


Immer an vorderster Front, um sein Leben für den Präsidenten zu geben: Mike Banning (Gerard Butler) ist der loyalste Mann des Secret Service. Zweimal in seiner langen Karriere hat er bereits den US-Präsidenten gerettet – Zeit, einen Gang runter zu schalten und über eine Versetzung in den Innendienst nachzudenken. Doch alles ändert sich nach einem vermeintlichen Routineeinsatz: Bei einem großangelegten Anschlag auf Präsident Trumbull (Morgan Freeman) stirbt fast das gesamte Secret Service-Team – nur Mike Banning überlebt und ist plötzlich der Hauptverdächtige. Während der Präsident schwer verletzt im Koma liegt, wird Banning von seinen Kollegen und dem FBI quer durchs Land gejagt und muss beweisen, wer die wahren Drahtzieher sind. Ein gnadenlos rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt…
Originaltitel: Angel Has Fallen
Regie: Ric Roman Waugh.
Drehbuch: Robert Mark Kamen, Matt Cook.
Darsteller: Gerard Butler (300), Morgan Freeman (Deep Impact), Danny Huston (30 Days of Night), Frederick Schmidt (Patient Zero), Piper Perabo (Coyote Ugly), Rocci Williams (The Alienist), Harry Ditson (Top Secret), Ori Pfeffer (Hacksaw Ridge), Jada Pinkett Smith (Matrix Reloaded), Nick Nolte (Hulk).
Genre: Action / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 121 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 7.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: 9 Featurettes, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Universum Film GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Mit „Angel Has Fallen“ versucht die Reihe um Olympus Has Fallen und London Has Fallen ihren vorläufigen Abschluss zu finden und den Actionstrang rund um Gerard Butler als Mike Banning konsequent weiterzuführen. Doch der dritte Teil bewegt sich spürbar zwischen Anspruch auf Finalität und einer Geschichte, die sich nicht vollständig in die eigene Reihe einfügen will.
Schon früh entsteht der Eindruck, dass „Angel Has Fallen“ zwar die bekannte Figur erneut ins Zentrum stellt, sich erzählerisch jedoch etwas losgelöst von den vorherigen Ereignissen anfühlt. Bestimmte Entwicklungen wirken neu hinzugefügt, ohne vollständig organisch aus den Vorgängern herausgewachsen zu sein. Dadurch entsteht gelegentlich eine leichte Irritation, weil die inhaltliche Kontinuität nicht durchgehend stimmig erscheint.
Auf der anderen Seite setzt der Film deutlich stärker auf eine düstere, geradlinige Inszenierung. Die Action ist größer, härter und visuell konsequenter umgesetzt als zuvor. Explosionen, Verfolgungen und Nahkämpfe sind handwerklich solide inszeniert und verleihen dem Film seine klare Stärke. Gerade in diesen Momenten funktioniert „Angel Has Fallen“ am zuverlässigsten, weil er sich vollständig auf sein Actionprofil konzentriert.
Allerdings geht diese Fokussierung nicht immer mit erzählerischer Klarheit einher. Der Verlauf wirft wiederholt Fragen auf oder nimmt Umwege, die nicht vollständig ausgearbeitet wirken. Dadurch entsteht ein leicht unruhiges Gesamtbild, das zwischen Spannung und inhaltlicher Unschärfe schwankt.
Morgan Freeman als Präsident und Nick Nolte als ungewöhnlicher, leicht anarchischer Vaterfigur-Charakter bringen zwar zusätzliche Facetten in den Film, doch besonders Noltes humoristische Einlagen treffen nicht durchgehend den erwarteten Ton. Vieles bleibt eher angedeutet als wirklich konsequent ausgespielt.
Gerard Butler selbst wirkt in seiner Rolle sichtbar gezeichnet und etwas müder als in den vorherigen Teilen, liefert jedoch weiterhin die körperliche Präsenz, die die Reihe im Kern trägt. Gerade in den Actionszenen zeigt er erneut, dass die Figur Mike Banning nach wie vor funktioniert, auch wenn die emotionale Tiefe diesmal weniger stark ausgeprägt ist.
Am Ende bleibt „Angel Has Fallen“ ein solider Actionfilm mit klaren Stärken in seiner Inszenierung und einigen Schwächen in der dramaturgischen Kohärenz. Er bietet ausreichend Spannung und spektakuläre Momente, wirkt jedoch zugleich etwas bemüht in seinem Anspruch, Abschluss und Weiterentwicklung der Reihe zugleich sein zu wollen — ohne diese Balance vollständig überzeugend zu erreichen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Bildschärfe präsentiert sich sehr gut, bei Nahaufnahmen ist noch so jedes kleinste Details klar erkennbar. Darunter leiden oft die Special Effects, die durch das großartige Bild oft auch als das zu erkennen sind was Sie sind. Zudem gibt es ein annehmbares Kontrastverhältnis und einen ausreichend guten Schwarzwert.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Ein durchgehend wuchtiger Sound, der durchaus hervorragend zeigt was alles möglich ist. Schade nur dass durch die viele Action die Dialoge reichlich zu kurz gekommen sind, diese erklingen viel zu leise und schaffen es auch nicht sich hervorzuheben.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Auf den ersten Blick eine Menge an Featurettes, doch sind diese nicht nur allesamt recht kurz gehalten sondern auch wenig aussagekräftig.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Kein Wendecover vorhanden.
EAN: 4061229012348
VÖ-Kauf: 03. Januar 2020.