


Ein einfacher Ausflug nach New York wird für die schwerkranke Samira (Lupita Nyong’o) zu einem schrecklichen Albtraum. Mysteriöse Kreaturen lauern in den Schatten der stillen Straßen und jagen erbarmungslos jedes Geräusch. Gemeinsam mit ihrem treuen Kater Frodo und einem unerwarteten Verbündeten (Joseph Quinn) muss sich Samira durch eine zerstörte Stadt kämpfen, in der die einzige Regel absolute Stille ist. In dieser neuen, unheimlichen Realität wird jeder Schritt, jedes Wort zur tödlichen Gefahr, und Samira muss all ihren Mut zusammennehmen, um zu überleben.
Originaltitel: A Quiet Place: Day One
Regie: Michael Sarnoski (Pig).
Drehbuch: Michael Sarnoski, John Krasinski, Bryan Woods.
Darsteller: Lupita Nyong’o (Wir), Joseph Quinn (Stranger Things), Alex Wolff (Hereditary), Djimon Hounsou (Blood Diamond), Eliane Umuhire, Takunda Khumalo, Alfie Todd, Avy-Berry Worrall.
Genre: Horror / Thriller / Drama / Sci-Fi
Land: USA / UK / Kanada
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 99 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch (Audiodeskription), Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Polnisch, Thai.
Tonsystem: Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch, englisch für Hörgeschädigte, französisch, spanisch, chinesisch, tschechisch, dänisch, niederländisch, finnisch, italienisch, japanisch, koreanisch, norwegisch, polnisch, slowakisch, schwedisch, thai, türkisch.
Extras: Tag Null: Anfang und Ende, In der Stadt: Chaos in Chinatown, Exodus: Gegen den Strom, Der lange Weg: Monster in der Stadtmitte, Pizza beim Weltuntergang, Entfallene und erweiterte Szenen.
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
A Quiet Place: Day One erweitert das stille Universum der Reihe nun erstmals um einen direkten Blick auf den Beginn der Katastrophe. Gerade dieser Ansatz macht den Film zunächst besonders interessant, denn endlich bekommt man zu sehen, wie alles anfing. Gleichzeitig liefert aber auch dieser Ableger erneut mehr Fragen als wirkliche Antworten — und genau dadurch häufen sich die Logiklücken innerhalb der Reihe zunehmend.
Mittlerweile scheint es stellenweise fast mehr Ungereimtheiten als Monster zu geben. Doch paradoxerweise entsteht genau daraus auch wieder ein Teil der Spannung, weil die Filme weiterhin stark von Unsicherheit und permanenter Bedrohung leben.
Der größte Reiz der Reihe bleibt natürlich die Stille. Genau deshalb wirkt es zunächst etwas überraschend, dass in Day One während vieler eigentlich gefährlicher Situationen vergleichsweise viel gesprochen wird. Als erzählerischer Ausweg dient häufig der Regen, dessen Geräuschkulisse angeblich Schutz bietet. Das funktioniert zwar innerhalb der Szenen halbwegs nachvollziehbar, hinterlässt aber zugleich auch den Eindruck einer etwas bequemen Lösung.
Visuell besitzt der Film dennoch starke Momente. Besonders die staubbedeckten Bilder und die bedrückende Atmosphäre erinnern stellenweise unangenehm deutlich an reale Katastrophenbilder rund um den 11. September. Gerade deshalb wirkt der Film emotional teilweise intensiver als seine Vorgänger. Für manche Zuschauer könnte diese Bildsprache durchaus belastend sein.
Herausragend bleibt dabei die Leistung von Lupita Nyong’o. Ihre Performance trägt viele Szenen nahezu allein und verleiht dem Film eine emotionale Tiefe, die über die eigentliche Handlung hinausgeht. Gerade ihre stille Verzweiflung und Präsenz funktionieren hervorragend innerhalb dieses Universums.
Die Geschichte selbst bleibt dagegen recht kompakt und geradlinig. Dadurch entsteht zwar ein kurzweiliges Filmerlebnis, gleichzeitig fehlt dem Film aber manchmal die wirklich große Spannung oder ein stärkerer erzählerischer Aufbau. Viele Entwicklungen erscheinen zudem relativ vorhersehbar.
Trotzdem bringt Day One einige frische und interessante Ansätze mit, die dem Franchise durchaus guttun. Gerade der Perspektivwechsel und die urbane Kulisse verleihen dem bekannten Konzept neue Nuancen.
Für zukünftige Teile wäre allerdings wünschenswert, dass die Reihe endlich mehr Antworten liefert und einige ihrer wachsenden Logikprobleme ernsthafter angeht. Denn dauerhaft nur Variationen desselben Szenarios zu wiederholen, könnte auf lange Sicht tatsächlich ermüdend wirken.
Ein atmosphärisch starker, aber erzählerisch nicht immer überzeugender Ableger der Reihe. A Quiet Place: Day One punktet vor allem durch Lupita Nyong’os intensive Darstellung und einige bedrückende Bilder, verliert sich jedoch erneut in offenen Fragen und wachsenden Logiklücken.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Einige Hintergrundeffekte wirken etwas unscharf, was aber auf die Produktion zurückzuführen ist. Das Bild überzeugt mit guten Details und einem satten Schwarzwert. Farben und Kontrast sind ebenfalls sehr gut.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Ton überzeugt mit einem soliden Raumklang. Hier wäre allerdings durchaus mehr drin gewesen, Dolby Atmos und Dolby Digital schöpfen leider nicht alle Klangdetails aus. Insgesamt präsentieren sich aber alle Kanäle sehr sauber und stimmig.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist von den Laufzeiten her zwar Standard, aber inhaltlich ausreichend gefüllt.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: 5053083267087
VÖ-Kauf: 10.10.2024