


Der 15-jährige Timmy Stevens hat es nicht leicht. Neben seiner großen künstlerischen Begabung, lässt ihn seine Liebe zu Horrorfilmen und düsteren Kreaturen, für den Rest der Welt seltsam und nerdig erscheinen. Er hat keine Freunde und ist ein totaler Außenseiter. Ständig wird er zur Zielscheibe von Mobbing. Nachdem er kurz vor Halloween wieder einmal brutal zusammengeschlagen wurde, findet er auf dem Heimweg einen mysteriösen Kürbis und nimmt ihn mit. Zurück zu Hause schnappt er sich ein Messer und beginnt wütend den Kürbis zu schnitzen. Er verflucht seine Peiniger und wünscht sich, dass er sie alle zu Tode erschrecken könnte. Unwissentlich beschwört er damit einen dunklen Geist namens „The Trickster“, der anbietet, seinen Wunsch zu erfüllen. Begeistert lockt Timmy alle, mit denen er noch eine Rechnung offen hat, in sein Haus.
Originaltitel: The Terror of Hallow’s Eve
Regie: Todd Tucker.
Drehbuch: Zack Ward.
Darsteller: Caleb Thomas, Sarah Lancaster, Annie Read, JT Neal, Mcabe Gregg, Niko Papastefanou, Doug Jones, Christie Nicole Chaplin, Christian Kane, Brett Stimely.
Genre: Horror / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 80 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: OneGate Media GmbH.
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Pünktlich zu Halloween 2019 veröffentlichte Studio Hamburg Enterprises diesen kleinen Horrortrip, der schon aufgrund seiner überschaubaren Möglichkeiten deutlich macht, dass hier keine große Studioproduktion dahintersteht. Das Budget ist klein, die Besetzung eher durchschnittlich, wenn auch durchaus ordentlich, und besonders die Ausleuchtung macht es dem Zuschauer nicht gerade leicht. Vieles liegt derart im Dunkeln, dass man sich gelegentlich fragen darf, ob hier tatsächlich eine bewusste düstere Atmosphäre geschaffen werden sollte oder ob schlicht das Licht gefehlt hat. Auch die Geschichte lässt sich in ihren Entwicklungen durchaus vorhersehen. Trotzdem besitzt „The Terror of Hallow’s Eve“ immer wieder diese kleinen Momente, in denen plötzlich sichtbar wird, dass die eigentliche Idee durchaus funktioniert. Gerade dann bekommt der Film eine angenehm böse Note und zeigt, dass nicht zwingend große finanzielle Mittel notwendig sind, um zumindest einzelne Bilder und Situationen wirkungsvoll zu gestalten. Die Umsetzung bleibt zwar sichtbar billig, doch der Wille, daraus etwas Eigenständiges zu machen, ist jederzeit vorhanden. Besonders gelungen sind die Puppen sowie das Make-up und die Masken, die dem Film einen schön-schaurigen Charakter verleihen. Dazu kommt ein bemerkenswert böses Spiel, das einigen Szenen genau jene unangenehme Atmosphäre gibt, die der ansonsten eher dürftigen Inszenierung fehlt. Auch bei den Dialogen gibt es Licht und Schatten: Einige sind überraschend originell und verleihen dem Geschehen Persönlichkeit, während andere so schlecht geraten, dass selbst Halloween vermutlich kurz überlegt, ob es wieder nach Hause gehen möchte. Gerade diese Mischung macht den Film letztlich sympathischer, als es seine handwerklichen Schwächen zunächst vermuten lassen. Die Produktion kann ihre begrenzten Möglichkeiten nicht verbergen, und vieles hätte mit mehr Budget sicherlich deutlich besser funktioniert. Doch die Grundidee trägt und sorgt immer wieder für kleine Schauer-Momente, während Puppen, Masken und das böse Spiel ihren Teil dazu beitragen. „The Terror of Hallow’s Eve“ ist damit kein großer Horrorfilm, aber ein kleiner, eigenwilliger Genretrip mit sichtbaren Schwächen und einigen gelungenen Einfällen. Der Wille ist eindeutig vorhanden, nur die finanziellen Möglichkeiten waren offenbar anderer Meinung. Für kurzweiligen Grusel reicht es dennoch erstaunlich gut.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Schwarzwert ist hervorragend kräftig und erlaubt sich nur minimale Schwächen. Der Kontrast ist einige Noten zu dunkel gerade, dabei hätte man diesen etwas heller abmischen müssen damit zumindest ein wenig mehr vom Film sieht. Die Details und die Schärfe sind ausreichend gut.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Dynamische Dialoge und ein insgesamt sauberer Klang. Eine räumliche Atmosphäre für mehr Schockmomente ist hingegen Mangelware.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliche Informationen zum Film sucht man anschließend leider vergebens.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912972612
VÖ-Kauf: 04. Oktober 2019.
www.onegate.de