


Orphan – Das Waisenkind: Hätte Rosemaries Baby eine ältere Schwester, dann wäre es Esther! Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds verbirgt sich das Böse – kompromisslos, berechnend und kaltblütig. Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate und John ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten…
Orphan – First Kill: Tricia (Julia Stiles) und Allen (Rossif Sutherland) können ihr Glück kaum fassen, als ihnen mitgeteilt wird, dass ihre vermisste Tochter Esther (Isabelle Fuhrman) wieder aufgetaucht ist. Behutsam versuchen die beiden, das Mädchen in ihre Familie einzugewöhnen. Doch seltsame Ereignisse und kleinere Ungereimtheiten lassen sie schon bald stutzen. Als sich mysteriöse Todesfälle im Umfeld der Familie ereignen, zweifelt Tricia, ob Esther wirklich ihre Tochter ist. Und schon bald werden ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Ihre Familie ist in akuter Gefahr, und Tricia muss sie um jeden Preis vor dem mörderischen Kind beschützen.
Originaltitel: Orphan, Orphan: First Kill
Regie: Jaume Collet-Serra, William Brent Bell.
Drehbuch: David Leslie Johnson-McGoldrick, David Coggeshall.
Darsteller: Isabelle Fuhrman, Vera Farmiga, Peter Sarsgaard, CCH Pounder, Jimmy Bennett, Margo Martindale, Aryana Engineer, Julia Stiles, Rossif Sutherland, Hiro Kanagawa, Matthew Finlan, Samantha Walkes.
Genre: Horror / Thriller / Mystery
Land: USA / Kanada / Deutschland / Frankreich
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 222 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Orphan – Das Waisenkind:
Geschnittene Szenen, alternatives Ende, Featurette, Interviews, Trailer.
Orphan: First Kill: Behind the Scenes; Trailer
Vertrieb: STUDIOCANAL
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Orphan – Das Waisenkind besitzt auch viele Jahre nach seiner Erstveröffentlichung noch dieselbe Wirkung wie damals. Der Thriller versteht es von Beginn an, den Zuschauer bewusst auf eine falsche Fährte zu führen. Zunächst wirkt alles angenehm vertraut und folgt den bekannten Regeln des Genres, bevor die Geschichte ein mutiges Wagnis eingeht, das bis heute zu den überraschendsten Wendungen moderner Psycho-Thriller zählt. Gerade dieser Kniff verleiht dem Film seine zeitlose Qualität. Hinzu kommen eine hervorragende Besetzung, eine durchgehend dichte Atmosphäre und ein Spannungsbogen, der sich kontinuierlich steigert. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass Orphan auch heute noch hervorragend funktioniert.
Mit Orphan – First Kill sollte die Vorgeschichte erzählt werden. Die Idee dahinter ist durchaus reizvoll und beweist mit ihrer zentralen Wendung erneut, dass in dieser Reihe immer noch originelle Einfälle stecken. Leider erreicht die Umsetzung längst nicht die Klasse des Vorgängers. Bereits die Inszenierung wirkt häufig erstaunlich lieblos. Die Kameraarbeit hinterlässt kaum bleibende Eindrücke und das oftmals deutlich sichtbare CGI nimmt dem Film zusätzlich an Wirkung. Vor allem fehlt jener erzählerische Feinschliff, der den ersten Teil so besonders machte.
Auch die Geschichte verschenkt unnötig Potenzial. Vieles entwickelt sich recht vorhersehbar und gerade als Vorgeschichte entstehen kleinere Ungereimtheiten im Zusammenspiel mit dem Originalfilm. Die Besetzung ist zwar gut gewählt, wirkt jedoch auffallend zurückhaltend, fast schon lustlos. Dieser Eindruck zieht sich leider durch weite Teile des Films. Es entsteht das Gefühl, als hätte die Produktion möglichst schnell abgeschlossen werden sollen, anstatt die durchaus guten Ideen konsequent auszubauen.
Schade ist das vor allem deshalb, weil First Kill seine stärksten Momente immer dann besitzt, wenn der Film eigene Wege geht. Genau dort zeigt sich, welches Potenzial tatsächlich vorhanden gewesen wäre. Als Gesamtpaket bleibt die Reihe dennoch absolut sehenswert. Der erste Film gehört nach wie vor zu den stärksten Psycho-Thrillern seines Genres, während die Fortsetzung trotz ihrer deutlichen Schwächen genügend interessante Ansätze mitbringt, um das Gesamtbild nicht entscheidend zu trüben. Zusammen ergibt das weiterhin eine verdiente Gesamtnote: Gut!
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Beim ersten Teil mag man die Farbabmischung nicht, doch überzeugen die klare Schärfe, die schönen Details und der Kontrast hervorragend. Bei der Fortsetzung hingegen wirkt das Bild leicht schwammig und bei den Farben etwas blass. Doch beim Schwarzwert können beide Discs punkten. Dieser ist ordentlich satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound präsentiert sich sowohl bei Teil 1 als auch bei Teil 2 hervorragend sauber, dynamisch und mit solider guter Klangatmosphäre.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Ist das zusätzliche Bonusmaterial bei Teil 1 minimal überdurchschnittlich, so ist es bei Teil 2 nur noch standardmäßig uninteressant
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 26. Januar 2023.
www.studiocanal.de