Eichhorn, Charlie MacGechan, David O’Hara, Sophia Pettit, Branko Tomovic, Crystal Yu.
Genre: Science-Fiction / Thriller
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 90 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HS MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Pandastorm Pictures
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Auf den ersten Blick präsentiert sich Deus als klassischer Science-Fiction-Film. Die Ausgangssituation verspricht kosmische Rätsel, philosophische Fragestellungen und vielleicht sogar ein spannendes Abenteuer im Weltall. Doch je länger der Film läuft, desto deutlicher wird, dass die Science-Fiction-Elemente hier vor allem als Fassade dienen. Hinter der futuristischen Oberfläche verbirgt sich vielmehr eine Geschichte, die sich intensiv mit Glauben, Existenzfragen und der Suche nach einem höheren Sinn beschäftigt. Das muss grundsätzlich nichts Schlechtes sein. Viele der besten Science-Fiction-Werke nutzen fantastische Szenarien, um philosophische Themen zu behandeln. Das Problem von „Deus“ besteht jedoch darin, dass er seine zahlreichen Ideen nie wirklich ausarbeitet. Immer wieder werden interessante Ansätze eingeführt, nur um sie kurz darauf wieder fallen zu lassen. Kaum scheint sich eine Richtung herauszukristallisieren, schlägt der Film bereits den nächsten Weg ein.
Besonders auffällig ist dies bei der Tonalität. Zwischenzeitlich wirkt es, als wolle der Film sogar in Richtung Horror gehen. Die Atmosphäre wird bedrohlicher, einige Szenen erzeugen durchaus Spannung und man erwartet eine entsprechende Entwicklung. Doch bevor daraus etwas entstehen kann, werden diese Elemente wieder verworfen. Stattdessen wechselt die Geschichte erneut ihre Richtung und hinterlässt den Eindruck, nie genau zu wissen, was sie eigentlich erzählen möchte. Im Zentrum steht letztlich die Suche nach Gott beziehungsweise nach einer höheren Wahrheit. Der Film beschäftigt sich ausführlich mit religiösen Fragen und versucht, philosophische Überlegungen in seine Handlung einzubinden. Allerdings wirken viele dieser Gedankengänge eher aufgesetzt als organisch entwickelt. Besonders problematisch wird es, wenn der Film einerseits bestimmte Glaubensvorstellungen vermitteln möchte, diese andererseits aber ständig durch die Haltung seines Hauptcharakters infrage stellt. Dadurch entsteht ein widersprüchliches Hin und Her, das eher verwirrt als zum Nachdenken anregt.
Auch die Auflösung beziehungsweise der eigentliche Kern der Suche hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Vieles wird über die gesamte Laufzeit als großes Geheimnis aufgebaut, nur um letztlich überraschend banal zu wirken. Der Film verspricht mehr, als er am Ende tatsächlich einlöst. Hinzu kommen zahlreiche Dialoge, die den philosophischen Anspruch des Films eher untergraben als unterstützen. Statt tiefgründiger Gespräche entstehen häufig Wortwechsel, die erstaunlich oberflächlich wirken und den Figuren wenig Glaubwürdigkeit verleihen. Gerade bei einem Film, der so stark auf seine Ideen und Diskussionen setzt, fällt dies besonders negativ auf. Auch auf wissenschaftlicher Ebene zeigt „Deus“ deutliche Schwächen. Physikalische Gesetze werden häufig ignoriert oder nach Belieben verbogen, ohne dass die Geschichte dafür überzeugende Erklärungen liefert. Natürlich darf Science-Fiction kreativ mit wissenschaftlichen Konzepten umgehen, doch hier entsteht oft der Eindruck, dass weniger kreative Freiheit als vielmehr mangelnde Sorgfalt dahintersteckt.
Visuell kann der Film zwar gelegentlich überzeugen und erzeugt stellenweise eine interessante Atmosphäre, doch dies reicht nicht aus, um die erzählerischen Probleme auszugleichen. Die starke Optik bleibt letztlich nur Verpackung für eine Geschichte, die sich in ihren eigenen Ideen verliert. „Deus“ ist ein Science-Fiction-Film, der große Fragen stellen möchte, dabei jedoch an seiner eigenen Unentschlossenheit scheitert. Interessante Ansätze werden aufgebaut und wieder verworfen, philosophische Überlegungen verlaufen im Kreis und die Dialoge bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die futuristische Kulisse wirkt dabei oft wie bloße Dekoration für eine Glaubensdebatte, die nie wirklich zu einem überzeugenden Ergebnis findet. Ambitioniert gedacht, aber unerquicklich umgesetzt.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Dem Bild der High Definition Blu-ray Disc hingegen mangelt es an nichts. Sehr feine Details und eine glasklare Schärfe. Kontrast und Schwarzwert sind ausgezeichnet.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Sound punktet mit solider Atmosphäre und einer sauberen Abmischung. Allerdings der Klang der platten Synchronstimmen ist mehr als Trash.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es nur eine Trailershow.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: 4260428053538
VÖ-Kauf: 14. Oktober 2022.
www.pandastorm.com