


Der 80er-Jahre-Kinokassenknüller „Flashdance“ ist nach wie vor ein Genuss für Augen und Ohren. Erzählt wird die Geschichte der 18-jährigen bildhübschen und sehr willensstarken Alex Owens (Jennifer Beals). Tagsüber arbeitet sie als Schweißerin, nachts ist sie Tänzerin in einer benachbarten Bar. Verbissen kämpft sie, um ihre Lebensträume zu erreichen. Sie will mehr Unabhängigkeit, die große Liebe finden und am Pitsburgh Conservatory of Dance aufgenommen werden.
Originaltitel: Flashdance
Regie: Adrian Lyne.
Drehbuch: Thomas Hedley Jr., Joe Eszterhas.
Darsteller: Jennifer Beals (The Grudge 2), Michael Nouri (Terminal), Lilia Skala, Sunny Johnson, Kyle T. Heffner, Lee Ving, Ron Karabatsos, Belinda Bauer.
Genre: Tanzfilm /Musikfilm / Drama / Liebesfilm
Land: USA
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Französisch, Japanisch, Spanisch, Italienisch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, französisch, spanisch, japanisch, norwegisch, dänisch, schwedisch, niederländisch, finnisch, italienisch.
Extras: Keine.
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
„Flashdance“ gehört zweifellos zu den prägenden Tanzfilmen der 1980er Jahre und bleibt vor allem durch seine Musik und seine ikonischen Tanzszenen fest im kulturellen Gedächtnis verankert. Bereits nach wenigen Minuten wird deutlich, dass der Film weniger über seine eigentliche Handlung funktioniert als vielmehr über Atmosphäre, Stil und Emotion.
Aus heutiger Sicht wirkt die Geschichte zwar vergleichsweise schlicht und stellenweise sogar etwas oberflächlich, doch genau darin liegt auch ein Teil ihres typischen 80er-Jahre-Charakters. Inhaltlich steht weniger narrative Tiefe im Mittelpunkt als vielmehr das Lebensgefühl, das der Film transportiert.
Die Besetzung funktioniert dabei nach wie vor hervorragend, allen voran Jennifer Beals, die dem Film seine unverwechselbare Ausstrahlung verleiht. Die Kombination aus harter Arbeitswelt als Schweißerin und der glamourösen Welt des Tanzes besitzt noch immer einen besonderen Reiz und verleiht dem Film seine charakteristische Mischung aus Bodenständigkeit und stilisierter Erotik.
Hinzu kommen die eindrucksvoll choreografierten Tanzsequenzen, die auch Jahrzehnte später nichts von ihrer Energie verloren haben. Interessant bleibt dabei die Tatsache, dass nicht sämtliche Tanzszenen tatsächlich von Jennifer Beals selbst ausgeführt wurden – einige Sequenzen wurden von Doubles übernommen, darunter stellenweise sogar von einem männlichen Tänzer. Eine jener kuriosen Produktionsgeschichten, die den Mythos des Films bis heute begleiten.
Musikalisch lebt „Flashdance“ ohnehin von seiner außergewöhnlichen Stärke. Mit Songs wie „Flashdance… What a Feeling“ besitzt der Film nicht nur einen der bekanntesten Soundtracks der 80er Jahre, sondern gleich mehrere Stücke, die längst Kultstatus erreicht haben.
Dass der Film zudem als Guilty Pleasure von Moderator Steven Gätjen gilt, passt letztlich perfekt zu seinem Status: ein Werk, das vielleicht nicht immer tiefgründig ist, aber mit Stil, Musik und Energie einfach hervorragend unterhält.
Wer die Ästhetik und das Lebensgefühl der 80er Jahre liebt, wird an „Flashdance“ kaum vorbeikommen. Trotz aller erzählerischen Schwächen bleibt der Film dank seiner Musik, seiner Tanzszenen und seiner unverwechselbaren Atmosphäre ein äußerst unterhaltsamer Klassiker.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild präsentiert sich insgesamt solide, auch wenn man sich mit einem sichtbaren Maß an Filmkorn arrangieren muss. Dieses wirkt jedoch überwiegend natürlich und passt grundsätzlich gut zum Alter und Stil des Films.
Positiv hervorzuheben sind die klaren Details sowie die insgesamt saubere Schärfe, die insbesondere bei Nahaufnahmen einen durchaus guten Eindruck hinterlassen. Gesichter, Kostüme und Kulissen werden ordentlich herausgearbeitet und verleihen dem Bild eine stabile High-Definition-Anmutung.
Weniger überzeugend fällt hingegen die Farbwiedergabe aus. Diese wirkt insgesamt etwas zurückhaltend und stellenweise sogar leicht blass, wodurch dem Bild gelegentlich die visuelle Kraft fehlt, die man gerade bei einem so stilisierten Musikfilm vielleicht erwarten würde.
Insgesamt ergibt sich dennoch eine ordentliche Präsentation, die zwar keine Referenzqualität erreicht, den Film aber respektvoll und weitgehend authentisch wiedergibt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klanglich bleibt „Flashdance“ klar im Old-School-Bereich verankert. Der Ton präsentiert sich zwar durchgehend sauber und verständlich, wirkt insgesamt jedoch recht begrenzt in seiner Räumlichkeit.
Gerade beim legendären Soundtrack fällt dies etwas enttäuschend aus, da den Musikstücken jene räumliche Dynamik fehlt, die man sich bei einem musikzentrierten Film dieser Art wünschen würde. Die Songs besitzen zwar weiterhin ihre Wirkung, entfalten technisch jedoch nicht die klangliche Tiefe, die moderne Abmischungen ermöglichen könnten.
Dialoge und Musik bleiben dennoch angenehm ausgewogen und klar verständlich, wodurch der Ton insgesamt funktional bleibt, auch wenn er technisch deutlich hinter heutigen Standards zurückliegt.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial ist nicht enthalten. Die Veröffentlichung verzichtet vollständig auf Extras oder ergänzende Hintergrundinhalte zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 5053083260866
VÖ-Kauf: 20. April 2023
www.paramount.de