


Eine Lehrerin sucht Erholung vom stressigen Schulalltag, deswegen macht sie Urlaub in einem ruhigen kleinen Dorf, irgendwo im Mittelwesten der USA. Doch neben all den netten, freundlichen und hilfsbereiten Menschen begegnen ihr bald auch verschiedenste merkwürdige Gestalten. Eines Tages wird sie plötzlich von einem unheimlichen schwarzen Leichenwagen verfolgt. Immer wieder taucht er wie aus dem Nichts auf und jagt sie, wie vom Wahnsinn getrieben. Verzweifelt versucht die verängstigte Frau herauszufinden, welche finsteren Mächte hinter dem gespenstischen Vehikel stehen.
Originaltitel: The Hearse
Regie: George Bowers.
Drehbuch: William Bleich.
Darsteller: Trish Van Devere, Joseph Cotton, David Gautreaux, Donald Hotton, Med Flory, Donald Petrie, Christopher McDonald, Perry Lang.
Genre: Drama / Horror / Thriller
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 99 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, TV-Spots, Bildergalerie, Trailershow.
Vertrieb: cmv-laservision / AL!VE AG
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Manchmal reicht eine unheimliche Atmosphäre aus, um einen Horrorfilm zu tragen. Bei The Hearse setzte man noch auf genau diese klassische Schule des Grusels. Große Effekte, spektakuläre Schockmomente oder blutige Szenen sucht man hier vergeblich. Stattdessen vertraut der Film auf langsamen Aufbau und eine stetig schwelende Unruhe. Aus heutiger Sicht zeigt sich jedoch deutlich, wie sehr sich das Horrorgenre verändert hat. Die Atmosphäre, die einst für Beklemmung und Gänsehaut sorgte, wirkt mittlerweile recht angestaubt. Viele Szenen entfalten längst nicht mehr die Wirkung, die sie vermutlich zur Entstehungszeit besaßen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der Film schlecht wäre. Vielmehr handelt es sich um einen Vertreter einer anderen Horror-Generation, deren Wirkung stark vom damaligen Zeitgeist geprägt wurde. Wer moderne Schockeffekte oder intensive Spannungsmomente erwartet, dürfte deshalb schnell enttäuscht werden. Tatsächlich passiert über weite Strecken erstaunlich wenig. Der Film nimmt sich viel Zeit für seine Figuren und seine Stimmung, ohne dabei größere Höhepunkte zu liefern. Gerade deshalb erscheint die damalige Altersfreigabe aus heutiger Sicht etwas schwer nachvollziehbar. Wirklich verstörende oder belastende Inhalte bietet der Film kaum.
Interessant bleibt das Werk dennoch als Blick in eine Zeit, in der Horrorfilme oft mit sehr bescheidenen Mitteln auskommen mussten. Statt auf technische Tricks setzte man auf Inszenierung, Musik und die Vorstellungskraft des Publikums. Nicht alles funktioniert heute noch, doch genau darin liegt auch ein gewisser nostalgischer Reiz. Wer sich für die Entwicklung des Genres interessiert und sehen möchte, wie früher mit vergleichsweise einfachen Mitteln Spannung erzeugt werden sollte, kann durchaus einen Blick wagen. Man sollte allerdings die Erwartungen entsprechend anpassen. „Der Leichenwagen“ ist ein klassischer Gruselfilm alter Schule, der heute vor allem als Zeitdokument funktioniert. Atmosphärisch längst nicht mehr so wirkungsvoll wie einst, aber dennoch interessant für Freunde des traditionellen Horrorkinos. Nur eines sollte man nicht erwarten: echte Gänsehaut.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Hier muss man ein körniges Bild in Kauf nehmen. Dafür überzeugen durchgehend die recht klare Schärfe und ein solider Schwarzwert. Ein stimmiger Kontrast und leider recht blasse Farben inklusive.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Klare Dialoge und ein zufrieden stellend sauberer Klang. Doch mehr als einem frontlastigen Sound gibt es hier leider nicht.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Standardextras ohne weitere Informationen zum Film.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4042564198751
VÖ-Kauf: 22. November 2019.