


Es ist noch nicht vorbei: Niemand im Tokioter Krankenhaus glaubt Karen Davis (Sarah Michelle Gellar), dass sie ein Haus in Brand gesteckt hat, um ihrem Freund das Leben zu retten. Schlimmer noch: Seit dem Feuer wird sie von einer geisterhaften Frauengestalt in weißem Kimono und mit schwarzen Haaren verfolgt. Aubrey Davis (AMBER TAMBLYN) erfährt von ihrer Mutter von der fatalen Lage ihrer Schwester. Um ihr beizustehen reist sie nach Japan, wo sie selbst bald in unerklärliche Situationen gerät und auf mysteriöse Ereignisse stößt. Aubrey ist dem Fluch, der auf Karen lastet näher als sie ahnt. Und nach und nach geraten immer mehr Personen in den Bann der geheimnisvollen Frauengestalt aus dem ausgebrannten Haus. Der Fluch scheint sich auszubreiten und nach scheinbar Unbeteiligten zu greifen, die doch durch ein Schicksal miteinander verbunden sind…
Originaltitel: The Grudge 2
Regie: Takashi Shimizu.
Drehbuch: Stephen Susco.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar (Buffy), Amber Tamblyn (Eine für 4), Edison Chen (Infernal Affairs), Arielle Kebbel (Der Fluch der 2 Schwestern), Takako Fuji (Ju-on: The Grudge), Sarah Roemer (Disturbia), Matthew Knight (Chaos unterm Weihnachtsbaum), Teresa Palmer (Duell der Magier), Misako Uno (Randebû!), Jennifer Beals (Das Urteil).
Genre: Horror / Thriller
Land: USA / Japan
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Die Entwicklung der Geschichte, Die Arbeit mit dem Regisseur, Die Darstellung der „Grudge“-Wesen, Die Soundeffekte, Deleted Scenes..
Vertrieb: justbridge entertainment.
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Fortsetzungen stehen oft vor dem Problem, lediglich bekannte Elemente zu wiederholen. The Grudge 2 versucht stattdessen, den bereits etablierten Fluch auszuweiten und neue Facetten des Schreckens zu erschließen. Dadurch entsteht ein Nachfolger, der sich bewusst vom Vorgänger absetzt und eigene Akzente setzt. Während der erste Film vor allem von seinem langsamen Spannungsaufbau und der beklemmenden Atmosphäre des berüchtigten Hauses lebte, verfolgt Teil 2 einen etwas anderen Ansatz. Der Horror präsentiert sich größer, komplexer und vor allem verstörender. Der Fluch beschränkt sich nicht mehr nur auf einzelne Orte oder Personen, sondern entfaltet seine Wirkung auf deutlich umfassendere Weise.
Gerade dadurch wirkt der Film oftmals unberechenbarer als sein Vorgänger. Die Geschichte überrascht mit mehreren gelungenen Wendungen und entwickelt eine zunehmend albtraumhafte Stimmung, bei der Realität und Horror immer stärker miteinander verschwimmen. Diese permanente Verunsicherung gehört zu den größten Stärken des Films. Auch die Schockmomente sitzen wieder erstaunlich präzise. Statt sich ausschließlich auf Jump-Scares zu verlassen, erzeugt der Film häufig ein tiefes Gefühl des Unbehagens. Viele Szenen wirken weniger erschreckend als vielmehr verstörend, was ihnen eine nachhaltigere Wirkung verleiht. Besonders hervorzuheben ist das Finale. Ohne zu viel vorwegzunehmen, gelingt dem Film ein Schluss, der den Zuschauer mit einem unangenehmen Gefühl zurücklässt und den Horror konsequent bis zur letzten Minute aufrechterhält. Gerade deshalb bleibt das Ende lange im Gedächtnis.
Dennoch besitzt der erste Teil weiterhin einige Vorteile. Das Haus als zentraler Schauplatz wirkte dort deutlich bedrohlicher und die Spannung wurde sorgfältiger aufgebaut. Der Vorgänger verstand es besser, seine Atmosphäre langsam und stetig zu verdichten, während Teil 2 schneller und direkter auf seine Schreckmomente zusteuert. Trotzdem gelingt dem Nachfolger etwas, woran viele Horrorfortsetzungen scheitern: Er erweitert die Mythologie sinnvoll und bietet genügend neue Ideen, um eigenständig zu funktionieren. In Sachen Verstörung und Intensität übertrifft er seinen Vorgänger sogar stellenweise. „Der Fluch – The Grudge 2“ ist ein düsterer, verstörender und überraschend effektiver Nachfolger, der den Schrecken des ersten Films konsequent weiterentwickelt. Atmosphärisch nicht ganz so stark wie Teil 1, dafür aber unheimlicher, wendungsreicher und mit einem Finale, das einen noch lange beschäftigt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Hier ist der Kontrast etwas dunkel geraten, dafür überzeugen die Details ausgezeichnet. Körnungen sind nur durch Stilmittel gegeben, ansonsten präsentiert sich die Auflösung sehr fein. Die Schärfe kommt hervorragend klar daher.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Auch hier das gleiche Problem, die Dialoge der deutschen Fassung sind viel zu leise und hintergründig. Schockmomente sind nicht alles, auch hier mit viel Dynamik der Eindruck entsteht. Dafür ist dieser mehr als sauber.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial liefert keine Neuerungen und sorgt somit nur für altbekanntes. Schade!
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: 4260646122269
VÖ-Kauf: 09. September 2022.
www.justbridge.de