


Aus den Geheimakten des Vatikan: Im Herbst 1960 werden Pater Thomas Riley und Pater John Thornton vom Vatikan nach Irland gesandt, um dort in einem von der Kirche geführten Heim für sogenannte „gefallene Mädchen“ ein angebliches Wunder zu untersuchen: Eine Marienstatue dort soll Blut weinen. Die Leiterin des Heims ist von dem Besuch der Pater alles andere als begeistert. Bald wissen die Pater auch den Grund dafür. Denn was sie nach ihrer Ankunft in dem abgelegenen Haus entdecken, ist noch viel verstörender, als sie zuvor angenommen haben.
Originaltitel: The Devil’s Doorway
Regie: Aislinn Clarke.
Drehbuch: Aislinn Clarke, Martin Brennan.
Darsteller: Lalor Roddy, Ciaran Flynn, Helena Bereen, Lauren Coe, Dearbhail Lynch, Carleen Melaugh.
Genre: Horror
Land: UK / Irland
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 76 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: OneGate Media GmbH.
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Found-Footage-Horrorfilme haben es heute schwer. Seit Klassikern wie The Blair Witch Project wurde das Konzept unzählige Male aufgegriffen, variiert und oftmals auch überstrapaziert. Umso wichtiger wäre es, dem Zuschauer neue Ideen, ungewöhnliche Perspektiven oder zumindest eine besonders intensive Atmosphäre zu bieten. Genau daran scheitert jedoch The Devil’s Doorway über weite Strecken. Dabei macht der Film zunächst einen durchaus vielversprechenden Eindruck. Die düstere Grundstimmung, das historische Setting und die dokumentarische Aufmachung wecken schnell Erinnerungen an die großen Genrevertreter. Gerade in den ersten Minuten entsteht sogar der Eindruck, man könnte es hier mit einer gelungenen Variante des bekannten „Blair Witch“-Prinzips zu tun bekommen. Die Voraussetzungen für einen effektiven Gruselfilm sind jedenfalls vorhanden.
Leider hält dieser positive Eindruck nicht besonders lange an. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher werden die Schwächen des Films sichtbar. Vor allem die Geschichte entwickelt kaum eigene Akzente und bewegt sich fast ausschließlich auf vertrauten Pfaden. Was zunächst geheimnisvoll erscheint, wird schnell berechenbar und verliert dadurch einen Großteil seiner Wirkung. Auch die Dialoge tragen nur wenig dazu bei, die Figuren oder die Handlung interessanter zu gestalten. Viele Gespräche wirken funktional und bleiben erstaunlich blass. Gerade bei einem Film, der stark von Atmosphäre und Glaubwürdigkeit lebt, fällt das besonders ins Gewicht. Die Charaktere bleiben auf Distanz und entwickeln kaum die Tiefe, die notwendig wäre, um emotional in das Geschehen einzutauchen.
Hinzu kommt die Kameraführung, die im Verlauf zunehmend an Überzeugungskraft verliert. Found Footage lebt davon, dass die Kamera wie ein natürlicher Bestandteil der Handlung wirkt. Hier entsteht jedoch immer wieder der Eindruck, dass die Inszenierung mit der eigentlichen Idee des Formats kämpft. Manche Aufnahmen wirken konstruiert und nehmen dem Geschehen genau jene Authentizität, die für dieses Genre so wichtig wäre. Das größte Problem bleibt jedoch die fehlende Spannung. Trotz einiger atmosphärischer Ansätze gelingt es dem Film kaum, echten Grusel zu erzeugen. Die Ereignisse entwickeln sich zu vorhersehbar, viele Szenen lassen sich früh erahnen und die wenigen Schockmomente entfalten nur begrenzte Wirkung. Statt wachsender Beklemmung entsteht oft das Gefühl, bekannte Versatzstücke eines längst vertrauten Musters zu beobachten.
Gerade im Horrorbereich sind Überraschungen und originelle Ideen oft entscheidend. Doch genau davon bietet „The Devil’s Doorway“ leider zu wenig. Die Handlung folgt bekannten Wegen, ohne ihnen etwas Eigenständiges hinzuzufügen. Dadurch bleibt der Film weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Am Ende steht ein Horrorfilm, der zwar mit einer interessanten Ausgangslage und einer stimmungsvollen Grundidee startet, daraus jedoch kaum Kapital schlagen kann. Die Geschichte bleibt vorhersehbar, die Figuren blass und die Gruseleffekte weitgehend wirkungslos. Für eingefleischte Found-Footage-Fans mag der Film noch einen Blick wert sein, wirklich originell oder überraschend wird es jedoch zu keinem Zeitpunkt. Ein Genrebeitrag, der seine Chancen leider nicht nutzt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Bildqualität ist Top, vor allem der Schwarzwert kann punkten. Doch von der Machart des Films erkennt man recht wenig und da spielt die Qualität eh keine wirklich große Rolle. Selbst wenn wie hier die Schärfe ganz ordentlich daher kommt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die deutsche Synchronfassung sticht ein wenig an den Nerven, der saubere und dynamische Klang ist aber überzeugend.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial zum Film selbst gibt es keines.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912973213
VÖ-Kauf: 04. Oktober 2019.
www.onegate.de