


Nachdem sie eine unerwartete Nachricht von ihren Vorfahren erhalten hat, muss Vaiana auf die weiten Meere Ozeaniens hinaus und in gefährliche, längst vergessene Gewässer reisen, um ein Abenteuer zu bestehen, wie sie es noch nie zuvor erlebt hat.
Originaltitel: Moana 2
Regie: David G. Derrick Jr., Jason Hand, Dana Ledoux Miller.
Drehbuch: Jared Bush, Dana Ledoux Miller, Bek Smith.
Darsteller: Moana, Maui, Moni, Loto, Kele, Matangi, Simea, Chief Tui, Sina Gramma Tala, HeiHei, Tautai Vasa.
Genre: Animation / Abenteuer / Komödie / Familie / Fantasy / Musical
Land: USA / Kanada
FSK: 0 Jahren.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 2.00:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch.
Tonsystem: Dolby Digital Plus 7.1, DTS-HD MA 7.1
Untertitel: deutsch, englisch für Hörgeschädigte, italienisch.
Extras: Sing mit beim Film, Ruf der Seefahrer, Eine neue Reise, Lieder des Meeres, Werde Teil der Crew, Kokomara-Chroniken, Spaß in der Kabine, Zusätzliche Szenen, Liederauswahl.
Vertrieb: © 2025 Disney / LEONINE Distribution
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Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
Nach dem großen Abenteuer des ersten Teils kehrt Vaiana mit einer Fortsetzung zurück, die zunächst mit erstaunlich viel Schwung ins Wasser springt. „Vaiana 2“ verschwendet wenig Zeit mit einer langen Anlaufphase und beginnt turbulent, farbenprächtig und ausgesprochen unterhaltsam. Abenteuer, Humor und die vertrauten Figuren sorgen schnell für gute Laune, sodass zunächst der Eindruck entsteht, die Macher könnten mühelos an die Leichtigkeit des Vorgängers anknüpfen. Gleichzeitig macht sich schon früh eine kleine Irritation bemerkbar: Einige Entwicklungen und Erzählungen aus dem ersten Abenteuer scheinen nicht die Bedeutung zu besitzen, die man nach dessen Ende erwarten könnte. Die Fortsetzung wirkt stellenweise so, als würde sie bestimmte Elemente eher voraussetzen oder beiseiteschieben, anstatt sie konsequent weiterzuführen. Das fällt vor allem deshalb auf, weil der Vorgänger seine Welt und seine Figuren noch deutlich stärker miteinander verbunden hatte. Der turbulente Auftakt kann sein Tempo allerdings nicht über die gesamte Laufzeit halten. Sobald die erste Abenteuerenergie etwas nachlässt, wird deutlicher, dass die Geschichte diesmal nicht ganz dieselbe erzählerische Inspiration besitzt. Wo der Vorgänger seine Mischung aus Mythologie, Humor, Musik und Abenteuer zu einer erstaunlich geschlossenen Einheit verband, wirkt die Fortsetzung häufiger wie eine Aneinanderreihung einzelner Ideen. Vielleicht erklärt das auch den deutlich stärkeren musikalischen Anteil: Wenn die Geschichte selbst gerade nicht genug Schwung entwickelt, müssen Songs und musikalische Einlagen zusätzliche Energie liefern. Das funktioniert durchaus, denn die Lieder sind mitreißend, voller Bewegung und genau auf jene farbenfrohe Disney-Atmosphäre zugeschnitten, die den Film für ein jüngeres Publikum ebenso attraktiv macht wie für Erwachsene, die sich auf diese Art von Animationsabenteuer einlassen können. Die polynesische Kultur und die Mythologien werden zwar erneut aufgegriffen und die Welt von Vaiana wird dadurch weiter ausgebaut, doch die tiefere Auseinandersetzung mit diesen Elementen tritt diesmal deutlich stärker in den Hintergrund. Der erste Film hatte noch das Gefühl vermittelt, dass hinter seinen fantastischen Bildern und Göttergeschichten eine kulturelle Welt steckt, die tatsächlich entdeckt werden möchte. Hier bleiben viele dieser Aspekte eher schmückendes Beiwerk innerhalb des nächsten großen Abenteuers. Das muss nicht zwangsläufig ein Fehler sein, denn die Fortsetzung scheint ihre Prioritäten klarer auf Unterhaltung zu legen. Allerdings führt diese Entscheidung auch dazu, dass manche Entwicklungen weniger Gewicht besitzen und einzelne Ideen nicht die Wirkung entfalten, die sie eigentlich versprechen. Spätestens zum Ende hin werden dann einige Erwartungen in alle Richtungen verstreut. Der Film baut bestimmte Dinge auf, erzeugt damit Hoffnungen auf eine größere erzählerische Konsequenz und lässt manches anschließend doch überraschend lose wirken. Die Geschichte selbst ist mit ihren teilweise bekannten Klischees zudem etwas fad geraten. Große Überraschungen bleiben eher die Ausnahme, und manche Handlungselemente fühlen sich vertrauter an, als es bei einer Fortsetzung dieser Größenordnung eigentlich nötig wäre. Die eigentliche Stärke liegt deshalb weniger in der Originalität der Geschichte als in dem, was um sie herum geschieht: den Figuren, dem Humor, den Bildern und der schieren Energie, mit der diese Welt erneut zum Leben erweckt wird. Vor allem die Charaktere sorgen dafür, dass das Abenteuer trotz seiner erzählerischen Schwächen nie vollständig ins Belanglose abrutscht. HeiHei bleibt dabei eine der zuverlässigsten Quellen für komische Momente und schafft es mit seiner völlig eigenen Art, selbst in ruhigeren Passagen Leben in die Szenerie zu bringen. Auch weitere Figuren bringen ihren eigenen Humor und Charme mit, wodurch die Fortsetzung eine etwas andere Qualität entwickelt als ihr Vorgänger. Die Figuren funktionieren nicht unbedingt deshalb so gut, weil sie immer tiefgründig geschrieben wären, sondern weil ihre unterschiedlichen Eigenschaften wunderbar miteinander harmonieren. Der Film versteht es, daraus immer wieder kleine komische Situationen entstehen zu lassen, die der Geschichte genau dann Schwung geben, wenn sie ihn benötigt. Optisch bleibt die Reise ohnehin ein großes Vergnügen. Die Animationen sind farbenprächtig, detailreich und voller leuchtender Bilder, die das polynesische Setting mit seinen Meeren, Inseln und fantastischen Elementen wunderbar zur Geltung bringen. Wasser, Landschaften und die zahlreichen farbigen Figuren schaffen eine visuelle Welt, die förmlich danach verlangt, auf einer großen Leinwand entdeckt zu werden. Zusammen mit den energiegeladenen Songs entsteht jene Mischung aus Abenteuer und musikalischem Spektakel, die den Film vor allem für Familien zu einem unterhaltsamen Erlebnis macht. Die Fortsetzung hat damit durchaus ihre eigene Identität, auch wenn sie weniger inspiriert wirkt als der erste Teil. Am Ende bleibt ein Animationsabenteuer, das seine kleineren Schwächen nicht vollständig verbergen kann, aber trotzdem sehr viel Freude bereitet. Die Geschichte hätte mehr Fantasie und erzählerischen Mut vertragen können, die mythologischen Aspekte hätten erneut stärker in die Tiefe gehen dürfen und manche Entwicklungen wirken eher wie lose Enden als wie sorgfältig vorbereitete Höhepunkte. Trotzdem besitzt das Abenteuer genügend Charme, Humor und Energie, um sich nicht hinter seinem Vorgänger verstecken zu müssen. Die farbenfrohen Bilder, die mitreißende Musik und vor allem die witzigen Figuren tragen den Film sicher durch seine erzählerisch etwas dünneren Passagen. Für kleine und große Zuschauer bleibt damit ein unterhaltsamer Ausflug auf See, der zwar nicht ganz den Zauber des ersten Abenteuers erreicht, aber durchaus wieder das Gefühl vermittelt, warum Vaianas Welt so viel Spaß machen kann.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Das Bild der High Definition Blu-ray Disc erreicht für Disney-Verhältnisse mal wieder Spitzenwerte an Details und Auflösung. Eine brillant kristklare Schärfe, dazu strahlende Farben und hervorragend heller Kontrast.
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Tonqualität: 5 von 5 Soundboxen.
Die Soundqualität präsentiert ausgezeichnet dynamisch und beinhaltet auch einen sehr schönen Raumklang und perfekt abgemischte Sounddetails. Ein insgesamt sehr sauberer Ton mit klar verständlich Dialogen und eindringlichen Soundtrack.
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Bonusbewertung: 4 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial überzeugt im vollen Umfang. Kommt mit erstklassigen Informationen und Einblicken daher die den Film nochmals etwas aufwertet durch gute Facts der Entstehung.
Abspann: Während des Abspanns kommt noch eine Szene die großes ankündigt.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein. Ist nicht vorhanden.
EAN: 4061229514019
VÖ-Kauf: 14.03.2025