


Spannendes Rassismus-Drama mit Starbesetzung, produziert von Spike Lee (BlacKkKlansman, Insider). Nach wahren Begebenheiten! Es ist das Jahr 1961. Im amerikanischen Süden ist der Rassismus gegenüber der schwarzen Bevölkerung seit jeher tief verwurzelt. Der junge weiße College-Student Bob wuchs in diesem Klima des Hasses auf, noch dazu als Enkel eines berüchtigten Ku-Klux-Klan-Mitglieds. Inspiriert von den Worten und Taten von Martin Luther King und Rosa Parks, schließt er sich der schwarzen Bürgerrechtsbewegung an. Dies bringt nicht nur die direkte Konfrontation mit einem Teil seiner Familie, sondern auch mit seiner Freundin und ehemaligen Kommilitonen. Als die Bürgerrechtsbewegung zunehmend auf gewaltsame Gegenwehr stößt, erkennt Bob, dass er eine gravierende Entscheidung treffen muss…
Originaltitel: Son oft he South
Regie: Barry Alexander Brown.
Drehbuch: Barry Alexander Brown.
Darsteller: Lucas Till (Kristy), Sharonne Lanier (Sorry), Cedric the Entertainer (Be Cool), Lucy Hale (Fantasy Island), Jake Abel (Supernatural), Mike Manning (eCupid), Brian Dennehy (Cocoon), Jim Klock, Michael Sirow, Nicole Ansari-Cox, Bram Fuller, Brendon Fuller, Byron Herlong, Gina Cielo.
Genre: Drama / Biografie
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 104 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Französisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Behind the Scenes, Featurette, Interviews, Trailershow.
Vertrieb: Busch Media Group / AL!VE AG
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Geschichte verliert ihren Schrecken erst dann, wenn sie vergessen wird. Son of the South erinnert daran, wie tief Hass und Rassismus eine Gesellschaft vergiften können – und wie viel Mut nötig ist, sich gegen ein System zu stellen, das Ausgrenzung und Gewalt zur Normalität erklärt. Gerade deshalb entfaltet dieses auf wahren Ereignissen beruhende Drama eine Wirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Regisseur Barry Alexander Brown, der über Jahrzehnte eng mit Spike Lee zusammenarbeitete, nähert sich dem Stoff mit spürbarem Respekt. Im Mittelpunkt steht weniger die große filmische Inszenierung als vielmehr die Botschaft hinter der Geschichte. Dass der Film auch heute noch aktuell wirkt, ist leider kein Zufall. Bewegungen wie Black Lives Matter machen deutlich, dass Rassismus keineswegs der Vergangenheit angehört, sondern weiterhin eine gesellschaftliche Realität ist.
Die wahre Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an. Eindrucksvoll zeigt der Film, wie Hass und Gewalt Menschen gegeneinander aufbringen können – aber ebenso, dass Zivilcourage und Gerechtigkeitssinn selbst in den dunkelsten Zeiten Hoffnung schenken. Genau diese menschliche Seite verleiht dem Werk seine größte Stärke. Wer allerdings ein zweites Mississippi Burning erwartet, sollte seine Erwartungen etwas anpassen. Son of the South entscheidet sich für leisere Töne und verzichtet auf die kompromisslose Härte, die Alan Parkers Klassiker so eindringlich machte. Dadurch verliert die Geschichte stellenweise an Wucht. Auch die Figuren bleiben häufig zu eindimensional gezeichnet. Viele Charaktere erfüllen eher ihre dramaturgische Funktion, als dass sie wirklich an Profil gewinnen. Hinzu kommt eine Inszenierung, die sich nur selten über solides Niveau erhebt. Selbst die Dialoge gehören nicht unbedingt zu den größten Qualitäten des Films, fallen insgesamt jedoch nicht entscheidend negativ ins Gewicht.
Trotz dieser Schwächen besitzt Son of the South eine aufrüttelnde Kraft. Nicht, weil er perfekt erzählt wäre, sondern weil seine Botschaft wichtiger ist als manche erzählerische Unebenheit. Er erinnert daran, wie traurig diese Welt sein kann – und gleichzeitig daran, dass Veränderung immer bei einzelnen Menschen beginnt. Bei Menschen mit Mut, mit Gerechtigkeitssinn und mit dem festen Glauben an die Gleichheit aller. Genau deshalb ist Son of the South ein wichtiger filmischer Beitrag.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Neben einer natürlichen Farbwiedergabe überzeugt die Bildqualität durch gute Details und durch einen hervorragenden Kontrast. Die Schärfe präsentiert sich gestochen klar und selbst der Schwarzwert ist gut.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Ton erklingt irgendwie sehr matt, die deutsche Synchronisation wirkt immer etwas hart bei der Aussprache, vor allem zu Beginn des Films. Der Sound mag zwar hervorragend sauber sein, ist räumlich aber nicht sonderlich ansprechend. Die Dialoge sind klar verständlich.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
45 Minuten Extras aber leider nur Standardmaterial mit soliden Einblicken und Informationen. „Tales from the Freedom Rides“ ist viel zu kurz.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260080329286
VÖ-Kauf: 24. September 2021
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