


Nachdem eine geplante Pipeline die beschauliche Kleinstadt Beaverfield entzweit hat und ein Schneesturm die Bewohner im örtlichen Gasthaus gefangen hält, versuchen der neu eingetroffene Ranger Finn (Sam Richardson) und die Postangestellte Cecily (Milana Vayntrub) den Frieden zu wahren. Doch als der Vollmond aufsteigt und sich plötzlich die Leichen um sie herum stapeln, entdecken Finn und Cecily eine Stadt voller schwelender Ressentiments, in der jeder ein Motiv hat… und in der jeder der Werwolf sein könnte…
Originaltitel: Werewolves Within
Regie: Josh Ruben.
Drehbuch: Mishna Wolff.
Darsteller: Sam Richardson, Milana Vayntrub, George Basil, Sarah Burns, Michael Chernus, Catherine Curtin, Wayne Duvall, Harvey Guillén, Rebecca Henderson, Cheyenne Jackson, Glenn Fleshler, Michaela Watkins.
Genre: Horror / Komödie / Mystery
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 96 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1,DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer..
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Das gleichnamige Game von Ubisoft ist grafisch wahrlich kein Überflieger, besitzt dafür aber genau jene Mischung aus Trash, Charme und schrägem Witz, die ihm seinen eigenen Charakter verleiht. Josh Rubens Verfilmung übernimmt diese Grundstimmung erstaunlich gut und macht daraus einen eigenständigen kleinen Genre-Spaß. „Werewolves Within“ nimmt sich selbst nicht allzu ernst und weiß ziemlich genau, dass ein wenig Absurdität manchmal wesentlich unterhaltsamer sein kann als der Versuch, aus einer simplen Vorlage ein großes Horror-Epos zu machen. Der Humor ist zweifellos gewöhnungsbedürftig und entwickelt seine Wirkung auf eine sehr eigene Weise. Nicht jeder Gag dürfte bei jedem Zuschauer denselben Nerv treffen, doch der Film bleibt angenehm konsequent in seinem Ton. Der Humor wirkt dadurch nicht permanent aufgesetzt oder störend, sondern gehört einfach zu dieser merkwürdigen kleinen Welt dazu. Die Figuren tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei, weil sie sich selbst und die zunehmend eigenartige Situation nicht übermäßig ernst nehmen. Daraus entsteht ein angenehm lockerer Umgang mit dem Genre, der den Film trotz seiner überschaubaren Ausgangslage erstaunlich lebendig hält. Auch optisch macht die verschneite Umgebung einiges her. Die Kulissen und der reichlich vorhandene Schnee verleihen dem Geschehen eine charmante Atmosphäre, die wunderbar zum eingeschneiten Schauplatz passt. Der Film nutzt seine Umgebung nicht nur als hübsche Dekoration, sondern macht aus der eingeschlossenen Gemeinschaft einen passenden Spielplatz für seine Figuren. Das Tempo bleibt dabei erfreulich hoch, sodass sich die Geschichte angenehm leicht wegschauen lässt. Wer allerdings einen blutigen Werwolf-Horror erwartet, könnte überrascht sein. „Werewolves Within“ kommt erstaunlich unblutig daher und präsentiert zudem vergleichsweise wenig tatsächliche Werwolf-Action. Das funktioniert erstaunlicherweise trotzdem hervorragend. Der Film braucht kein permanentes Gemetzel, um unterhaltsam zu sein, weil der eigentliche Reiz stärker aus der Gruppendynamik, den Verdächtigungen und dem Versuch entsteht, herauszufinden, wer hier eigentlich wem etwas vormacht. Genau diese Mischung aus Mystery, Komödie und verschneitem Kammerspiel trägt den Film. Etwas mehr Zeit hätte diesem „Wer ist wer?“-Spiel allerdings gutgetan. Der Verlauf schafft es nicht ganz, das Publikum so geschickt hinters Licht zu führen, wie es mit dieser Ausgangslage möglich gewesen wäre. Die Auflösung beziehungsweise die Entwicklung dorthin wirkt dadurch stellenweise etwas zu leicht durchschaubar. Mehr falsche Fährten, zusätzliche Verdächtigungen und ein längeres Spiel mit den verschiedenen Figuren hätten den Spaß noch deutlich steigern können. Davon abgesehen funktioniert die Verfilmung erstaunlich gut und bleibt über ihre Laufzeit kurzweilig und hervorragend unterhaltsam. Sie übernimmt den eigenwilligen Charme des Spiels, ohne sich sklavisch daran festzuklammern, und findet ihren eigenen Ton zwischen Mystery, Humor und Werwolf-Genre. Viel Schnee, schräge Figuren, gewöhnungsbedürftiger Humor und überraschend wenig Blut ergeben hier eine ziemlich unterhaltsame Mischung. Kein perfektes „Wer ist der Werwolf?“-Rätsel, aber definitiv ein Film, bei dem am Ende nur eines bleibt: Fun!
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Hervorragend hier ist das, dass Bild nicht allzu dunkel abgemischt wurde. Die Schärfe präsentiert sich dabei gestochen klar und mit sauberen Details. Selbst der Schwarzwert ist gut und ausreichend satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der sehr dynamische Sound glänzt mit durchgehend klaren Dialogen und einer durchaus feinen räumlichen Atmosphäre, wenn auch noch mit reichlich Platz für mehr Details. Insgesamt erklingt der Ton sehr sauber und durchaus stimmig zum Film.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Sehr viel weniger Biss hat das zusätzliche Bonusmaterial. Es gibt lediglich nur den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Basierend auf dem gleichnamigen VR Game für PlayStation 4 und Microsoft Windows.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 17. Februar 2022.
www.eurovideo.de