


Nach einem Unentschieden in der Entscheidung um die Goldmedaille prügeln sich die Erzrivalen des Eistanzes Chazz Michael Michaels (Ferrell) und Jimmy MacElroy (Heder), was das Zeug hält. Da sie von nun an auf Lebenszeit vom Einzelwettkampf der Männer ausgeschlossen sind, tricksen die beiden das System aus und treten zusammen im Paarlauf an.
Originaltitel: Blades of Glory
Regie: Josh Gordon, Will Speck.
Drehbuch: Josh Gordon, Will Speck.
Darsteller: Will Ferrell (Old Scool), Jon Heder (Napoleon Dynamite), Amy Poehler (Baby Mama), Will Arnett (Teenage Mutant Ninja Turtles), Jenna Fischer (Walk Hard), William Fichtner (Armageddon), Romany Malco (Weeds), Craig T. Nelson (Die Familie Stone).
Genre: Komödie
Land: USA
FSK: 6 Jahren.
Laufzeit: 93 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, türkisch, niederländisch, schwedisch, dänisch, französisch, italienisch, polnisch, griechisch, ungarisch, finnisch, norwegisch.
Extras: Das Making of von „Die Eisprinzen“, Berühmtheiten auf dünnem Eis, Die super-sexy Kostüme der Eistänzer, 20 Fragen mit Scott Hamilton, Porträt eines psychotischen Fans, Entfernte Szenen, Musikvideo, Gag Reel, Alternative Takes, u.v.m.
Vertrieb: LEONINE / Paramount Home Entertainment.
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Manche Komödien setzen auf feinen Humor, andere auf intelligente Satire. Und dann gibt es noch Blades of Glory – einen Film, der sich mit Anlauf auf das Eis wirft und jede Form von Zurückhaltung gleich mit über Bord wirft. Was hier geboten wird, ist ein wahres Feuerwerk aus Übertreibungen, Albernheiten und herrlich absurden Einfällen. Genau deshalb funktioniert der Film auch heute noch so gut. Bereits die Grundidee ist so verrückt, dass sie eigentlich nicht funktionieren dürfte. Zwei völlig gegensätzliche Eiskunstlauf-Stars, die sich gegenseitig nicht ausstehen können, müssen plötzlich als Paar antreten. Aus dieser simplen Prämisse entwickelt sich eine Komödie, die keine Gelegenheit auslässt, sich über die Welt des Eiskunstlaufs auf möglichst überdrehte Weise lustig zu machen. Dabei merkt man schnell, dass die Macher ihr Thema erstaunlich gut kennen. Kaum ein Detail der Eiskunstlauf-Szene bleibt von den zahlreichen Seitenhieben verschont. Von den extravaganten Kostümen über die oft übertriebene Selbstdarstellung bis hin zu den spektakulären Choreografien wird alles durch den Kakao gezogen. Das geschieht jedoch nie bösartig, sondern mit einer spürbaren Freude am Unsinn.
Der größte Trumpf des Films ist jedoch seine Besetzung. Will Ferrell befindet sich hier in absoluter Hochform und spielt seine Figur mit genau der richtigen Mischung aus Größenwahn, Selbstüberschätzung und kindlicher Naivität. An seiner Seite liefert Jon Heder den perfekten Gegenpol. Das Zusammenspiel der beiden sorgt für einen Großteil der Lacher und funktioniert erstaunlich gut. Natürlich zündet nicht jeder einzelne Gag. Bei einer derart hohen Schlagzahl wäre das auch kaum möglich. Manche Pointen landen punktgenau, andere verpuffen etwas. Doch das fällt kaum ins Gewicht, weil die allgemeine Stimmung des Films so ansteckend ist. Selbst die flacheren Witze werden von der völlig überdrehten Atmosphäre oft mitgerissen. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent der Film seine eigene Absurdität auslebt. Nichts erscheint hier zu verrückt, nichts zu überzogen. Stattdessen wird jede Situation noch ein Stück weiter eskaliert, bis sie vollkommen groteske Ausmaße annimmt. Genau dieser Mut zur völligen Überzeichnung macht „Die Eisprinzen“ so unterhaltsam.
Dabei helfen auch die zahlreichen Gastauftritte und Nebenfiguren, die immer wieder für zusätzliche komische Momente sorgen. Der Film wirkt dadurch fast wie eine einzige große Persiflage auf Sportfilme, Konkurrenzdenken und den Starkult im Allgemeinen. Trotz all seiner Albernheiten besitzt der Film erstaunlich viel Energie. Die Laufzeit vergeht wie im Flug, weil ständig etwas passiert und die nächste absurde Situation meist schon um die Ecke wartet. Langeweile kommt praktisch nie auf. „Die Eisprinzen“ ist ein Meisterwerk der Übertreibung. Nicht jeder Witz trifft ins Schwarze, doch die schrille, chaotische und herrlich verrückte Gesamtstimmung macht das mehr als wett. Eine Kultkomödie voller bekannter Gesichter, skurriler Einfälle und unvergesslicher Momente, die den Eiskunstlauf auf die wohl absurdeste Weise feiert, die man sich vorstellen kann. Wer mit diesem Humor etwas anfangen kann, dürfte seine Lachmuskeln hier ordentlich beanspruchen.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Die frisch geeiste Bildfläche ist kristallklar poliert, die Details sind fein, der Kontrast und die Farben kommen hell daher. Wenn auch relativ wenig gefordert, ist selbst der Schwarzwert eine 5,9 bis 6,0.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Beim Sound gibt es nur die Höchstnote 5,8. Denn die Dynamik ist meistens etwas drüber und lässt die Details etwas flach über das Eis gleiten. Die Dialoge durchgehend klar verständlich und insgesamt gibt der Sound einen sehr sauber Klang wieder.
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Bonusbewertung: 4 von 5 Sternen.
Bei den Extras gibt es im Vergleich zur früheren DVD-Veröffentlichung keine Neuerungen. Doch nach wie vor zeigen sich diese reichhaltig.
Abspann: Ja! Irgendwie kommt da noch was.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: 5053083258832
VÖ-Kauf: 16. Februar 2023
www.paramount.de