


Vic holt seinen Sohn Shawn wegen der anstehenden Winterferien vom Uni-Campus ab. Er verspätet sich aber, so dass das Gelände der Universität fast schon leer ist. Wegen seiner Verspätung gerät Vic in einen Komplott einer kleinen Einheit von bewaffneten Söldnern, die Erin, die Tochter eines hochrangigen Richters entführen wollen, welcher kurz vor der Verkündung eines Urteils zum Waffenrecht erpresst werden soll. Vic erkennt den Plan sofort und versucht sich mit Shawn und Erin in Sicherheit zu bringen. Es kommt zu einer Reihe von Auseinandersetzungen, bis Erin und Shawn doch noch von den Söldnern, die sich als hochprofessionelle CIA-Agenten herausstellen, geschnappt werden. Vic merkt schnell, dass er auf sich allein gestellt ist, um die beiden aus der gefährlichen und zugleich tödlichen Situation zu retten…
Originaltitel: The 2nd
Regie: Brian Skiba.
Drehbuch: Eric Bromberg, Paul Taegel.
Darsteller: Ryan Phillippe (Eiskalte Engel), Casper Van Dien (Sleepy Hollow), Jack Griffo (Those Left Behind), Lexi Simonsen (Addy Daddy), Richard Burgi (Hostel 2), Jennifer Wenger, William McNamara, William Katt.
Genre: Action
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 93 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Featurette, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Es gibt B-Actionfilme, die mit wenig Budget erstaunlich viel erreichen. Sie überraschen mit kreativen Ideen, clever inszenierter Action oder wenigstens mit genügend Tempo, um ihre Schwächen vergessen zu machen. The 2nd gehört leider nicht zu dieser Sorte. Statt aus seinen begrenzten Möglichkeiten das Maximum herauszuholen, verschenkt der Film beinahe jede Chance, aus seiner ohnehin schon sehr dünnen Geschichte etwas Mitreißendes entstehen zu lassen. Schon die Grundidee wirkt so schlicht, dass sie zwingend eine packende Inszenierung gebraucht hätte. Genau daran scheitert Brian Skiba jedoch über weite Strecken. Die Handlung bewegt sich nahezu ohne Überraschungen von einer Szene zur nächsten und entwickelt dabei nie die Dynamik, die ein solcher Action-Thriller eigentlich benötigt. Alles wirkt erstaunlich banal erzählt und verliert dadurch schon früh jede Form von Spannung.
Dabei wären unglaubwürdige Figuren noch das kleinste Problem. Solche Freiheiten verzeiht man einem B-Movie durchaus, wenn der Rest funktioniert. Selbst die oftmals unfreiwillig komischen Dialoge könnten noch einen gewissen Unterhaltungswert entwickeln. Doch genau dort, wo der Film eigentlich liefern müsste, fällt er endgültig auseinander. Die Action. Sie soll den Motor der gesamten Geschichte bilden, wirkt hier jedoch erstaunlich ideenlos und billig. Schießereien werden ohne jede Raffinesse aneinandergereiht, ohne Spannung aufzubauen oder den Zuschauer wirklich mitzureißen. Wo andere Produktionen mit begrenzten Mitteln durch geschickte Choreografien oder clevere Kameraführung überzeugen, entsteht hier eher der Eindruck, als würde lediglich das Nötigste abgearbeitet werden. Von echtem Nervenkitzel kann deshalb kaum die Rede sein. Auch das zentrale Vater-Sohn-Thema entfaltet nie die emotionale Wirkung, die offensichtlich beabsichtigt war. Gerade dieser Handlungsstrang hätte dem Film mehr Tiefe verleihen können. Stattdessen bleibt vieles an der Oberfläche. Ryan Phillippe bemüht sich zwar sichtbar, seiner Figur Glaubwürdigkeit zu verleihen, doch das Drehbuch arbeitet permanent gegen ihn. Umso erstaunlicher wirkt dies, wenn man bedenkt, dass Phillippe im wirklichen Leben selbst Vater von Kindern in einem ähnlichen Alter ist. Auf der Leinwand will diese Dynamik dennoch kaum überzeugen.
Handwerklich muss man deshalb leider von einer echten Enttäuschung sprechen. Nicht, weil ein B-Movie zwangsläufig perfekt aussehen müsste, sondern weil The 2nd selbst innerhalb seines eigenen Rahmens erstaunlich wenig Ehrgeiz erkennen lässt. Weder entwickelt die Geschichte einen klugen Verlauf, noch gelingt es der Regie, aus den vorhandenen Möglichkeiten etwas Eigenständiges entstehen zu lassen. Vieles bleibt vorhersehbar und verläuft exakt so, wie man es bereits nach den ersten Minuten erwartet. Ganz wertlos ist der Film deshalb allerdings nicht. Wer regelmäßig B-Actionfilme schaut, wird durchaus einzelne Momente finden, die solide unterhalten. Das Problem besteht vielmehr darin, dass zahlreiche vergleichbare Produktionen mit ähnlich begrenzten Mitteln deutlich mehr Raffinesse, mehr Ideen und vor allem wesentlich mehr Spannung entwickeln. Genau daran muss sich The 2nd letztlich messen lassen. Das offene Cliffhanger-Ende deutet schließlich sogar noch eine mögliche Fortsetzung an. Nach dem hier Gezeigten stellt sich allerdings weniger die Frage, wie die Geschichte weitergehen könnte, sondern vielmehr, ob sie überhaupt weitererzählt werden muss. Unterm Strich bleibt ein Actionfilm, der seine Möglichkeiten konsequent ungenutzt lässt und deutlich hinter seinen eigenen Ansprüchen zurückbleibt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ach wie schön muss das sein, wenn die Welt mit einem überzeichneten Kontrast erscheint. Doch ansonsten punktet das Bild mit einer klaren Schärfe, ordentlichen Details und einen ausreichend satten Schwarzwert. Doch der helle Kontrast macht das Bild auch ein wenig seicht.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Abwechselnd zeigen sich die Dialoge oder die Actionszenen im Film mehr als dynamisch, oft gehen Sie sogar gemeinsam durch dick und dünn. Trotz reichlicher Dynamik ist der Sound sowohl leblos wie auch belanglos. Auch hier wird keine Spannung erzeugt, zumal die Soundeffekte trotz eines sehr sauberen Klangs nicht exakt designt, pardon angepasst wurden.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Unglaublich aber es gibt ein Featurette mit einer genauen Laufzeit von 15 Minuten indem sogar Ryan Phillippe Stellung zum Film nimmt. Zusätzlich noch den wesentlich besseren Trailer zum Film und weitere Trailer.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 30. Oktober 2020.