


Moondog (Matthew McConaughey) ist ein Lebenskünstler, wie er im Buche steht – ein vom Genie geküsster Poet, der seine Existenz in den entspannten Keys von Florida nur den Drogen und den Frauen widmet. Zu seinem Glück liebt seine schöne und wohlhabende Frau Minnie (Isla Fisher) ihren Moondog genau deshalb. Bis ein tragischer Unfall Minnie aus dem Leben reißt: In ihrem letzten Willen erklärt sie, dass Moondog seinen Anteil am stattlichen Erbe nur dann erhalten kann, wenn er sein seit Jahren geplantes neues Buch endlich vollendet. Startschuss für eine aberwitzige Suche nach Inspiration, die unseren Helden die verrücktesten Dinge erleben und schrägsten Typen treffen lässt…
Originaltitel: The Beach Bum
Regie: Harmony Korine.
Drehbuch: Harmony Korine.
Darsteller: Matthew McConaughey (Magic Mike), Snoop Dogg (Baby Boy), Isla Fisher (Shopaholic), Stefania LaVie Owen (Krampus), Martin Lawrence (Bad Boys), Zac Efron (Baywatch), Jonah Hill (War Dogs), Jimmy Buffett (Congo).
Genre: Komödie
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörheschädigte.
Extras: Interviews, Trailer (deutsch/englisch).
Vertrieb: Constantin Film / Highlight
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Bei The Beach Bum stellt sich tatsächlich schnell die Frage, ob der Film überhaupt irgendeinen Sinn ergeben möchte — oder ob gerade genau darin wiederum sein eigentlicher Sinn liegt. Bereits der Titel klingt nach völliger Belanglosigkeit und irgendwie trifft das auch zu, gleichzeitig steckt hinter dem ganzen Chaos aber doch mehr Eigenart, als man zunächst vermutet.
Klar ist allerdings auch: Dieser Film wird die Meinungen massiv spalten. Für die einen ist das alles herrlich entspannt und kultig, für die anderen schlicht peinlich und komplett überflüssig. Dazwischen scheint es kaum etwas zu geben.
Am stärksten funktioniert der Film definitiv über seine Besetzung. Vor allem Matthew McConaughey trägt den gesamten Streifen mit einer lässigen Coolness, die perfekt zu dieser völlig abgehangenen Figur passt. Man muss den Darstellern schon zugestehen, dass sie sich mit bemerkenswerter Lockerheit auf dieses absurde Konzept einlassen.
Die Geschichte selbst bleibt dagegen ausgesprochen dünn. Viel passiert eigentlich nicht und vieles wirkt bewusst banal oder komplett drüber. Dennoch funktionieren einige Dialoge überraschend gut, gerade weil der Film permanent mit flachen Gags, lockerer Ironie und einem angenehm verpeilten Stil spielt.
Als Party- oder Chill-Film funktioniert „The Beach Bum“ dadurch erstaunlich ordentlich. Der Film möchte gar nicht tiefgründig oder besonders clever wirken, sondern vielmehr ein Gefühl transportieren — locker, planlos und völlig losgelöst. Und immerhin: Im Gegensatz zu Surfer, Dude ist das hier keine völlige Katastrophe geworden. Dafür besitzt „The Beach Bum“ trotz aller Albernheiten einfach zu viel eigenwilligen Charme.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein sehr heller ja schon greller Kontrast, strahlende Farben und hervorragende Details. Das Bild liefert also eine sehr gute Qualität bei der auch die klare Schärfe und der Schwarzwert (wenn gefordert) ausgezeichnet mitspielen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klare Dialoge und ein sehr sauberer Klang, doch hier steht eindeutig der Soundtrack im Mittelpunkt. Doch alles harmonisiert hier lässig trotz sehr guter Dynamik. Top!
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Interviews und Trailer sind sehr unbefriedigend.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976343981
VÖ-Kauf: 01. August 2019.