


Ein verheerender Meteoriteneinschlag in der Nähe der Kleinstadt Badger in Pennsylvania entfesselt eine toxische Gaswolke, der die gesamte Bevölkerung zum Opfer fällt. Als die Regierung die renommierte Exobiologin Lauren Stone zur Untersuchung an die Unglücksstelle entsendet, bietet sich ihr ein Bild des Grauens. Nur kurze Zeit später erwacht eines der Opfer während der Obduktion zu rätselhaftem Leben – und mit ihm 49 andere. Entsetzt müssen die Wissenschaftler erkennen, dass das kosmische Ereignis kein Zufall war, sondern der Beginn einer außerirdischen Invasion, die bereits in der Vergangenheit mehrfach zurückgeschlagen wurde. Im Angesicht der drohenden Katastrophe beginnt für Lauren Stone und ihr Team nun ein Wettlauf mit der Zeit, um die Menschheit vor der totalen Auslöschung zu retten. Doch der Countdown hat schon längst begonnen …
Originaltitel: Risen
Regie: Eddie Arya.
Drehbuch: Eddie Arya.
Darsteller: Zahlee Moore, Izzy Bridger, Lily Brown Griffiths, Dominic Stone, Jay Kallaway, Wayne McDanial, Michela Carattina, Nicole Schalmo, Ken Welsh, Jack Campbell.
Genre: Drama / Science-Fiction / Thriller
Land: Australien / USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 110 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Meteor Film GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Auszeichnungen auf Filmfestivals wecken grundsätzlich Neugier. Irgendetwas muss ein Film schließlich richtig gemacht haben, wenn er dort Beachtung findet. Bei Risen – End of Days fragt man sich allerdings über die gesamte Laufzeit, worin diese besondere Qualität eigentlich liegen soll. Optisch vielleicht? Möglich. Erzählerisch jedenfalls nur selten. Dabei besitzt der Science-Fiction-Film durchaus etwas, das sofort auffällt. Das Produktionsdesign sieht wesentlich hochwertiger aus, als es das vermutlich überschaubare Budget vermuten lässt. Die Welt wirkt stimmig, die Schauplätze besitzen Atmosphäre und handwerklich gibt sich Regisseur Eddie Arya durchaus Mühe, aus den vorhandenen Mitteln das Beste herauszuholen. Gerade deshalb entsteht immer wieder der Eindruck, dass hier eigentlich ein deutlich besserer Film hätte entstehen können.
Das eigentliche Problem liegt jedoch in der Geschichte selbst. Szene um Szene folgen Gespräche, deren Bedeutung sich kaum erschließt. Immer wieder wartet man darauf, dass sich die vielen Andeutungen endlich zu einem nachvollziehbaren Ganzen zusammenfügen. Stattdessen wächst mit jeder Minute eher das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Man sitzt davor und fragt sich unweigerlich: Worüber reden die eigentlich die ganze Zeit? Erst ganz zum Schluss liefert der Film die große Erklärung. Sie ergibt für sich genommen sogar Sinn. Genau darin liegt aber auch das Ärgerliche. Denn diese Auflösung harmoniert kaum mit dem Weg dorthin. Der große Twist soll alles auf den Kopf stellen, wirkt jedoch eher wie ein nachträglicher Einfall, der dem gesamten Verlauf plötzlich eine neue Bedeutung geben möchte. Das Ergebnis überzeugt leider nicht, sondern sorgt lediglich für neue Verwirrung.
Gerade weil der Film seine Struktur nie wirklich findet, verpufft auch jede Spannung. Der Reiz der Handlung schleicht gemächlich vor sich hin, ohne jemals einen Punkt zu erreichen, an dem man wirklich gepackt wird. Es fehlt eine klare Linie, an der sich die Geschichte orientieren könnte. Dadurch verlieren selbst interessante Ideen ihre Wirkung. Am Ende bleibt deshalb vor allem das Produktionsdesign positiv in Erinnerung. Das kann sich trotz begrenzter Mittel durchaus sehen lassen und beweist, dass handwerklich mehr vorhanden ist, als der Film letztlich ausschöpft. Nur reicht eine ansprechende Optik allein eben selten aus, wenn die Geschichte den Zuschauer über weite Strecken ratlos zurücklässt. Vielleicht sehen andere gerade in dieser ungewöhnlichen Erzählweise ihren besonderen Reiz. Für uns bleibt Risen – End of Days jedoch ein Science-Fiction-Film, dessen interessante Ansätze unter einer wirren Dramaturgie und zahlreichen Logikproblemen begraben werden. Das Ergebnis ist weder katastrophal noch besonders gelungen – sondern schlicht und einfach ausreichend.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Saubere Details und eine glasklare Schärfe. Auch der Kontrast überzeugt mit einer schönen Helligkeit. Der Schwarzwert hingegen präsentiert sich nur solide.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Schaurige Dialoge angereichert mit schauriger Synchronisation. Doch der Sound kommt sauber und hervorragend dynamisch daher. Auch an der Atmosphäre hat man seine Freude.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es nur den Trailer zum Film in Deutsch und im Original.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: 4042564225532
VÖ-Kauf: 07. Oktober 2022.
www.meteor-film.com