


Der Bankrott zwingt William Ziel und seine junge Patchwork-Familie zur Rückkehr auf die Farm seines zuletzt fremd gewordenen Vaters, um ein neues Leben zu beginnen. Kaum dass William, Sarah und Adoptivtochter Mary in Hemel-op-Aarde angekommen sind, taucht Lazarus, der Landarbeiter, der sich in dessen letzten, einsamen Stunden um Williams Vater gekümmert hat, auf dem Anwesen auf.
Eine vermeintlich zufällige Begegnung zwischen Mary und Lazarus entwickelt sich zu einer Verbindung zwischen zwei verwandten Seelen. Doch Lazarus birgt ein düsteres Geheimnis. Trotz Sarahs Bedenken gewinnt er mit seinem unergründlichen Wesen die Gunst von William und Mary. Die Befürchtungen scheinen sich zunächst nicht zu bewahrheiten. Die Reaktion der Einheimischen auf Lazarus‘ Rückkehr lässt jedoch darauf schließen, dass die neue Heimat der Familie in Gefahr ist.
Originaltitel: 8
Regie: Harold Holscher (as Harold Hölscher).
Drehbuch: Harold Holscher (as Harold Hölscher).
Darsteller: Inge Beckmann, Keita Luna, Garth Breytenbach, Tshamano Sebe, Chris April.
Genre: Horror
Land: South Africa
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 99 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailer (deutsch/englisch), Bildergalerie.
Vertrieb: Black Hill Pictures / Koch Media GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Wer bei 8 auf einen klassischen Schock-Horrorfilm voller Jumpscares und permanenter Schrecken hofft, dürfte vermutlich eher enttäuscht werden. Der Film schlägt nämlich einen deutlich ruhigeren Weg ein und setzt weniger auf direkte Schockmomente als vielmehr auf eine dichte, unangenehme Atmosphäre.
Gerade darin liegt jedoch zugleich seine eigentliche Stärke. 8 funktioniert vor allem als leiser Mystery-Horror, der langsam unter die Haut kriecht, statt den Zuschauer ständig anzuschreien. Die bedrückende Stimmung wird konsequent aufgebaut und erzeugt immer wieder ein unangenehmes Gefühl von Unsicherheit und Unbehagen.
Besonders gelungen bleibt dabei die Atmosphäre. Der Film versteht es, mit düsteren Bildern, stillen Momenten und unterschwelliger Bedrohung eine konstant beklemmende Wirkung zu erzeugen. Statt lauter Effekte setzt die Inszenierung vielmehr auf unterschwellige Nervosität und psychologische Irritation.
Das zentrale abergläubische Thema dürfte allerdings nicht jedem gleichermaßen zugänglich erscheinen. Gerade aus westlicher Sicht wirken manche kulturellen oder spirituellen Aspekte möglicherweise fremd oder schwer nachvollziehbar. Genau diese Andersartigkeit sorgt jedoch stellenweise für jene unangenehme Wirkung, die den Film interessant macht.
Dabei entstehen auch Momente, die weniger schockieren als vielmehr verstören oder unterschwellig abstoßen. Nicht jeder Zuschauer wird mit dieser ruhigen und eigenwilligen Art etwas anfangen können, doch genau darin liegt vermutlich auch der besondere Reiz des Films.
Allerdings sollte man seine Erwartungen entsprechend anpassen. Wer kompromisslosen Horror oder großes Splatterkino erwartet, wird hier kaum fündig. Wer sich hingegen auf langsamen Mystery-Horror mit dichter Atmosphäre einlassen kann, dürfte durchaus Gefallen daran finden.
Ein ruhiger Mystery-Horrorfilm mit starker Atmosphäre und unterschwelliger Beklemmung. 8 setzt weniger auf Schockeffekte als auf leisen Horror und kulturell geprägte Unruhe. Mit den richtigen Erwartungen kann der Film durchaus seine Wirkung entfalten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Eine hervorragender Kontrast, dazu eine glasklare Schärfe und eine stimmige Farbwiedergabe. Bildtechnisch ist man hier mehr als zufrieden.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Synchronstimmen und die Dialoge sind platt und wenig passend. Doch ansonsten erklingt der Sound sehr sauber und ausreichend dynamisch.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist mal wieder nur Standard!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 27. Februar 2020.