


Henry war einer der legendärsten Auftragsmörder des Landes, welcher nun die Isolation in seiner Hütte am See, tief in der nordamerikanischen Wildnis genießt. Als plötzlich sein wohlverdienter Ruhestand durch den Schneemobil-Unfall einer jungen Frau (Sarah Lind) gestört wird und die Behörden dadurch auf ihn aufmerksam werden, muss er sich entscheiden, ob er sein eigenes Leben für ihres riskiert…
Originaltitel: Cold Blood Legacy
Regie: Frédéric Petitjean.
Drehbuch: Frédéric Petitjean.
Darsteller: Jean Reno (Godzilla), Sarah Lind (Severed), Joe Anderson (The Crazies), David Gyasi (Hunter Killer), Samantha Bond, Ihor Ciszkewycz.
Genre: Thriller
Land: Frankreich / Belgien / Ukraine
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 92 Minuten.
Bildformat: 2.38:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HDS MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Trailershow.
Vertrieb: Ascot-Elite Entertainment
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Cold Blood Legacy besitzt eigentlich alle Zutaten, um ein spannender Thriller zu werden. Eine abgelegene, eisige Kulisse, eine geheimnisvolle Ausgangssituation und eine prominente Besetzung sorgen zunächst für vielversprechende Voraussetzungen. Doch trotz seiner starken Atmosphäre bleibt der Film letztlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das größte Plus des Films ist zweifellos seine unterkühlte Stimmung. Die verschneiten Landschaften erzeugen eine permanente Isolation und verleihen dem Geschehen eine angenehme Kälte, die hervorragend zum Titel passt. Optisch macht der Film dabei vieles richtig und bietet einige durchaus eindrucksvolle Bilder. Auch die Besetzung erfüllt ihre Aufgabe solide. Vor allem Jean Reno trägt den Film mit seiner routinierten Präsenz. Selbst in ruhigeren Szenen gelingt es ihm, Interesse aufrechtzuerhalten und seiner Figur eine gewisse Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Leider kann die Handlung mit diesen Qualitäten nicht Schritt halten. Die Geschichte entwickelt sich nur schleppend und schafft es kaum, echte Spannung aufzubauen. Zwar deutet der Film immer wieder Geheimnisse und mögliche Enthüllungen an, doch die erhoffte große Wendung oder ein wirklich überraschender Moment bleiben aus. Gerade dadurch wirkt der Verlauf oft vorhersehbar. Was als geheimnisvoller Thriller beginnt, entwickelt sich eher in erwartbaren Bahnen. Es fehlt jener erzählerische Funke, der das Publikum dauerhaft fesselt und neugierig auf die nächsten Entwicklungen macht.
So entsteht der Eindruck eines klassischen B-Movie-Thrillers, der zwar professionell umgesetzt wurde, aber nie über seine grundlegende Prämisse hinauswächst. Die Atmosphäre trägt viel zum Unterhaltungswert bei, kann jedoch die Schwächen des Drehbuchs nicht vollständig kaschieren. Schade ist vor allem, dass das Potenzial deutlich sichtbar bleibt. Mit etwas mehr erzählerischer Raffinesse, stärkeren Konflikten und einer überraschenden Wendung hätte aus dem Stoff deutlich mehr werden können. Am Ende bleibt „Cold Blood Legacy“ ein solide gespielter und atmosphärisch gelungener Thriller, der vor allem von seiner Kulisse und seinem Hauptdarsteller lebt. Optisch durchaus sehenswert, erzählerisch jedoch zu blass, um nachhaltig Eindruck zu hinterlassen. Ein Film, der funktioniert – aber leider nicht viel mehr als das.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Schnee sieht aus wie Schnee, die Landschaftsaufnahmen farblich natürlich, ein guter Kontrast und eine sehr klare Schärfe mit feinen Details.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
In erster Linie müssen hier die Dialoge überzeugen und das tun Sie auch mit einer guten Dynamik und klaren Klang. Die räumliche Atmosphäre hält sich überwiegend recht zurück, nur bei den wenigen Actionszenen dreht dieser ordentlich auf.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Featurette beeindruckt keinen. Interviews hauen nun wirklich niemanden vom Hocker. Mager!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 7613059326910
VÖ-Kauf: 18. Oktober 2019.