


Im wilden Panama des Jahres 1989 wird James Becker (Cole Hauser), ein hochdekorierter Ex-Marine, von seinem ehemaligen Kommandeur Stark (Mel Gibson) Undercover geschickt, um einen Deal mit gefährlichen Drogendealern vor Ort abzuwickeln. Dabei gerät er mitten in die US-Invasion um den Diktator Manuel Noriega. Während er sich durch das Chaos des Bürgerkrieges schlägt, muss Becker gegen Profikiller kämpfen, Femmes Fatales verführen und durch ein gefährliches Terrain von politischen Intrigen und Geheimdienst-Machenschaften navigieren und hoffen, dass er es lebend nach Hause schafft.
Originaltitel: Panama
Regie: Mark Neveldine.
Drehbuch: Daniel Adams.
Darsteller: Cole Hauser (The Cave), Mel Gibson (Mad Max), Mauricio Hénao, Kiara Liz, Charlie Weber, Kate Katzman, Victor Turpin.
Genre: Action / Thriller
Land: Puerto Rico / USA / UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 98 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Eigentlich bringt Panama alles mit, was ein packender Politthriller braucht. Wahre historische Ereignisse bilden die Grundlage für die fiktive Geschichte, dazu kommen mit Cole Hauser und Mel Gibson zwei Namen, die einem solchen Stoff durchaus Gewicht verleihen könnten. Umso enttäuschender ist das Ergebnis.
Von Beginn an fehlt der Inszenierung jede Dringlichkeit. Obwohl die Handlung vor einem politischen Hintergrund spielt, entwickelt sich kaum Spannung und schon gar nicht das Gefühl, Zeuge brisanter Ereignisse zu werden. Statt Dynamik herrscht über weite Strecken Stillstand. Auch Hauser und Gibson bleiben deutlich unter ihren Möglichkeiten und wirken, als würden sie ihre Rollen lediglich routiniert absolvieren, ohne ihnen wirkliche Energie oder Persönlichkeit zu verleihen.
Hinzu kommt eine Kameraarbeit, die überraschend amateurhaft wirkt und den Film optisch kaum aufwertet. Die Dialoge verlieren sich häufig in unnötigen Erklärungen, wodurch der ohnehin schleppende Erzählfluss zusätzlich ausgebremst wird. Selbst Szenen, die eigentlich Intensität erzeugen sollten, verpuffen nahezu wirkungslos.
Besonders befremdlich fallen die eingestreuten Sexszenen auf. Sie wirken weder organisch noch erzählerisch notwendig und hinterlassen vielmehr einen peinlichen Eindruck, der den ohnehin schwachen Gesamteindruck zusätzlich belastet.
Vielleicht liegt ein Teil der Probleme tatsächlich an der offensichtlich sehr schnellen Produktion. Anders lässt sich kaum erklären, weshalb ein Stoff mit durchaus interessanter Grundlage derart lustlos und unausgereift umgesetzt wurde. Gerade deshalb schmerzt es umso mehr, denn das vorhandene Potenzial ist unübersehbar. Panama hätte ein spannender Politthriller werden können – stattdessen bleibt ein zäher Film zurück, der seine guten Ansätze nahezu vollständig verschenkt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Oh wie schön ist Panama, damit ist in erster Linie die Bildqualität gemeint. Denn diese zeigt sich mit guter Auflösung, recht klarer Schärfe und mit einem durchaus stimmigen Kontrast. Sehr gut kommt der Schwarzwert daher.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die deutsche Tonfassung überzeugt mit klar verständlichen Dialogen und guten Stimmen. Überall wird viel Dynamik geboten, doch mit Raumklang hat das wenig zu tun. Aber der Sound ist hervorragend sauber.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extras wird nur der Trailer zum Film geboten. Mager!
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Regisseur Mark Neveldine inszenierte auch „Crank“.
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 08. September 2022.
www.eurovideo.de