


Die 25-jährige Laura (Gaia Weiss) und ihr Freund Harry (Mark Ryder) sind Teil eines Schauspielteams in einem Live-Action-Role-Play (LARP): sie spielen die Überlebenden eines Atomkrieges, die in einem unterirdischen Bunker in der Nähe Roms eingeschlossen sind. Doch bald häufen sich eine Reihe von mysteriösen Unfällen und das Spiel wird abgebrochen, um den Vorfällen nachzugehen. Als plötzlich auch noch der Spielleiter Greg (Lorenzo Richelmy) verschwindet und es zu ersten Todesfällen kommt, wird klar, dass die Verbliebenen unmerklich selbst Teil eines perfiden Spiels geworden sind. Im Kampf um das nackte Überleben, dringen die verbliebenden Spieler immer tiefer in die Geheimnisse der düsteren Anlage vor.
Originaltitel: The Bunker Game
Regie: Roberto Zazzara.
Drehbuch: Davide Orsini, Roberto Zazzara, Francesca Forrostal, Kt Roberts.
Darsteller: Gaia Weiss, Lorenzo Richelmy, Mark Ryder, Amina Ben Ismail, Tudor Istodor, Makita Samba, Felice Jankell, Nicolo Pasetti, Serena de Ferrari.
Genre: Horror / Thriller
Land: Italien / Frankreich
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 92 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Italienisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: STUDIOCANAL
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Beton, enge Gänge, kaltes Licht und Türen, hinter denen niemand wissen möchte, was wartet: Dieser Bunker ist ohne Frage der eigentliche Star von The Bunker Game. Das beeindruckende Bauwerk besitzt genau jene bedrückende Ausstrahlung, aus der man problemlos eine wirklich schaurige Geschichte entwickeln könnte. Jeder Gang scheint eine eigene Geschichte zu erzählen, jeder Raum wirkt wie der perfekte Schauplatz für etwas Unangenehmes. Hier steckt Atmosphäre bereits in den Wänden. Leider schafft es der Film nicht, dieses enorme Potenzial entsprechend zu nutzen. Denn sobald die Geschichte beginnt, verliert sich der Reiz zunehmend. Die Inszenierung wirkt erstaunlich unentschlossen und lässt immer wieder die Frage aufkommen, was The Bunker Game eigentlich sein möchte. Ein Horrorfilm? Ein Mystery-Thriller? Ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel? Der Film findet darauf keine wirklich überzeugende Antwort und springt stattdessen zwischen verschiedenen Ansätzen hin und her. Dadurch entsteht kein klares Gefühl für die eigene Identität. Noch problematischer ist allerdings die fehlende Spannung. Der Bunker sieht nach einem Ort aus, an dem hinter jeder Ecke etwas Unheimliches passieren könnte – nur passiert eben viel zu wenig, das tatsächlich überrascht. Vieles ist vorhersehbar, Entwicklungen lassen sich früh erahnen und selbst dort, wo eigentlich Spannung entstehen müsste, bleibt die Wirkung erstaunlich gering. Hinzu kommen logische Schwächen, die den Zuschauer zusätzlich aus dem Geschehen reißen. Statt sich auf die Atmosphäre einzulassen, beginnt man irgendwann darüber nachzudenken, warum bestimmte Dinge überhaupt so passieren.
Auch die Darsteller können den Film nicht auffangen. Es fehlt ihnen an Überzeugungskraft, wodurch die ohnehin schon wenig packende Geschichte noch künstlicher wirkt. Gerade bei einem Stoff, der stark von Angst, Unsicherheit und psychologischer Bedrohung leben müsste, wäre eine glaubwürdige Besetzung besonders wichtig gewesen. Wenn die Figuren selbst nicht wirklich überzeugen, verliert auch ihre Situation an Gewicht. Und so bleibt ausgerechnet das bestehen, was eigentlich nur der Schauplatz sein sollte: der Bunker. Wer sich einfach nur an einem außergewöhnlichen, düsteren und coolen Bauwerk erfreuen kann, bekommt hier tatsächlich einiges geboten. Dieser Ort besitzt mehr Atmosphäre als manche Szene des Films und weckt beinahe den Wunsch, selbst eine bessere Geschichte darin erzählen zu dürfen. The Bunker Game hat also den perfekten Spielplatz für Horror gefunden, aber leider nicht das passende Spiel dazu. Der Bunker ist beeindruckend, die Inszenierung bleibt unentschlossen, die Spannung kommt kaum in Gang, die Handlung ist vorhersehbar und die Darsteller überzeugen nicht. Schade – denn selten hat ein Film einen so starken Schauplatz und macht anschließend so wenig daraus.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Sehr gute, sehr feine Details und eine überaus hervorragende klare Schärfe. Auch Farben und Kontrast sind ausgezeichnet und der Schwarzwert präsentiert sich kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Räumliche gibt es gute Akzente. Hier und da schallt nichts übertrieben. Insgesamt kommt der Sound sehr sauber und dynamisch daher.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Unter den Extras ist nur der Trailer zum Film zu erwarten
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 16. Februar 2023
www.studiocanal.de