


Die beiden Bauernsöhne Per und Pål stehen unter Verdacht, das Königspaar vergiftet zu haben. Ihre einzige Hoffnung ist ihr Bruder Espen (Vebjørn Enger), der sich mit Prinzessin Kristin (Eili Harboe) auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schloss Soria Moria macht, das aus purem Gold gebaut sein soll. Der Legende nach befindet sich dort ein Brunnen, der das Wasser des Lebens enthält – das einzige Heilmittel für den König und die Königin. Wenn Espen und Kristin scheitern, bedeutet das das Ende für die Brüder, das Königreich und vielleicht die ganze Welt.
Originaltitel: Askeladden – I Soria Moria slott
Regie: Mikkel Brænne Sandemose.
Drehbuch: Aleksander Kirkwood Brown.
Darsteller: Vebjørn Enger, Eili Harboe, Mads Sjøgård Pettersen, Elias Holmen Sørensen, Gard B. Eidsvold, Thorbjørn Harr, Vegar Hoel.
Genre: Abenteuer / Fantasy / Familie
Land: Norwegen
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 102 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Norwegisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Auch in der Fortsetzung bleibt das norwegische Fantasy-Kino seinem eigenen Ton treu. Askeladden – I Soria Moria slott knüpft an Askeladden – I Dovregubbens hall an, funktioniert aber erfreulicherweise auch eigenständig, sodass der Einstieg ohne Vorkenntnisse problemlos möglich ist. Dennoch entfaltet die Reihe ihren vollen Reiz erst im Zusammenspiel beider Filme, die gemeinsam eine wunderbar eigenständige Fantasywelt aufbauen. Der besondere Stil bleibt dabei weiterhin eine der größten Stärken. Statt sich an die üblichen Hollywood-Formeln des Genres anzupassen, setzt der Film auf eine ruhigere, oft fast märchenhafte Erzählweise. Dieser Ansatz wirkt zunächst etwas ungewohnt, hebt das Werk aber gleichzeitig angenehm aus dem bekannten Fantasy-Einheitsbrei heraus. Visuell überzeugt der Film erneut mit einer liebevoll gestalteten Welt, die sowohl märchenhaft als auch geerdet wirkt. Gerade diese Mischung aus realistischen Elementen und märchenhaften Motiven verleiht der Geschichte ihren eigenen Charme. Auch wenn man an manchen Stellen das Gefühl hat, dass einzelne Ideen vertraut wirken oder aus bekannten Vorbildern stammen, fügt sich alles dennoch stimmig in die Gesamtatmosphäre ein.
Die Handlung selbst bleibt dabei bewusst entschleunigt. Immer wieder gönnt sich der Film ruhige Passagen, die die Figuren und ihre Reise in den Mittelpunkt stellen. Diese Ruhe kann gelegentlich zu kleinen Längen führen, ohne dass jedoch echte Langeweile aufkommt. Dafür ist die Welt zu interessant und die Erzählung zu liebevoll gestaltet. Gerade in den ruhigeren Momenten entfaltet der Film seine Stärken: Atmosphäre, Charakterbindung und ein Gefühl für klassische Abenteuererzählungen. Gleichzeitig sorgt die Geschichte immer wieder für kleine Spannungsspitzen, die das Geschehen angenehm beleben. „Espen und die Legende vom goldenen Schloss“ ist damit kein lautes Fantasy-Spektakel, sondern eher ein ruhiges, märchenhaftes Abenteuer, das mit Geduld und Atmosphäre arbeitet. Für Groß und Klein entsteht so ein Film, der sich Zeit nimmt und genau daraus seinen Reiz zieht. Eine gelungene Fortsetzung, die den Charme des ersten Teils bewahrt und die Reihe um eine weitere stimmungsvolle Reise erweitert.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Magisch strahlen die Farben und auch der helle Kontrast. Die Schärfe zeigt sich dabei gestochen klar und die Details präsentieren sich hervorragend fein. Ein sehr detailreiches Bild das sehr ruhig gehalten wird.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klare Dialoge und eine weiche Atmosphäre lassen den Film etwas seicht erklingen. Doch wirkt dieses zugleich auch sehr stimmig und kommt definitiv sehr sauber daher. Ein schöner Sound mit leicht räumlichen Akzenten. Die Dynamik ist solide.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Wer Extras erwartet bekommt nur den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 05. August 2021
www.eurovideo.de