


Das Böse hat seine WurzelnWährend er zur Beerdigung seines Vaters in die ländlichen Appalachenfliegt, verliert der erfolgreiche Anwalt Marquis Woods (Omari Hardwick)in einem heftigen Sturm die Kontrolle über das Kleinflugzeug, das ihn und seine Familie transportiert.Er wacht verletzt auf, allein und gefangen auf dem Dachboden von Ms. Eloise (Loretta Devine). Diese behauptet, ihn gesund pflegen zu können durch eine Boogity, eine Hoodo-Figur, die sie aus seinem Blut und seiner Haut gemacht hat.Unfähig, um Hilfe zu rufen, versucht Marquis verzweifelt, ihre dunkle Magie abzuwehren und sich von ihr zu befreien, um seine Familie vor einem finsteren Ritual zu retten, ehe der Blutmond aufgeht.
Originaltitel: Spell
Regie: Mark Tonderai.
Drehbuch: Kurt Wimmer.
Darsteller: Omari Hardwick (Army of the Dead), Loretta Devine (Düstere Legenden, Rendezvous mit einem Engel), Lorraine Burroughsm Hanna Gonera, Kalifa Burton, John Beasley, Tumisho Masha, Steve Mululu, Peter Butler, Andre Jacobs.
Genre: Horror / Thriller
Land: USA / South Africa
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: keine.
Vertrieb: Paramount Pictures (Universal Pictures)
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
„I Put a Spell on You“ – kaum ein Song würde die Atmosphäre dieses Films treffender einfangen. Schon die ersten Minuten lassen erahnen, dass Spell kein gewöhnlicher Horrorfilm sein möchte. Regisseur Mark Tonderai, der bereits mit House at the End of the Street ein Gespür für düstere Spannung bewies, greift diesmal tief in die Welt des Voodoo-Horrors und entfacht damit ein Genre, das in den vergangenen Jahren erstaunlich selten überzeugend auf die Leinwand zurückkehrte. Die Ausgangsidee besitzt enormes Potenzial. Abgeschieden von jeder Hilfe entwickelt sich eine Geschichte, die mit ihren okkulten Elementen, alten Ritualen und einer stetig wachsenden Bedrohung immer wieder für fiese Spannung sorgt. Gerade deshalb wirkt es umso bedauerlicher, dass der Film sein eigenes Versprechen nie vollständig einlösen kann.
Der ungewöhnliche Kamerastil verleiht Spell zwar eine eigene Handschrift, verlangt dem Zuschauer jedoch einiges an Gewöhnung ab. Hinzu kommt, dass sich viele Entwicklungen früh erahnen lassen. Statt die beklemmende Ausgangslage konsequent auszureizen, verliert sich das Drehbuch immer wieder in vorhersehbaren Bahnen und verschenkt zahlreiche Möglichkeiten, den Voodoo-Mythos noch intensiver zu entfalten. Nicht gerade hilfreich ist außerdem, dass die Figuren von Beginn an erstaunlich unsympathisch gezeichnet sind. Dadurch fällt es schwer, echtes Mitgefühl für die Familie zu entwickeln – ein Umstand, der einem Thriller dieser Art einiges an emotionaler Wucht nimmt. Den nachhaltigsten Eindruck hinterlässt schließlich Loretta Devine, die ihre Rolle mit einer herrlich bitterbösen Präsenz ausfüllt und dem Film genau jene Unberechenbarkeit verleiht, die man sich häufiger gewünscht hätte. Unterstützt von einigen unangenehm wirkenden Ekelszenen entstehen immer wieder Momente, in denen Spell erkennen lässt, welches starke Horrorerlebnis hier eigentlich möglich gewesen wäre. Am Ende bleibt ein Voodoo-Horror-Thriller, der mit einer spannenden Grundidee, einer überzeugenden Loretta Devine und einer düsteren Atmosphäre durchaus reizvoll ist. Umso größer fällt allerdings die Enttäuschung aus, weil das vorhandene Potenzial nie vollständig ausgeschöpft wird. Der Zauber ist vorhanden – nur seine Wirkung hält leider nicht lange genug an.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast wurde dem Look des Films angepasst, was jedenfalls gut daher kommt. Dasselbe gilt für die Farbwiedergabe. Die Schärfe präsentiert sich glasklar, hingegen die Auflösung bei dunklen Szenen auch schon mal Körnungen aufweist. Der Schwarzwert ist ausreichend satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Reichlich Dynamik von allen Seiten gleichzeitig, da stechen viele Details nicht immer so durch wie man es sich wünschen würde. Die Atmosphäre ist daher nur mittelmäßig, aber insgesamt ist der Sound mehr als sauber und die Dialoge sind durchgehend klar.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Keine Extras! Mehr braucht man dazu nicht sagen.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 5053083236922
VÖ-Kauf: 23. September 2021