


Die Erde nach der Apokalypse: Die Menschheit, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Krankheiten und Seuchen haben den Planeten nahezu entvölkert. Hier unten gibt es nur noch Ewa, eine junge Frau, die in einem maroden Außenposten die Stellung hält. Wenn sie nicht die umliegenden Orte nach dringend benötigten Versorgungsmitteln absucht oder die schrottreife Station repariert, forscht sie per Funk unermüdlich nach weiteren Überlebenden, allerdings bislang vergeblich. Ihr einziger Gesprächspartner ist der Wachroboter Artur. Artur patrouilliert Stunde um Stunde geduldig die Parameter des Postens, immer auf der Hut vor Eindringlingen. Fast könnten die beiden so etwas wie ungleiche Freunde sein, doch dann vergisst Ewa eines Tages das erneuerte Passwort für den Zugang, und Artur schaltet seine Waffen scharf! Niemand darf ohne den Code an ihm vorbei, und Ewa gehen bald sowohl die Argumente als auch das lebensnotwendige Wasser aus. Was kann ein Mensch gegen die tödliche Logik einer Maschine schon ausrichten? Ewa muss alles auf eine Karte setzen…
Originaltitel: W nich cala nadzieja
Regie: Piotr Biedron.
Drehbuch: Piotr Biedron.
Darsteller: Magdalena Wieczorek, Robot.
Genre: Drama / Sci-Fi
Land: Polen
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 89 Minuten.
Bildformat: 1.37:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Polnisch.
Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer (deutsch/polnisch).
Vertrieb: © Meteor Film GmbH.
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Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
Fast die gesamte Geschichte spielt sich auf einem hoch gelegenen Hügel ab, der zu einer Art isoliertem Schauplatz für den Überlebenskampf wird. Nur gelegentliche Ausflüge führen aus dieser begrenzten Umgebung heraus. Für einen polnischen Science-Fiction-Film wirkt diese Konzentration erstaunlich fokussiert und passt zugleich zu einer Geschichte, die ihr Tempo recht schnell aufbaut und sich nicht lange mit unnötigen Umwegen aufhält. Dabei hat The Last Spark of Hope durchaus seine Logikprobleme. Besonders der Roboter sorgt immer wieder für die Frage, ob man ihn für die Geschichte wirklich gebraucht hätte. Teilweise wirkt er geradezu überflüssig, als wäre er eher ein zusätzliches Element als ein zwingender Bestandteil dieser Welt. Doch ausgerechnet diese Schwäche macht die eigentliche Thematik interessant. Denn was wäre, wenn wir tatsächlich die Letzten wären? Würden wir eine Fehlkonstruktion, die uns eigentlich mehr Probleme bereitet als Nutzen bringt, wirklich einfach ausschalten? Genau an diesem Gedanken besitzt der Film mehr Reiz, als es manche seiner Schwächen zunächst vermuten lassen. Der Roboter wird dadurch nicht nur zu einem technischen Gegenstand, sondern zu einer Frage über Einsamkeit, Überleben und menschliche Bindung. Wenn niemand mehr da ist, der einem widerspricht, welche Bedeutung bekommt dann überhaupt etwas, das eigentlich längst abgeschrieben werden könnte? Vielleicht fällt es gerade dann schwer, eine Verbindung zu etwas aufzugeben, das noch bei einem ist – selbst wenn es sich als Fehlkonstruktion erweist.
Auch der Look kann überzeugen. Die begrenzte Umgebung wird visuell so genutzt, dass der Film nicht einfach wie ein kostengünstiges Kammerspiel auf einem Hügel wirkt. Die Landschaft und die abgeschiedene Lage tragen wesentlich zur Atmosphäre bei und geben dem Überlebenskampf einen eigenen visuellen Charakter. Gerade hier zeigt sich, wie viel Wirkung aus einer konzentrierten Inszenierung entstehen kann. Natürlich hätte die Geschichte ihre Logiklücken nicht unbedingt gebraucht und auch der Roboter hätte an manchen Stellen sinnvoller in das Geschehen eingebunden werden können. Trotzdem ist gerade die Thematik das Spannende an The Last Spark of Hope. Ein kleiner Science-Fiction-Film, der aus seiner begrenzten Ausgangssituation einiges herausholt und vor allem durch seinen Look und die Frage interessant bleibt, wie Menschen reagieren würden, wenn tatsächlich niemand mehr da wäre.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Eine gestochen klare Schärfe und die vielen guten Details lassen bei Bild jedes Detail gut erkennbar erstrahlen. Neben der schönen Ausleuchtung wird auch eine greifbare Plastizität beim Kontrast geboten.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der sehr schöne Score des Films zeigt sich stimmig und nicht aufdringlich, die Actionszenen und weitere Sound-Effekte sind sehr bassreich und fordern hervorragend auch die hinteren Kanäle.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial besteht nur aus den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4042564246834
VÖ-Kauf: 13.03.2025