


Er ist zurück! In einer schauerlichen Zeremonie will Lord Courtley mit Hilfe dreier Männer den Grafen Dracula auferstehen lassen. Als Courtley im Schein schwarzer Kerzen den teuflischen Ritus beginnt, greift die Besessenheit des Lords auf die anderen über. Das Verhängnis nimmt seinen teuflischen Lauf und Courtley wird bestialisch ermordet. Der wiedererweckte Dracula jedoch schwört den drei Männern und ihren Familien grausame Rache.
Originaltitel: Taste the Blood of Dracula
Regie: Peter Sasdy.
Drehbuch: Anthony Hinds.
Darsteller: Christopher Lee (Der Herr der Ringe, Star Wars), Geoffrey Keen, Gwen Watford, Linda Hayden, Peter Sallis, Anthony Higgins, Isla Blair, John Carson, Martin Jarvis.
Genre: Drama / Fantasy / Horror / Romantik / Thriller
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 2.0, DTS-HD 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar, Super 8 Fassung, Trailer (deutsch/englisch), Werberatschläge, Bildergalerie mit Musik.
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Ausgerechnet aus dem Hause Hammer Studios hätte man bei einer weiteren Dracula-Fortsetzung etwas mehr Sorgfalt erwartet. Von der Geschichte her ist „Wie schmeckt das Blut von Dracula“ durchaus eine würdige Fortsetzung der bisherigen Reihe und besitzt genügend Zutaten, um sich problemlos in die bekannte Dracula-Welt einzufügen. Bei der Umsetzung allerdings scheint sich die Produktion stellenweise gedacht zu haben, dass es mit der Genauigkeit diesmal nicht ganz so wichtig ist. Die technischen und inszenatorischen Unsauberkeiten fallen teilweise erstaunlich deutlich auf. Tag und Nacht wechseln innerhalb kürzester Zeit, als würde die Sonne einen besonders hektischen Arbeitstag absolvieren. Auch bei den Kulissen und zahlreichen Details wirkt vieles nicht ordentlich ausgearbeitet oder schlicht übersehen. Gerade bei einem Studio, das für seine klassische Horrorästhetik bekannt ist, irritieren solche Nachlässigkeiten besonders. Die Beleuchtung trägt ebenfalls nicht unbedingt dazu bei, eine überzeugende Atmosphäre aufzubauen. Vieles wirkt aus heutiger Sicht beinahe so, als hätte man beim Dreh einfach nicht mehr ganz genau hingesehen. Für Filmkenner besitzt genau das allerdings einen gewissen Unterhaltungswert. Wer auf solche Details achtet, dürfte an den auffälligen Fehlern durchaus seine Freude haben. Ein falsch wirkender Tageswechsel oder eine schlampige Kulisse kann bei einem klassischen Hammer-Film schließlich fast schon zur eigenen kleinen Nebenattraktion werden. Fans der Reihe dürfte das dagegen ziemlich egal sein, und eigentlich sollte es das auch. Denn letztlich geht es bei einem solchen Film nicht darum, jedes einzelne Kulissendetail mit der Lupe zu untersuchen. Er soll unterhalten. Und genau das tut „Wie schmeckt das Blut von Dracula“ auf seine eigene Weise. Statt sich ausschließlich auf Atmosphäre und die klassische Hammer-Stimmung zu verlassen, setzt der Film deutlich stärker auf übertriebene Bluteffekte. Die Gewalt darf ordentlich auftragen und sorgt damit für einen anderen Reiz als bei den Vorgängern. Dadurch verändert sich auch die Wirkung des Films. Die Schwächen in der Ausstattung und Beleuchtung verhindern zwar, dass sich die gewohnt dichte Atmosphäre vollständig entfaltet, doch die übertriebene Blutigkeit schafft ihren eigenen Unterhaltungsfaktor. Der Film wirkt dadurch stellenweise weniger elegant und stimmungsvoll, dafür deutlich frecher und ausschweifender. Wer sich darauf einlässt, kann trotz der offensichtlichen Schlampigkeiten seinen Spaß daran haben. So bleibt eine Fortsetzung, deren Geschichte durchaus in die Dracula-Reihe passt, deren Umsetzung aber überraschend nachlässig geraten ist. Filmkenner dürfen sich über die zahlreichen kleinen Unsauberkeiten amüsieren, während Fans vermutlich schneller darüber hinwegsehen werden. Denn solange Dracula noch ordentlich für Blut sorgt, muss nicht jede Kulisse perfekt stehen. Atmosphäre ist diesmal nicht die stärkste Waffe des Films, dafür darf es auf dem Bildschirm umso kräftiger spritzen. Und genau darin liegt sein ganz eigener Unterhaltungswert.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Bildtechnisch gibt es leider viele Schwächen, dabei gibt es den Film in deutlich besserer Qualität. Ja, die Schärfe zeigt sich klar aber mit seiner körnigen Auflösung auch etwas schwammig. Der Schwarzwert ist aber gut.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der doch recht dumpfe Ton kommt auch nicht sehr viel besser daher. Zwar sauber und auch ordentlich dynamisch reicht es doch nur einen Sound im vorderen Bereich. Leider nicht sonderlich atmosphärisch.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Nicht mehr und nicht weniger als bei den anderen Dracula-Veröffentlichungen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912973152
VÖ-Kauf: 27. September 2019.