


Optimus Prime und die Autobots stellen sich in diesem adrenalingeladenen Abenteuer ihrer bislang größten Herausforderung: Als eine neue Bedrohung, die den kompletten Planeten zu vernichten vermag, auftaucht, müssen sich die heroischen Roboter mit den mächtigen Maximals zusammenschließen, um die Erde und die Existenz der Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Tatkräftige Unterstützung erfahren sie dabei von Ex-Soldat Noah (Anthony Ramos) und der archäologisch interessierten Forscherin Elena (Dominique Fishback).
Originaltitel: Transformers: Rise of the Beasts
Regie: Steven Caple Jr.
Drehbuch: Joby Harold, Darnell Metayer, Josh Peters.
Darsteller: Anthony Ramos, Dominique Fishback, Luna Lauren Velez, Dean Scott Vazquez, Tobe Nwigwe, Sarah Stiles, Leni Parker, Frank Marrs, Aidan Devine.
Genre: Abenteuer / Action
Land: USA
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 128 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Ungarisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, dänisch, finnisch, englisch, französisch, polnisch, spanisch, koranisch, niederländisch, norwegisch, chinesisch, thailändisch, türkisch, uvw.
Extras: Menschliche Angelegenheiten, Das Leben in den 90ern, Helden, Bösewichte, Die Verfolgungsjagd, Die Schlacht von Ellis Island, Im Dschungel, Der Serpentinen-Angriff, Der finale Konflikt, Entfallene und erweiterte Szenen.
Vertrieb: Paramount Pictures Entertainment / TM Hasbro.
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Nach mehreren Filmen, die ihre Action bevorzugt durch hektische Schnitte, rasende Kamerafahrten und ein Dauerfeuer aus visuellen Reizen vermitteln wollten, ist „Transformers: Aufstieg der Bestien“ fast schon eine kleine Wohltat. Endlich nimmt sich ein Film aus diesem Universum etwas mehr Zeit für seine Bilder. Die Kamera darf ruhiger bleiben, einzelne Einstellungen können tatsächlich wirken und die Action muss nicht ständig aussehen, als hätte jemand den schnellen Vorlauf eingeschaltet. Der große Michael-Bay-Rausch ist hier deutlich zurückgefahren worden, was dem Film erstaunlich gut bekommt. Die Transformers dürfen sich bewegen, ohne dass gleichzeitig die Kamera völlig die Kontrolle verliert. Ganz frei von Problemen ist dieser neue Ausflug in das Transformers-Universum allerdings nicht. „Aufstieg der Bestien“ dürfte vor allem deshalb nicht jeden Zuschauer gleichermaßen begeistern, weil sehr deutlich zu spüren ist, welches Publikum hier angesprochen werden soll. Der Film richtet sich spürbar stärker an ein jüngeres Publikum und passt Ton, Humor und Figuren entsprechend an. Das muss nicht grundsätzlich schlecht sein, verändert aber die Wirkung des Films. Wer von Transformers vor allem brachiale Science-Fiction-Action mit einer etwas erwachseneren Härte erwartet, könnte sich hier schnell ein wenig unterfordert fühlen. Interessant ist zudem, dass die Reihe mit diesem Teil wieder einige Schritte zurückgeht und die Handlung in die 1990er-Jahre verlegt. Das eröffnet zumindest atmosphärisch eine angenehme Möglichkeit, dem inzwischen ziemlich bekannten Transformers-Konzept eine andere Farbe zu geben. Die 90er werden dabei nicht nur als zeitliche Kulisse verwendet, sondern bekommen durch die Musik ordentlich Leben eingehaucht. Der Soundtrack transportiert das Lebensgefühl dieser Zeit und sorgt für einige der sympathischsten Momente des Films. Die großartige Musik ist dabei fast schon eine eigene Zeitmaschine und verleiht dem Abenteuer eine angenehm nostalgische Note, ohne dass daraus gleich ein kompletter Nostalgietrip gemacht werden muss.
Mit der eigentlichen Geschichte ist man dagegen relativ schnell durch. Der Kampf zwischen Gut und Böse folgt bekannten Mustern und entwickelt nur selten eine echte Überraschung. Es dauert nicht lange, bis ziemlich klar ist, wohin die Reise geht und welche Kräfte am Ende aufeinandertreffen werden. Die Handlung erfüllt ihre Funktion als Gerüst für das nächste Abenteuer, doch große erzählerische Überraschungen oder wirklich originelle Ideen bleiben weitgehend aus. Der Film setzt weniger darauf, den Zuschauer mit unerwarteten Wendungen zu überraschen, sondern darauf, ihn möglichst unkompliziert durch sein Abenteuer zu führen. Zumindest die Charaktere und der Humor funktionieren passabel. Die Figuren sind nicht unbedingt tiefgründig ausgearbeitet, besitzen aber genug Persönlichkeit, um nicht völlig zwischen den riesigen Robotern unterzugehen. Auch die humorvollen Momente sind überwiegend so eingesetzt, dass sie den Film auflockern, ohne ihn permanent in eine reine Klamaukveranstaltung zu verwandeln. Das sorgt für einen angenehmen Unterhaltungsfluss und verhindert, dass die vergleichsweise einfache Geschichte zu schwer auf den Schultern des Films lastet. Seine größte Stärke bleibt letztlich die kurzweilige Unterhaltung. „Transformers: Aufstieg der Bestien“ möchte kein kompliziertes Science-Fiction-Epos sein und macht daraus auch keinen Hehl. Er liefert Roboter, Action, Musik, Humor und ein Abenteuer, das sich angenehm leicht konsumieren lässt. Die ruhigere Inszenierung tut dem Spektakel sogar gut und zeigt, dass Größe nicht zwangsläufig mit hektischer Kameraarbeit gleichgesetzt werden muss. Einige Sequenzen bekommen dadurch eine Wirkung, die in früheren Teilen durch die permanente visuelle Überforderung verloren ging.
Was dem Film allerdings fehlt, sind jene originellen Ideen, die aus einem weiteren Transformers-Abenteuer etwas wirklich Eigenständiges hätten machen können. Die Zutaten stimmen weitgehend, doch die Mischung bleibt vertraut. Man bekommt solide Unterhaltung, aber nur wenige Momente, bei denen man das Gefühl bekommt, gerade etwas zu sehen, das man in dieser Form noch nicht kennt. Die 90er-Jahre-Kulisse und der musikalische Einschlag sorgen für Abwechslung, die grundlegende Geschichte bleibt jedoch ziemlich vorhersehbar. „Transformers: Aufstieg der Bestien“ ist deshalb ein Film, der seine Stärken vor allem in der Inszenierung und seinem Unterhaltungswert findet. Die ruhiger gefilmten Bilder sind eine willkommene Abwechslung innerhalb der Reihe, die 90er-Jahre-Musik sorgt für Atmosphäre, Humor und Charaktere funktionieren ordentlich und die Action liefert das erwartbare Spektakel. Wer allerdings auf eine überraschende Geschichte oder frische Ideen gehofft hat, wird eher mit bekannten Versatzstücken abgespeist. Für einen kurzweiligen Abend reicht das allemal – für einen echten Aufstieg des Transformers-Universums fehlt es dem Film dann aber doch an der nötigen erzählerischen Fantasie.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Die Schärfe ist richtig gestochen scharf, brillant feine Details und mit einem freundlich hellen Kontrast. Die Farbwiedergabe wurde zudem ordentlich kräftig abgemischt.
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Tonqualität: 5 von 5 Soundboxen.
Exzellente Soundeffekte und eine wirklich gute und saubere Dynamik. Der Ton liefert ebenfalls sehr gute Details in der Räumlichkeit und einfach insgesamt im Klang.
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Bonusbewertung: 4 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist ebenfalls sehr sättigend. Ein rundum fülliges Paket.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 12.10.2023
www.paramount.de