


Als die beiden kriminellen Geschwister Mathias (Tylor Jon Olson) und Jamie (Shea Buckner) bei einem Raubüberfall ins Kreuzfeuer geraten, wird Mathias schwer verletzt und benötigt dringend medizinische Hilfe. Den Brüdern bleibt nichts andere übrig als dem Chirurgen Rich (Chad Michael Murray) von der Klinik bis nach Hause zu folgen. Der hitzköpfige Jamie nimmt die Familie als Geiseln und zwingt Rich seinen Bruder zu operieren. Rich wird klar, wenn er und seine Familie die Nacht überleben wollen, muss er sich mit seinem knallharten Vater, dem pensionierten Sheriff Frank (Bruce Willis), zusammenschließen.
Originaltitel: Survive the Night
Regie: Matt Eskandari.
Drehbuch: Doug Wolfe.
Darsteller: Bruce Willis (Keine halben Sachen), Chad Michael Murray (House of Wax), Shea Buckner, Tyler Jon Olson, Lydia Hull, Riley Wolfe Rach, Jessica Abrams.
Genre: Action / Thriller / Drama
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 89 Minuten.
Bildformat: 2.00:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Making of, Trailer.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Es gab eine Zeit, da genügte der Name Bruce Willis, um einem Thriller automatisch eine gewisse Anziehungskraft zu verleihen. Von Stirb langsam über Pulp Fiction bis The Sixth Sense gehörte er über Jahrzehnte zu den größten Action- und Thrillerstars Hollywoods. Umso ernüchternder ist es, einen Film wie Survive the Night zu sehen, bei dem dieser einstige Glanz kaum noch zu erkennen ist. Regisseur Matt Eskandari, der mehrfach mit Willis zusammenarbeitete, liefert hier einen Home-Invasion-Thriller ab, der seine vielversprechende Ausgangslage nahezu vollständig verschenkt. Schon nach kurzer Zeit häufen sich die Fragezeichen. Die Handlung entwickelt sich derart unlogisch, dass es schwerfällt, die Entscheidungen der Figuren auch nur ansatzweise nachzuvollziehen. Eine fragwürdige Situation jagt die nächste, wodurch jede Form von Spannung immer wieder im Keim erstickt wird.
Auch Bruce Willis selbst hinterlässt einen ungewöhnlich lustlosen Eindruck. Seine Präsenz wirkt erstaunlich teilnahmslos, die Gesichtsausdrücke bleiben nahezu unverändert und vermitteln den Eindruck, als sei er innerlich längst nicht mehr Teil des Films. Gerade weil man weiß, zu welchen Leistungen Willis früher fähig war, fällt dieser Auftritt besonders ins Gewicht. Doch nicht allein seine Rolle ist das Problem. Die gesamte Inszenierung wirkt unmotiviert und erstaunlich einfallslos. Atmosphäre entsteht praktisch nie, Spannung ebenso wenig. Stattdessen reiht der Film Szene an Szene, ohne jemals einen echten Sog zu entwickeln.
Auch die Figuren tragen ihren Teil dazu bei. Ihre Entscheidungen erscheinen häufig willkürlich, ihre Handlungen ergeben nur selten Sinn und das Zusammenspiel wirkt eher zusammengewürfelt als sorgfältig entwickelt. Originelle Ideen sucht man dabei vergeblich. So bleibt Survive the Night letztlich weder ein überzeugender Home-Invasion-Thriller noch ein spannendes Kammerspiel. Stattdessen steht ein enttäuschendes Werk, das sein vorhandenes Potenzial konsequent liegen lässt. Überleben muss hier am Ende vor allem eines: die Geduld des Zuschauers.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Auch wenn sich die Farbwiedergabe schön kräftig präsentiert, der Kontrast zeigt sich leider viel zu dunkel. Insgesamt auch die Machart des Films ist viel zu dunkel ausgefallen. Die Schärfe kommt aber ordentlich klar daher und der Schwarzwert ist ausreichend satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Durchgehend klare Dialoge und einen handfeste Dynamik den spärlichen Actionszenen. Doch auch hier wird keine Atmosphäre erzeugt.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Standard-Making-of ohne wirkliche interessante Informationen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4009750302491
VÖ-Kauf: 03. Dezember 2020.