


Wing-Chun Großmeister IP Man (DONNIE YEN) kommt nach San Francisco, um eine Schule für seinen Sohn zu finden und seinem Schüler Bruce Lee beim Aufbau eines Wing Chun-Trainingscenters zu unterstützen. Seine ungewöhnlichen Lehrmethoden sorgen für Anfeindungen von chinesischen und westlichen Martial Arts-Kämpfern. Besonders brutal geht dabei Barton (SCOTT ADKINS) vor, ein amerikanischer Marineoffizier, der die Auseinandersetzungen auf einen unausweichlichen Clash der Kampfkunst-Disziplinen zuspitzt: Welche Martial Arts-Form ist die überlegene? Welche Nation kann den Sieg davontragen?
Originaltitel: Yip Man 4
Regie: Wilson Yip.
Drehbuch: Tai-lee Chan, Lai-Yin Leung.
Darsteller: Donnie Yen (Star Wars: Rogue One), Scott Adkins (Doctor Strange), Danny Kwok-Kwan Chan, Vanness Wu, Jim Liu, Kent Cheng, Yue Wu, Ka-nin Ngo, Chris Collins.
Genre: Action / Biografie / Drama / History
Land: Hong Kong / China
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 105 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making ofs 1-3, Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: Plaion Pictures
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Alles findet irgendwann sein Ende. Und am schönsten ist es bekanntlich, wenn etwas seinen Abschluss findet, solange es noch auf seinem Höhepunkt steht. Genau das haben die Macher von Ip Man 4: The Finale offenbar erkannt. Nach mehreren starken Filmen gelingt der Reihe tatsächlich ein Finale, das sich nicht wie ein müder Nachschlag anfühlt, sondern wie ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Geschichte.
Ganz ohne Kritik kommt allerdings auch dieser Teil nicht aus. Die Kulissen und Drehorte sind zwar atmosphärisch gestaltet und wirken auf den ersten Blick stimmig, vermitteln jedoch nicht immer das Gefühl, tatsächlich an dem Ort zu sein, an dem die Handlung spielt. Das fällt gelegentlich auf, beeinträchtigt das Filmerlebnis jedoch nur geringfügig.
Und damit wären die negativen Punkte eigentlich auch schon weitgehend abgearbeitet. Denn darüber hinaus gibt es erstaunlich wenig zu bemängeln. Die Kampfszenen präsentieren sich erneut auf höchstem Niveau. Präzise choreografiert, packend inszeniert und jederzeit nachvollziehbar sorgen sie dafür, dass jede Auseinandersetzung Bedeutung besitzt. Die Fights dienen nicht nur dem Spektakel, sondern erzählen gleichzeitig etwas über die Figuren und ihre Entwicklung.
Besonders stark ist jedoch die emotionale Ebene des Films. Von Beginn an liegt ein Gefühl des Abschieds über der gesamten Geschichte. Man spürt, dass sich ein Kapitel schließt. Dennoch verfällt der Film niemals in übertriebene Sentimentalität. Stattdessen verbindet er Melancholie mit Hoffnung, selbst dann, wenn manche Entwicklungen aussichtslos erscheinen.
Auch die Gegenspieler hinterlassen Eindruck. Es gibt einige wirklich fiese Gegner, die den Konflikten zusätzliches Gewicht verleihen. Daneben sorgen ruhigere Szenen immer wieder für nachdenkliche Momente, die zeigen, dass Ip Man 4 weit mehr sein möchte als ein reiner Martial-Arts-Film. Themen wie Respekt, Mut, Familie und Vermächtnis ziehen sich durch die gesamte Handlung.
So wird aus dem Abschluss der Reihe nicht nur ein Actionfilm voller erstklassiger Kämpfe, sondern auch eine emotionale Verabschiedung von einer Figur, die längst Kultstatus erreicht hat. Inspirierend, spannend, bewegend und mit genau der richtigen Portion Herz erzählt – ein Finale, das der Reihe gerecht wird und zeigt, wie man eine Filmserie mit Würde zu Ende bringt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Bildtechnisch überzeugt die Disc mit hervorragenden Details was sich auch bei der klaren Schärfe bemerkbar macht, sowie ein satter Schwarzwert. Lediglich beim Kontrast und bei den Farben ist das eine oder andere ein wenig zu dunkel geraten.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dialoge präsentieren sich eine Spur zu leise, wirkliche Dynamik gibt es nur bei den Actionszenen. Ausgewogen ist anders, dennoch ist man zufrieden dank einiger netten Raumklängen.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial überzeugt mit solider Fülle aber enttäuscht mit seiner Kürze. Von wegen in der Kürze liegt die Würze. Selbst kurze Begrüßungen wirken irgendwie abgehakt.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 17. September 2020.