


Im Mittelpunkt der Serie steht Eleanor Shellstrop, eine ganz normale Frau, die das Jenseits betritt. Aber durch einen Irrtum landet sie im “Good Place“, obwohl sie definitiv den “Bad Place“ verdient hätte. Das versucht sie vor Michael (Ted Danson), dem weisen Schöpfer dieses beinahe paradiesischen Ortes, so lange wie möglich zu verbergen. Denn Eleanor ist fest entschlossen, ihr zweifelhaftes Leben hinter sich zu lassen…
Originaltitel: The Good Place – Season 1
Regie: Dean Holland, Beth McCarthy-Miller, Morgan Sackett.
Drehbuch: Michael Schur, Andrew Law, Daniel Schofield.
Darsteller: Kristen Bell (Scream 4), Ted Danson (Made in America), William Jackson Harper (Midsommar), Jameela Jamil (Mira), D’Arcy Carden (Bombshell), Manny Jacinto (Top Gun: Maverick).
Genre: Serie / Comedy / Fantasy / Drama / Romantik
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 308 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: —
Extras: keine.
Vertrieb: justbridge entertainment (Rough Trade Distribution)
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Serienbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Mit dem Versprechen einer himmlischen Comedy startet The Good Place zunächst ganz anders, als man es erwarten würde. Statt die Gags im Sekundentakt abzufeuern, schlägt die erste Staffel überraschend ernstere Töne an. Schließlich müssen sich die Figuren erst einmal selbst sortieren und überhaupt begreifen, wo sie gelandet sind. Diese Orientierungslosigkeit bestimmt die ersten Episoden stärker als der eigentliche Humor. Das mag anfangs etwas ungewohnt wirken, ist aber letztlich die Grundlage dafür, dass die Serie später umso besser funktioniert. Denn sobald die Charaktere ihre Rollen gefunden haben, legt The Good Place spürbar los. Die Dialoge werden bissiger, die Situationen immer absurder und die Serie entwickelt genau jene Energie, die sie so besonders macht. Aus einer zunächst eher ruhigen Fantasy-Idee wird nach und nach eine herrlich schrille Comedy, die sich ständig neue Verrücktheiten einfallen lässt, ohne dabei ihre Figuren aus den Augen zu verlieren. Gerade dieser Einfall gefällt besonders gut: Nicht nur das Leben ist chaotisch – der Tod scheint mindestens genauso kompliziert zu sein. Oder anders gesagt: Das Leben war überhaupt nur die Generalprobe, denn alles, was danach kommt, entwickelt sich erst richtig zum Wahnsinn. Diese Idee zieht sich mit viel Witz durch die gesamte Staffel und verleiht der Serie ihren ganz eigenen Charme. Kristen Bell trägt diesen Irrsinn mit spürbarer Spielfreude. Überhaupt harmoniert das Ensemble ausgezeichnet miteinander. Jeder Charakter bringt seine Eigenheiten mit, wodurch die Dynamik innerhalb der Gruppe von Folge zu Folge besser funktioniert. Je vertrauter man mit den Figuren wird, desto treffsicherer sitzen auch die Pointen.
Dabei bleibt The Good Place stets angenehm überdreht. Die Serie nimmt ihre völlig absurde Ausgangslage ernst genug, um daraus immer neue komische Situationen entstehen zu lassen. Gerade weil sie nie versucht, ihre Welt logisch zu erklären, funktioniert sie so gut. Alles ist herrlich drüber, ständig passiert etwas Unerwartetes und trotzdem verliert die Geschichte nie ihre innere Linie. Dann kommt dieses Finale. Ohne zu viel zu verraten: Der Twist der ersten Staffel ist ein echter Volltreffer. So clever aufgebaut und gleichzeitig so herrlich überraschend, dass man sich unweigerlich fragt, weshalb man nicht schon viel früher darauf gekommen ist. Entweder schießt es einen regelrecht vor Lachen weg oder man sitzt fassungslos vor dem Bildschirm und denkt sich nur: Das können die doch nicht ernst meinen. Everything is fine… zumindest so lange, bis Staffel 2 endlich startet. Nach diesem Ende möchte man ohnehin keine Sekunde länger warten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Alles strahlt, die Farben, die Sonne, das aufgesetzte Lächeln einiger Charaktere, da ziehen der Kontrast und die Farbwiedergabe übertrieben aber gekonnt mit. Die Details zeigen sich dabei sehr fein, eine gestochen klare Schärfe und ein überraschend guter Schwarzwert überzeugen bei jeder Folge.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die deutsche Synchronisation schiebt sich ja regelrecht in den Vordergrund, die besitzt vielleicht eine Dynamik. Mein lieber Scholli. Wirkt dadurch hauptsächlich frontlastig, nur selten schleichen sich einige Soundeffekte an die die Dialoge vorbei. Aber im Großen und Ganzen ist man mit dem sauberen Klang sehr zufrieden.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Ziemlich lieblos werden die zwei Discs mit einer Null-Extras-Zone geliefert. Nicht ein einziges kleines Featurette aus der grünen Zone wurde toleriert.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260646121101
VÖ-Kauf: 04. Februar 2022.
www.justbridge.de