


Nachdem eine gewaltige Sonneneruption in der östlichen Hemisphäre der Erde eine flächendeckende Zerstörung hinterließ, blieben in Europa Gegenstände von großem Wert verschollen zurück. In dieser postapokalyptischen Welt begibt sich der wortkarge Schatzsucher und ehemalige Soldat Jake (Dave Bautista) auf die Suche nach verbliebenen, wertvollen Objekten aus der alten Welt, um sie für seinen mächtigen Klienten, König August (Samuel L. Jackson), zu bergen. Bei Jakes aktueller Mission tut er sich mit der Freiheitskämpferin Drea (Olga Kurylenko) zusammen – und es geht dabei um nichts weniger, als die Mona Lisa. Es wird angenommen, dass diese sich in einem unbekannten Tresor im von Kämpfen zerrütteten Frankreich befindet, das von einem brutalen Warlord (Kristofer Hivju) beherrscht wird. Aber Drea und Jake sind nicht die Einzigen, die auf der Suche nach ihr sind…
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> Originaltitel: Afterburn
> Regie: J.J. Perry.
> Drehbuch: Nimród Antal, Scott Chitwood, Paul Ens.
> Darsteller: Dave Bautista, Olga Kurylenko, Samuel L. Jackson, Daniel Bernhardt, Kristofer Hivju, Kevin Eldon, Simon Merrells, Eden Epstein, Phil Zimmerman, Tom Tidiman.
> Genre: Action / Sci-Fi
> Land: USA
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 106 Minuten.
> Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
> Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
> Extras: Making of, Interviews, Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © LEONINE Studios
> Filmbewertung: 2 von 5 Clapperboards.
Der Film Afterburn, inszeniert von J.J. Perry, entführt die Zuschauer in eine post-apokalyptische Welt, in der ein gewaltiger Sonnensturm die Technologie auf der Erde zerstört hat. Diese faszinierende Prämisse wird jedoch nicht konsequent verfolgt, was bereits zu Beginn des Films spürbar wird. Die Handlung springt oft zwischen verschiedenen Szenen, ohne ausreichend auf die Auswirkungen des Sonnensturms einzugehen, was zu Verwirrung führt.
Dave Bautista spielt die Rolle eines professionellen Suchers, dessen Suchen zu oft einfach und ohne tiefere Überlegungen wirken. Der Charakter handelt in vielen Situationen beinahe instinktiv, was die Glaubwürdigkeit seiner Entscheidungen beeinträchtigt. Das Drehbuch leidet unter mehreren Logikproblemen, die das Publikum von der Handlung ablenken.
Positiv hervorzuheben ist das Setting, das durch seine detailreiche Gestaltung überzeugt, und die Actionsequenzen, die gut durchdacht und spannend inszeniert sind.
Das größte Manko von Afterburn sind jedoch die blassen Charaktere, die keine nennenswerte Entwicklung durchlaufen. Dies führt dazu, dass die Zuschauer emotional distanziert bleiben und sich die Frage stellt, warum die Ereignisse überhaupt von Bedeutung sind. Insgesamt hinterlässt der Film einen gemischten Eindruck, der sowohl Potenzial als auch unausgeschöpfte Möglichkeiten aufzeigt.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Farbgebung wirkt bewusst etwas verhalten, was der Stimmung des Films sehr zugutekommt. Die Schärfe bleibt durchgehend klar, die Detailzeichnung ist zuverlässig und solide, und der satte Schwarzwert setzt eindrucksvoll Tiefe.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dialoge bleiben jederzeit problemlos verständlich – auch dann, wenn die Action laut aufdreht. Zwar entsteht kein besonders ausgeprägtes Raumgefühl, doch insgesamt liefert die Tonspur einen sauberen, angenehmen und durchaus unterhaltsamen Klang.
> Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Geboten werden ein informatives, rund 19-minütiges Making-of, ergänzende Einzelinterviews sowie der Trailer zum Film.
> Abspann: Ja. Direkt zu Beginn des Abspanns kommt noch eine Szene.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: —
> VÖ-Kauf: 05.12.2025