


Model Kate verpasst nach einer Party in London den letzten Zug und findet sich gefangen im düsteren Labyrinth des U-Bahn-Systems. Alle Ausgänge sind vergittert, die Rolltreppen außer Betrieb. Doch sie ist nicht alleine. Etwas Mörderisches hat es auf sie abgesehen. Für Kate beginnt ein Albtraum – und eine wilde und blutige Flucht durch die Geisterbahnhöfe der Londoner Tube.
Originaltitel: Creep
Regie: Christopher Smith.
Drehbuch: Christopher Smith.
Darsteller: Franka Potente, Sean Harris, Vas Blackwood, Ken Campbell, Joe Anderson, Kathryn Gilfeather, Grant Ibbs, Jeremy Sheffield, Sean De Vrind, Ian Duncan.
Genre: Horror / Mystery / Thriller
Land: UK / Deutschland
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 85 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Dokus über Ausstattung und MakeUp Effekte, Festival-Präsentation, Storyboards, Geschnittene Szenen.
Vertrieb: © Busch Media Group / AL!VE AG
![]()
![]()
![]()
Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
„Creep“ verzichtet fast vollständig auf Erklärungen und eine klassische Handlung – und genau darin liegt seine eigentümliche Stärke. Der Film wirft uns ohne Umwege hinein, lässt uns keine Zeit, uns zu orientieren, und erzeugt gerade dadurch eine Spannung, die sich langsam, aber unerbittlich festsetzt.
Wer jemals nachts eine verlassene U-Bahn-Station betreten hat, kennt dieses leise, nagende Unbehagen – die Kälte, das Echo der eigenen Schritte, das Gefühl, nicht allein zu sein. „Creep“ greift genau diese Urangst auf und verdichtet sie zu einem beklemmenden Albtraum aus Beton, Schatten und endlosen Schächten. Man bewegt sich durch diese Welt beinahe widerwillig, tastend, immer in Erwartung dessen, was als Nächstes aus der Dunkelheit hervorkriechen könnte.
Und wenn man glaubt, das Maximum an Anspannung erreicht zu haben, legt der Film noch nach – mit Momenten roher Brutalität, die plötzlich und ohne Vorwarnung hereinbrechen. Es ist ein Überlebenskampf, der auch nach mehr als zwei Jahrzehnten nichts von seiner unmittelbaren Wirkung verloren hat.
Lediglich die Dialoge fallen stellenweise ab, wirken mitunter unfreiwillig komisch und etwas zu schlicht geraten. Doch selbst das kann die dichte, unangenehme Atmosphäre kaum schmälern.
Dass „Creep“ nun erstmals in High Definition auf Blu-ray Disc erschienen ist – ermöglicht durch die Busch Media Group – wirkt dabei fast wie eine Einladung, sich diesem klaustrophobischen Albtraum noch einmal neu auszusetzen.
![]()
![]()
![]()
Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild der Blu-ray präsentiert sich mit einer feineren und detailreicheren Auflösung als die frühere DVD X-Edition von 2005. Auch die Farben strahlen mehr und sind insgesamt kräftiger. Die Schärfe ist klar und der Schwarzwert ordentlich satt.
![]()
![]()
![]()
Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klanglich hätte der Sound noch etwas räumlicher ausfallen können, besonders auf den U-Bahn Stationen und in der Bahn ist die Atmosphäre nicht ganz definiert. Mit der Dynamik ist man aber mehr als zufrieden und die Dialoge sind klar verständlich. Eine saubere Tonqualität.
![]()
![]()
Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Kenner des Films die ihn bereits auf DVD besaßen, kennen bereits ausführlich das zusätzliche Bonusmaterial und erkennen auch dass es hier nichts Neues gibt.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 426236493748
VÖ-Kauf: 22.05.2025