


Was würdest du riskieren? Jim Dillon (Guy Pearce) ist Sheriff der Kleinstadt Silver Rock. Er hat keine Waffe mehr getragen, seitdem er seinen Freund und Partner in einer Schießerei durch eine Kugel lebensbedrohlich verletzt hat. Einige Jahre nach dem Unglück taucht in der idyllischen Kleinstadt, die nach Ende des „Silberrauschs“ außer einem Casino nicht mehr viel zu bieten hat, eine Biker-Gang auf und beginnt, die Stadt nach und nach abzuriegeln. Den Bürgern ist es ein Rätsel, was das Ziel und Begehren der Gang ist. Jim hingegen wird schnell klar, dass er nach über 10 Jahren seine Waffe wieder aufnehmen muss, um Silver Rock und seine Einwohner zu schützen.
Originaltitel: Disturbing the Peace
Regie: York Alec Shackleton.
Drehbuch: Chuck Hustmyre.
Darsteller: Guy Pearce (Memento), Devon Sawa (Now & Then, Die Killerhand), Branscombe Richmond, Michael Bellisario, Barbie Blank, Dan Southworth, Kelly Greyson, Dwayne Cameron, John Lewis, Michael Sirow, Terence J. Rotolo, Veralyn Venezio.
Genre: Action / Thriller / Western
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 2.00:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Manchmal reicht selbst ein erfahrener Hauptdarsteller nicht aus, um einen Film vor dem Scheitern zu bewahren. Genau diesen Eindruck hinterlässt Disturbing the Peace. Obwohl mit Guy Pearce ein Schauspieler an Bord ist, der in zahlreichen bekannten und teilweise kultigen Produktionen sein Können bewiesen hat, bleibt von diesem Action-Thriller am Ende nur wenig Positives in Erinnerung. Dabei basiert der Film auf einer Grundidee, die eigentlich funktionieren könnte. Kleinstadt, Gesetzlose, ein ehemaliger Gesetzeshüter und eine drohende Eskalation – das sind Zutaten, aus denen schon viele unterhaltsame Action- und Western-Thriller entstanden sind. Doch hier scheitert die Umsetzung nahezu auf ganzer Linie.
Bereits die Dialoge wirken häufig unfreiwillig komisch und lassen kaum Natürlichkeit erkennen. Viele Gespräche klingen hölzern oder künstlich konstruiert, wodurch selbst dramatische Szenen ihre Wirkung verlieren. Hinzu kommt eine Inszenierung, die selten Spannung erzeugt und oftmals erstaunlich einfallslos wirkt. Gerade in einem Film, der von Action und Konfrontationen lebt, fällt das besonders negativ auf. Auch die Geschichte selbst hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Die Handlung entwickelt sich vorhersehbar und motivationslos, ohne den Figuren genügend Tiefe oder den Ereignissen die nötige Dringlichkeit zu verleihen. Statt eines packenden Konflikts entsteht der Eindruck eines Films, der lediglich von einer Szene zur nächsten stolpert.
Am deutlichsten wird das Problem jedoch bei der Besetzung. Guy Pearce liefert zwar eine professionelle und routinierte Leistung ab, doch selbst er kann das Material nicht aufwerten. Seine Präsenz sorgt immerhin dafür, dass einige Szenen noch funktionieren. Ähnliches gilt für Devon Sawa, der als Gegenspieler zumindest Ansätze von Charisma mitbringt. Der übrige Cast wirkt dagegen häufig überfordert oder schlicht fehl am Platz. Viele Figuren bleiben blass und austauschbar, wodurch die Konflikte kaum Gewicht erhalten. Gerade bei einem Film, der stark auf seine Charaktere angewiesen wäre, erweist sich das als gravierendes Problem. Das Ärgerliche daran ist, dass diese Art von Film grundsätzlich auch heute noch funktionieren kann. Moderne B-Movie-Actionthriller oder klassische Westernvariationen finden immer wieder ihr Publikum, wenn Atmosphäre, Spannung und Figuren stimmen. „Disturbing the Peace“ verpasst jedoch nahezu jede dieser Chancen. So bleibt am Ende ein erstaunlich schwacher Action-Thriller, der trotz eines engagierten Guy Pearce kaum überzeugende Argumente für sich findet. Schwache Dialoge, eine lustlose Inszenierung, eine uninspirierte Geschichte und zahlreiche Fehlentscheidungen bei der Umsetzung verhindern, dass der Film jemals Fahrt aufnimmt. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass selbst erfahrene Schauspieler nicht jedes Projekt retten können.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild macht dagegen ein sehr guten Eindruck, ein hervorragend heller Kontrast, die Schärfe zeigt sich durchgehend klar, die Farben wirken recht natürlich und auch der Schwarzwert kann satt überzeugen, auch wenn dieser eher selten benötigt wird.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Am dynamischsten sind hier die Dialoge, gefolgt von den lasch inszenierten Actionszenen. Alle Bereiche werden zwar gedeckt aber insgesamt gesehen räumlich erklingt dieser jetzt nicht. Immerhin präsentiert sich dieser noch sehr sauber.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial wird hier geboten. Aber braucht man in diesem Fall auch irgendwelche Extras zum Film?
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976347583
VÖ-Kauf: 06. August 2020.
www.leoninedistribution.com