


Teil 1: Alltag in Steintal: Tagsüber arbeitet Fred Feuerstein mit seinem Freund Barney Geröllheimer im Steinbruch von Slate & Co. Der Abend gehört der Familie: Ehefrau Wilma, die Fred am liebsten wegen dringender Neuanschaffung in den Ohren liegt, Töchterchen Pebbles und Haustier Dino. Doch die beschauliche Existenz der prähistorischen Kleinfamilie gerät unvermutet ins Wanken. Um sich für einen Gefallen zu revanchieren, gibt Barney in Freds Namen einen selbst ausgefüllten Eignungstest der Firma ab. Prompt fällt Fred die Karriereleiter hinauf und wird fortan fürstlich dafür entlohnt, seinen Namen unter undurchsichtige Verträge zu meißeln. Keiner ahnt, daß er, mittlerweile Vizepräsident von Slate & Co., nur als Strohmann für seinen bösartigen Chef den Kopf hinhalten soll.
Teil 2: Fred Feuerstein und sein bester Kumpel Barney Geröllheimer haben gerade ihre neuen Jobs im Steinbruch von Bedrock angetreten. Ihnen steht ein Doppeldate mit den zwei Kellnerinnen von Bronto King Wilma Schlackenberger und Betty Kiessand bevor. Doch auch der schwerreiche Casino-Besitzer Chip Rockefeller hat seine Pläne mit Wilma und lockt die nichtsahnenden Pärchen ins Spielerparadies Rock Vegas, wo er Fred ausstechen will um an Wilmas Familienerbe heranzukommen…
Originaltitel: The Flintstones, The Flintstones in Viva Rock Vegas
Regie: Brian Levant (Versprochen ist versprochen).
Drehbuch: Tom S. Parker, Jim Jennewein, Deborah Kaplan, Harry Elfont, Jim Cash, Jack Epps Jr.
Darsteller: John Goodman (Ein Fall für die Borger), Elizabeth Perkins (Moonlight & Valentino), Rick Moranis (Ghostbusters 2), Rosie O’Donnell (Eine Klasse für sich), Kyle MacLachlan (Twin Peaks), Halle Berry (Gothika), Elizabeth Taylor (Giganten), Mark Addy (Ritter aus Leidenschaft), Stephen Baldwin (Die üblichen Verdächtigen), Jane Krakowski (Ally McBeal), Kristen Johnston (Mitten ins Herz), Joan Collins (Denver Clan), Thomas Gibson (Chicago Hope), Alan Cumming (Die Maske 2).
Genre: Komödie / Fantasy / Familie
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 181 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar, Making ofs, Trailer.
Vertrieb: STUDIOCANAL
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Als The Flintstones in die Kinos kam, war die Begeisterung groß. Schließlich handelte es sich um die Realverfilmung einer der bekanntesten Zeichentrickserien überhaupt. The Flintstones gehörte für viele Generationen zum festen Bestandteil ihrer Kindheit, und die Vorstellung, Fred Feuerstein und seine Familie als echte Menschen auf der Leinwand zu sehen, besaß zweifellos ihren Reiz. Damals lockte das Abenteuer zahlreiche Zuschauer ins Kino – und tatsächlich gelang es dem Film, einen Großteil des Charmes der Vorlage einzufangen. Besonders die Ausstattung verdient auch heute noch Anerkennung. Bedrock wurde mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt. Die steinzeitlichen Fahrzeuge, Häuser und technischen Spielereien wirken kreativ und sorgen dafür, dass die Welt der Flintstones glaubwürdig und lebendig erscheint. Man merkt deutlich, wie viel Aufwand in die Umsetzung geflossen ist. Allerdings zeigt sich mittlerweile auch, dass die Zeit nicht spurlos an dem Film vorbeigegangen ist. Viele Gags wirken heute weniger frisch als damals, und manche humoristischen Einfälle besitzen nicht mehr die Wirkung, die sie einst hatten. Dennoch bleibt der Film sympathisch und unterhaltsam genug, um noch immer einen gewissen Charme auszustrahlen. Der größte Pluspunkt ist mittlerweile eindeutig die Besetzung. Vor allem John Goodman als Fred Feuerstein erweist sich als Glücksgriff. Er verkörpert die Figur mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass man sich kaum jemand anderen in dieser Rolle vorstellen kann. Auch die übrigen Darsteller tragen erheblich dazu bei, dass der Film bis heute funktioniert.
Ganz anders sieht es bei der Fortsetzung The Flintstones in Viva Rock Vegas aus. Obwohl erneut derselbe Regisseur beteiligt war, wirkt vieles überraschend fremd. Die Idee, die Vorgeschichte der bekannten Figuren zu erzählen, klingt zunächst interessant, doch die Umsetzung lässt zahlreiche Wünsche offen. Das beginnt bereits bei den Figuren selbst. Viele Charaktere wirken plötzlich völlig anders als im Vorgänger. Besonders auffällig ist Barney Geröllheimer, dessen Persönlichkeit kaum noch etwas mit der zuvor etablierten Version gemeinsam hat. Solche Veränderungen erschweren es, die beiden Filme als zusammengehörige Reihe wahrzunehmen. Hinzu kommt die komplette Neubesetzung der Hauptrollen. Während Umbesetzungen nicht zwangsläufig problematisch sein müssen, fehlt vielen Figuren nun jene Ausstrahlung, die den ersten Film noch getragen hat. Dadurch geht ein erheblicher Teil des ursprünglichen Charmes verloren.
Gleichzeitig versucht „Viva Rock Vegas“, deutlich mehr Handlung, mehr Gags und mehr verrückte Ideen unterzubringen. Doch anstatt die Geschichte dadurch größer oder besser zu machen, wirkt vieles überladen. Der Film verliert sich häufig in Albernheiten und überdrehten Einfällen, die eher unfreiwillig komisch wirken. Statt den sympathischen Humor des Vorgängers fortzuführen, bewegt sich die Fortsetzung oftmals gefährlich nah am Trash. Natürlich besitzt auch der zweite Film einige nette Momente und die steinzeitliche Kulisse bleibt weiterhin kreativ gestaltet. Doch insgesamt fehlt die Leichtigkeit und der Charme, die den ersten Teil trotz seiner Schwächen noch auszeichnen konnten. So bleibt unter dem Strich ein deutlich unterschiedliches Doppelpack. Der erste Film ist zwar etwas in die Jahre gekommen, punktet aber weiterhin mit seiner liebevollen Ausstattung und einer hervorragenden Besetzung. Die Fortsetzung hingegen enttäuscht durch ihre schwächere Figurenzeichnung, die Umbesetzung und ihre oft überladene Inszenierung. Zusammen betrachtet bleiben die beiden Filme ein interessantes Stück Neunziger- und frühes Nullerjahre-Kino. Der erste Teil überzeugt noch als sympathische Realverfilmung eines Zeichentrickklassikers, während „Viva Rock Vegas“ eher als kuriose Fußnote der Reihe in Erinnerung bleibt. Für beide Filme zusammen ergibt sich somit ein solides „Befriedigend+“. Yabba Dabba Doo – mit Einschränkungen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Teil 1 besticht durch eine gute Standardschärfe und schönen Farben. Der Schwarzwert zeigt sich allerdings ein wenig schwach. Teil 2 kommt mit einem wesendlich satteren Schwarzwert und auch mit einer feineren Auflösung daher. Die Farben zeigen sich kräftig und der Kontrast ordentlich hell.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Teil bietet eine kleine aber feine Soundeffekte, eine ordentliche Dynamik und insgesamt einen sauberen Klang. Teil 2 setzt da gänzlich auf Dynamik aber auf keine räumlichen Akzente. Doch auch dieser präsentiert sich sehr sauber.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial gibt es nur beim ersten Teil.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4006680092867
VÖ-Kauf: 19. September 2019.