


Die junge Jennifer Conrad will ein neues Leben beginnen. Sie lässt ihre gewalttätige Beziehung hinter sich und zieht in die Großstadt. Alles was sie möchte ist, nochmal in Ruhe von vorne anzufangen. Aber als wär dieser Neubeginn ganz allein nicht schon schwer genug, hat sie auch in ihrem neuen Apartment mit einigen Problemen zu kämpfen. Denn jeden Morgen wacht sie mit Wunden auf, die sie sich nicht erklären kann. Irgendwas scheint sie nachts „aufessen“ zu wollen. Verzweifelt und mit ihren Kräften am Ende, sucht sie Hilfe. Doch weder ihre mysteriösen Nachbarn, Ärzte oder Kammerjäger scheinen ihr helfen zu können…
Originaltitel: Gnaw.
Regie: Haylar Garcia.
Drehbuch: Jim Brennan, Haylar Garcia.
Darsteller: Penelope Mitchell, Sally Kirkland, Chris Johnson, Kyle Gass, Han Soto, Dan Davidson, Kathryn Gould, Elisa Vasquez, Graham Emmons.
Genre: Horror
Land: USA / Spanien
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: OneGate Media GmbH.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Würde der Film nicht bereits zu Beginn eine Leiche präsentieren, könnte man Apartment 212 beinahe für ein düsteres Beziehungsdrama halten. Erst nach und nach schleichen sich die merkwürdigen Ereignisse ein und machen deutlich, dass hier eigentlich ein Horrorfilm entstehen möchte.
Genauer gesagt ein kleines Creature-Feature — mit einem ziemlich fiesen und unangenehmen Wesen, das zumindest optisch durchaus seinen Reiz besitzt. Die Grundidee dahinter ist sogar überraschend interessant und hätte durchaus Potential für einen unangenehmen kleinen Psychohorror gehabt. Doch leider scheitert der Film genau dort, wo es wichtig wird: an seiner Umsetzung.
Die Darbietungen der Schauspieler wirken oftmals hölzern und wenig glaubwürdig. Emotionale Momente verpuffen fast sofort und selbst die Eskalationen zwischen den Figuren entfalten kaum Wirkung. Statt bedrückend oder intensiv zu wirken, fühlt sich vieles seltsam künstlich an.
Besonders problematisch bleibt allerdings die fehlende Spannung. Obwohl der Film sichtbar versucht eine unheilvolle Atmosphäre aufzubauen, entsteht kaum echtes Gefühl von Gefahr oder Beklemmung. Vieles läuft einfach nebeneinander her, ohne jemals wirklich mitzureißen.
Hinzu kommt, dass einige Szenen unfreiwillig komisch geraten sind. Vor allem die Auseinandersetzungen zwischen Frau und Monster schwanken merkwürdig zwischen Horror und absurder Albernheit. Und auch die zwischenmenschlichen Konflikte wirken oftmals derart unglaubwürdig, dass man eher genervt als gefesselt reagiert.
Die Dialoge machen das Ganze schließlich nicht besser. Viele Gespräche wirken steif, aufgesetzt oder schlichtweg unerquicklich und reißen einen immer wieder aus dem ohnehin wackeligen Spannungsaufbau heraus. Schade eigentlich, denn die Grundidee rund um das Creature und die psychische Zerrissenheit der Hauptfigur hätte durchaus Potential für einen unangenehmen kleinen Horror-Geheimtipp gehabt. Apartment 212 besitzt eine interessante Grundidee und ein durchaus fieses Creature, scheitert jedoch an schwachen Darstellern, misslungenen Dialogen und fehlender Spannung. Statt nervenaufreibendem Horror bleibt am Ende leider nur ein unfreiwillig komisches Monsterfilmchen übrig.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild ist leider viel zu dunkel ausgefallen. Man kann nur spekulieren aber vermutlich soll der dunkle Kontrast einiges kaschieren aber ehrlich gesagt, ändert es überhaupt nichts an der Qualität des Films. Die Schärfe zeigt sich ausreichend klar und Schwarzwert ordentlich satt.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Schreckliche Synchronstimmen in einer platt klingenden deutschen Soundfassung. Immerhin sauber, doch ohne Raumklang.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Keine zusätzlichen Extras vorhanden!
Abspann: Ja! Nach dem Abspann kommt noch eine Szene.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912972605
VÖ-Kauf: 13. September 2019.
www.onegate.de