


Die Teenager Gary (Anthony Michael Hall) und Wyatt (Ilan Mitchell-Smith) sind die absoluten Verlierer. Geeky Nerds, die niemand wirklich ernst nimmt. Die anderen Jungs in der Schule machen sich über sie lustig und von Kontakt zu Mädchen können sie nur träumen. Doch die beiden haben einen Plan: Statt weiter von Mächen zu fantasieren, bauen sie sich ihre Traumfrau einfach am Computer nach. Als ihre Kreation nach einem Blitzeinschlag zum Leben erwacht und plötzlich leibhaftig im Kinderzimmer steht, beginnt für die Teenager ein neues Leben, das die umwerfende L.I.S.A. gehörig auf den Kopf stellt!
Originaltitel: Weird Science
Regie: John Hughes (The Breakfast Club).
Drehbuch: John Hughes (Allein mit Onkel Buck).
Darsteller: Anthony Michael Hall (Edward mit den Scherenhänden), Kelly LeBrock (Die Frau in Rot), Ilan Mitchell-Smith (Die Reise zum Mittelpunkt der Erde 1988), Bill Paxton (Twister), Suzanne Snyder, Judie Aronson, Robert Downey Jr., Robert Rusler.
Genre: Komödie / Romantik / Sci-Fi
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook mit dem Film auf Blu-ray und DVD sowie 24-seitigem Booklet // Bonus: „Cooler Spaß mit Lisa“ – TV-Fassung (90 min, SD), Entfallene Szenen, „Casting Weird Science“ – Im Gespräch mit Casting-Direktor Jackie Burch, „Dino the Greek“ – Im Gespräch mit John Kapelos, „Chet Happens“ – Im Gespräch mit Make-up-Spezialist Craig Reardon, „Fantasy and Microchips“ – Im Gespräch mit Editor Chris Lebenzon, „Ira Newborn Makes the Score“ – Im Gespräch mit Komponist Ira Newborn, Dokumentation: „It’s Alive! Resurrecting Weird Science“ (2013, 17 min), Original Kinotrailer, Teaser und TV-Spots.
Vertrieb: Capelight Pictures
![]()
![]()
![]()
Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Man merkt bereits nach wenigen Minuten, dass hier jede Form von Vernunft freiwillig das Weite gesucht hat. Weird Science von John Hughes ist genau die Art von Film, die nur in den 1980er Jahren entstehen konnte. Frech, überdreht, voller verrückter Ideen und mit einer Energie ausgestattet, die auch Jahrzehnte später nichts von ihrem Charme verloren hat. Nicht ohne Grund entwickelte sich die Komödie schnell zum Kultfilm und wird bis heute von vielen Fans des 80er-Jahre-Kinos verehrt.
Die Grundidee ist dabei ebenso absurd wie genial: Zwei pubertierende Außenseiter erschaffen mithilfe eines Computers, einiger technischer Spielereien und einer gehörigen Portion Fantasie ihre Traumfrau. Was folgt, ist ein immer verrückter werdender Trip, bei dem kaum eine Szene so endet, wie man es erwartet. John Hughes, der wie kaum ein anderer die Gedankenwelt Jugendlicher auf die Leinwand bringen konnte, verbindet hier Science-Fiction, Komödie und Teenagerfantasien zu einem wilden Cocktail. Die Geschichte selbst ist dabei keineswegs das Entscheidende. Viel wichtiger sind die unzähligen kreativen Einfälle, die schrägen Wendungen und die Lust daran, ständig noch einen draufzusetzen.
Besonders beeindruckend ist aus heutiger Sicht, wie viele Effekte ohne digitale Unterstützung entstanden sind. Lange bevor CGI zum Standard wurde, zeigte der Film auf herrlich fantasievolle Weise, was mit praktischen Tricks alles möglich war. Spätestens wenn Gegenstände an den unmöglichsten Orten auftauchen oder ein Klavier plötzlich durch die Gegend fliegt, versteht man, warum der Titel völlig zu Recht von Wahnsinn spricht. Dazu kommen zahlreiche Nebenfiguren, die oft genauso viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie die eigentlichen Hauptdarsteller. Gerade sie verleihen dem Film seine unverwechselbare Exzentrik.
Natürlich sollte man keine tiefgründige Geschichte oder große Charakterstudien erwarten. L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn lebt von seiner Kreativität, seinem Tempo und seinem anarchischen Humor. Sexy, witzig, manchmal herrlich albern und voller Ideen, die auch heute noch überraschen können. Ein echter Kultspaß, der eindrucksvoll zeigt, warum John Hughes zu den wichtigsten Komödienautoren seiner Zeit zählt. Lachanfälle sind dabei keineswegs ausgeschlossen.
![]()
![]()
![]()
Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Es liegt ein Zauber in der Luft wenn man sich das Bild betrachtet und mal etwas mit früheren Veröffentlichungen vergleicht. Vor allem sticht die glasklare Schärfe raus, plötzlich erkennt man im Hintergrund so viele Details die man vorher gar nicht kannte. Auch der Kontrast ist erstklassig abgemischt und zeigt sich stimmig. Bei den Farben hat man es nicht übertrieben. Lediglich Körnungen bei der Auflösung bleiben nicht aus.
![]()
![]()
![]()
Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Zugegeben ist der Sound auch weiterhin nicht das Maß aller Dinge. Die Party wirkt soundtechnisch daher immer etwas abgestumpft. Doch hier wurde dieser sehr sauber abgemischt und mit den klaren Dialogen gleichgestellt. Keine Panik, wenn es knallt dann knallt es auch schon mal durch die Soundboxen. Doch altersbedingt sollte man halt nicht zu viel erwarten.
![]()
![]()
![]()
Bonusbewertung: 4 von 5 Sternen.
Ebenfalls der helle Wahnsinn ist das zusätzliche Bonusmaterial. Wo hat sich dieses nur so lange versteckt? Danke an Capelight das Sie nach der Party mal so richtig aufgeräumt haben. Denn eine weitere Veröffentlichung ohne Extras wie es damals der Fall bei Universal war, hätten Hughes Fans gar nicht erfreut.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: Auf der Blu-ray von Capelight gibt es auch den Extended Cut zum Film und das ebenfalls mit deutscher Synchronisation. Für die zusätzlichen Szenen gibt es Untertitel.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 28. Juni 2020.