


KING RICHARD basiert auf der wahren Geschichte von Richard Williams (Will Smith), dem Vater der legendären Tennisspielerinnen Venus (Saniyya Sidney) und Serena Williams (Demi Singleton). Um seinen Töchtern den Weg an die Spitze des Erfolgs zu ebnen, musste Richard enorme Hindernisse überwinden. Denn Compton, Kalifornien, ist normalerweise nicht der Ort, der Tennis-Champions hervorbringt. Aber Richard hat einen Plan. So fegt er die Spritzen der Drogenabhängigen von dem heruntergekommenen örtlichen Tennisplatz und wehrt sich tapfer gegen die Gangs, die den Platz als ihr Revier beanspruchen. Unermüdlich bringt er seinen Töchtern die Feinheiten eines Spiels bei, das er selbst nie gespielt hat und kämpft gegen die uralten Grenzlinien von Rasse und Klasse um eine faire Chance für seine Mädchen – Denn er weiß, dass sie zu Großem bestimmt sind.
Originaltitel: King Richard
Regie: Reinaldo Marcus Green.
Drehbuch: Zach Baylin.
Besetzung: Will Smith (Men in Black), Aunjanue Ellis, Jon Bernthal, Saniyya Sidney, Demi Singleton, Tony Goldwyn, Mikayla Lashae Bartholomew, Daniele Lawson, Layla Crawford, Erika Ringor.
Genre: Drama / Biografie / Sportfilm
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 145 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Atmos, Dolby Atmos
Untertitel: deutsch.
Extras: Will Smith als Richard Williams, Champions auf der großen Leinwand, Deleted Scenes, Makin-Of „Folge dem Plan“.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Der Schatten des Oscarskandals von 2022 hängt bis heute über King Richard, doch blendet man die Ereignisse rund um die Preisverleihung aus, bleibt ein Film zurück, der durchaus seine Qualitäten besitzt, aber längst nicht so überragend ist, wie es die zahlreichen Auszeichnungen vermuten lassen. Regisseur Reinaldo Marcus Green erzählt die Geschichte von Richard Williams, dem Vater der späteren Tennislegenden Venus und Serena Williams, als klassisches Aufstiegs- und Familiendrama. Dabei wird jedoch vieles erstaunlich glatt präsentiert. Die Geschichte wirkt häufig wie ein modernes Märchen, während schwierige Phasen und problematische Aspekte der Realität spürbar romantisiert werden.
Gerade wer sich bereits mit den Biografien der Williams-Schwestern oder den damaligen Medienberichten beschäftigt hat, dürfte hier einige Fragezeichen entwickeln. Der Film beginnt praktisch mitten im Geschehen und vermittelt den Eindruck, außergewöhnlicher Erfolg entstehe beinahe von selbst. Der harte Drill, die jahrelange Arbeit und die oftmals kontrovers diskutierten Methoden Richard Williams‘ werden dagegen nur am Rande behandelt. Dadurch entsteht ein Bild, das zwar inspirierend wirken soll, gleichzeitig aber nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Geschichte zeigt. Genau hier verliert der Film einen Teil seiner Glaubwürdigkeit.
Im Mittelpunkt steht natürlich Will Smith, der für seine Darstellung den Oscar gewann. Seine Leistung ist ohne Frage solide und technisch sauber gespielt, dennoch wirkt die Figur über weite Strecken eher unsympathisch als bewundernswert. Das mag durchaus der Realität entsprechen, macht es dem Zuschauer aber nicht immer leicht, emotional mitzugehen. Für die Auszeichnung hätte man aus unserer Sicht durchaus auch andere der damaligen Nominierten berücksichtigen können.
Wer Filme über den Aufstieg großer Persönlichkeiten mag und Familiendramen etwas abgewinnen kann, wird mit King Richard sicherlich gut unterhalten werden. Doch trotz aller Bemühungen fehlt dem Film sowohl die große emotionale Wucht als auch die notwendige Strenge, um wirklich unter die Haut zu gehen. Er ist gut gespielt, ordentlich inszeniert und durchaus sehenswert, bleibt letztlich aber nur bedingt das Highlight, als das er oftmals dargestellt wird.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Knallige und grelle Farben und Kontrast, wodurch alles etwas gekünstelt aussieht. Die Schärfe präsentiert sich dabei hervorragend gestochen klar. Die Details präsentieren sich fein, lediglich der Schwarzwert zeigt sich nicht immer so ausgereift satt wie man es sich wünschen würde.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der saubere Klang leistet eine gute Dynamik, doch räumlich ist da bis auf einige Ballaufschläge fast nichts von zu hören. Insgesamt erklingt der Ton sehr sauber und mit durchgehend klaren Dialogen, also mehr benötigt es bei solch einem Film aber auch nicht. Guter Soundtrack!
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Vier eigentlich interessante Featurettes. Eigentlich, wenn sich Mr. Smith nicht immer zu sehr in den Vordergrund stellen würde. Zudem einige geschnittene Extras.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Will Smith gewann für seine Rolle den Oscar 2022 als Bester Hauptdarsteller.
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 19. Mai 2022.
www.eurovideo.de