


Fuchsschwanz, Bleifuss und Blondinen – einfach einsteigen und abfahren!Bertie (Til Schweiger) und seine Clique fiebern einem turbulenten Wochenende entgegen. Sie haben nur eines im Sinn: ihre Mantas, die sie mit viel Schweiß und Fleiß zu eindrucksvollen Kraftpaketen aufgepäppelt haben. Endlich Zeit, die Cowboystiefel auf Hochglanz zu polieren, die Blondine auf den Beifahrersitz zu verfrachten und die schmucken Boliden nach allen Regeln der Kunst auszufahren.Wären da nur nicht die Yuppies von der Benz-Fraktion, die die Mantas zu einem Rennen aufstacheln. Bertie willigt ein und riskiert dabei sogar die Beziehung zu seiner Freundin Uschi (Tina Ruland). Und tatsächlich: Von da an bricht das Unheil knüppeldick über Bertie herein.Erst gibt sein geliebter Manta den Geist auf, dann lässt Uschi sich mit einem Ferrari-Typen ein und schließlich gesteht ihm sein bester Freund auch noch, dass er heimlich sein Abi nachgemacht hat. Aber als es schließlich zum alles entscheidenden Rennen um Ruhm und Ehre kommt, hält die Clique zusammen …Die herrlich freche, spritzige Manta-Komödie bescherte Til Schweiger den Filmdurchbruch und machte Tina Ruland zu einer der begehrtesten Film-Blondinen ihrer Generation.
Originaltitel: Manta, Manta
Regie: Wolfgang Büld.
Drehbuch: Stefan Cantz.
Darsteller: Til Schweiger, Tina Ruland, Stefan Gebelhoff, Lena Sabine Berg, Michael Kessler, Nadja Naidenow, Ömer Simsek, Beatrice Manowskim Martin Armknecht, Karin Johnson, Jürgen Schornagel.
Genre: Komödie
Land: Deutschland
FSK: 6 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Deutsch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch UT für Hörgeschädigte.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Constantin Film / LEONINE
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Benz gegen Manta, Fuchsschwanz an der Antenne, tiefergelegt bis zum Anschlag und mittendrin der unverwechselbare Ruhrpott-Humor – genau daraus besteht der Kult von Manta, Manta. Der Film ist weit mehr als eine einfache Autokomödie. Er ist eine Momentaufnahme einer Zeit, in der PS-Zahlen, breite Reifen und ein kerniger Spruch manchmal wichtiger waren als Vernunft. Wer damals dabei war, erkennt viele Eigenheiten sofort wieder. Wer diese Zeit nicht erlebt hat, bekommt einen wunderbar überzeichneten Einblick in eine Automobilkultur, die längst Geschichte geworden ist.
Dabei lebt der Film von seiner kompromisslosen Liebe zu seinen Figuren. Die Manta-Fahrer, die selbstverliebten Ferrari-Besitzer, die geschniegelt auftretenden Mercedes-Yuppies und natürlich die legendären Mantaletten werden mit einem Augenzwinkern porträtiert. Natürlich steckt das alles voller Klischees – doch genau diese Klischees entsprachen Anfang der 1990er-Jahre erstaunlich oft der damaligen Wirklichkeit. Gerade deshalb funktioniert der Humor auch heute noch so gut. Er verspottet seine Figuren nie bösartig, sondern feiert sie geradezu.
Dass die Handlung dabei nicht besonders tiefgründig ausfällt, gehört fast schon zum Konzept. Manta, Manta will keine große Botschaft vermitteln und schon gar keine philosophischen Fragen beantworten. Der Film möchte Spaß machen – und das gelingt ihm mit einer beneidenswerten Leichtigkeit. Wer anfängt, über Logik oder Sinn nachzudenken, hat das Prinzip dieser Komödie bereits verpasst.
Hinzu kommt ein Humor, der alles andere als feinsinnig ist. Die Pointen kommen direkt aus dem Ruhrpott, sind laut, frech und manchmal herrlich albern. Genau dadurch besitzt der Film seinen unverwechselbaren Charakter. Viele Sprüche sind längst Kult geworden und gehören bis heute zum festen Bestandteil deutscher Filmgeschichte.
Nicht zu vergessen sind natürlich die Autos selbst. Für Fans klassischer Fahrzeuge ist Manta, Manta beinahe eine kleine Zeitreise. Die aufgemotzten Wagen stehen hier mindestens genauso sehr im Mittelpunkt wie ihre Besitzer. Man merkt in nahezu jeder Szene, wie viel Herzblut in die Auswahl der Fahrzeuge und die gesamte Ausstattung geflossen ist. Die Produktion steckt voller kleiner Details, die Autoliebhaber immer wieder aufs Neue entdecken können.
Auch die Besetzung trägt erheblich zum Kultstatus bei. Allen voran Til Schweiger, der hier noch zu Beginn seiner Karriere steht und perfekt in diese laute, bodenständige Welt passt. Das gesamte Ensemble harmoniert hervorragend miteinander und vermittelt den Eindruck, als hätte jeder Beteiligte genauso viel Spaß an diesem Film wie später sein Publikum.
Manta, Manta ist bis heute der beste Beweis dafür, dass Unterhaltung nicht kompliziert sein muss. Manchmal reichen schnelle Autos, schräge Typen, freche Sprüche und eine gehörige Portion Ruhrpott-Charme aus, um einen echten Kultfilm entstehen zu lassen. Ein herrlich abgefahrener Klassiker, der auch Jahrzehnte später nichts von seinem Charme verloren hat. Und eines gilt damals wie heute: Piss mir bloß nicht an den Manta!
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Alter, ist das Bild geil. Wenn auch nicht perfekt. Doch an der frische der Farben mag man sich nicht satt sehen. Minimale Körnungen sind gegeben, doch die Schärfe präsentiert sich durchgehend klar und auch der Kontrast punktet mit Helligkeit. Die Details lassen den Lack frisch poliert erstrahlen, die Matte sitzt also perfekt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Auch heute noch besitzt der Ton noch reichlich PS und erklingt auf High Definition Blu-ray Disc jetzt sogar noch viel klarer und sauberer. Die sehr abgefahrene Dynamik kommt jetzt mit leicht räumlichen Akzenten daher und versetzt einem direkt wieder in die Manta Manta Zeit. Doch leider ist der Sound auch hin und wieder recht frontlastig. Etwas unausgeglichen aber insgesamt sehr zufrieden stellend.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Im Kofferraum ist kein Ersatzreifen vorhanden. Dann ist hier definitiv die Fahrt zu Ende.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976348481
VÖ-Kauf: 03. Dezember 2020