


Kat bricht mit Gleichgesinnten zu einer Survival-Tour in die Wildnis auf. Während sich die Frauen durch die Wälder schlagen, geraten sie geradewegs ins Visier einer Gruppe kaltblütiger Menschenjäger. Als sie hilflos von den Hillbillies in ihrem Camp überrascht werden, kommt es zu einem brutalen Kampf. Doch bald dreht sich der Spieß um und die vermeintlichen Opfer beginnen eine Jagd auf ihre Peiniger, die keine Grenzen zu kennen scheint.
Originaltitel: Quarries
Regie: Nils Taylor.
Drehbuch: Nils Taylor.
Darsteller: Nicole Marie Johnson, Carrie Finklea, Leisha Hailey, Sara Mornell, Luke Edwards, Nicole DuPort, Joy McElveen, Rebecca McFadzien, James Devoti, Wes McGee.
Genre: Horror / Thriller / Drama
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 83 Minuten.
Bildformat: 2.00:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Der Titel verspricht einiges. Jagd, Überlebenskampf, Verfolgung und die Aussicht auf einen spannenden Thriller, in dem Opfer und Jäger gegeneinander antreten. Quarries versucht genau diese Zutaten miteinander zu verbinden, scheitert jedoch leider daran, aus seiner durchaus interessanten Ausgangsidee wirklich Kapital zu schlagen. Dabei besitzt die Grundprämisse durchaus Potenzial. Filme, die mit dem Motiv des Gejagtwerdens spielen, können intensive Spannung erzeugen und den Zuschauer förmlich an den Bildschirm fesseln. Ob als Katz-und-Maus-Spiel oder als kompromissloser Rachethriller – das Genre hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, wie wirkungsvoll ein solches Konzept sein kann. Umso enttäuschender ist es, dass „Die Beute – Aufspüren. Jagen. Töten.“ aus seinen Möglichkeiten so wenig macht.
Das größte Problem ist die mangelnde Glaubwürdigkeit. Immer wieder treffen die Figuren Entscheidungen, die kaum nachvollziehbar erscheinen und eher dem Fortgang der Handlung dienen als dem gesunden Menschenverstand. Dadurch entsteht selten das Gefühl, echte Menschen in einer gefährlichen Situation zu beobachten. Stattdessen wirken viele Szenen konstruiert und verlieren dadurch ihre Wirkung. Die Hauptschuld daran trägt das Drehbuch. Zahlreiche Situationen erscheinen unnötig unlogisch oder werden nur oberflächlich erklärt. Gerade bei einem Thriller, der stark von seinen Figuren und deren Handlungen lebt, fällt das besonders negativ auf. Anstatt Spannung zu erzeugen, sorgen viele Momente eher für Stirnrunzeln.
Hinzu kommt, dass der Film sich nie wirklich entscheiden kann, was er eigentlich sein möchte. Für einen klassischen Rachethriller fehlt es an emotionalem Gewicht und Konsequenz. Als Katz-und-Maus-Spiel mangelt es wiederum an cleveren Wendungen und taktischen Duellen zwischen Jägern und Gejagten. So bewegt sich die Geschichte irgendwo zwischen verschiedenen Ansätzen, ohne einen davon wirklich überzeugend umzusetzen. Ein weiteres Problem ist die Vorhersehbarkeit. Viele Entwicklungen lassen sich früh erahnen, wodurch die ohnehin begrenzte Spannung zusätzlich leidet. Überraschungen sind selten, und wenn sie auftreten, wirken sie meist wenig ausgearbeitet. Statt Nervenkitzel entsteht häufig das Gefühl, bereits zu wissen, wohin die Reise führt.
Besonders enttäuschend ist zudem, dass der Film viele Fragen unbeantwortet lässt. Die Hintergründe der Jagd werden nur oberflächlich behandelt und erhalten kaum die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich benötigen würden. Dadurch fehlt der Geschichte eine wichtige Grundlage, um die Ereignisse wirklich nachvollziehbar oder interessant erscheinen zu lassen. Auch die Figuren bleiben weitgehend blass. Da viele Charaktere nur skizzenhaft ausgearbeitet sind, fällt es schwer, eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Das ist gerade bei einem Überlebens-Thriller problematisch, denn die Spannung lebt oft davon, mit den Betroffenen mitzufiebern. So bleibt am Ende ein Film, der eine durchaus brauchbare Ausgangsidee besitzt, diese jedoch kaum nutzt. Das schwache Drehbuch, die fehlende Glaubwürdigkeit und die vorhersehbare Handlung verhindern, dass aus „Die Beute – Aufspüren. Jagen. Töten.“ ein packender Thriller wird. Weder als Rachegeschichte noch als nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel entfaltet der Film die gewünschte Wirkung. Statt Spannung und Nervenkitzel bleibt vor allem der Eindruck einer vertanen Gelegenheit zurück.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein stimmiger Kontrast, gute Details und eine klare Schärfe. Tiberius-mäßig guter Standard!
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Dynamische Dialoge und auch kräftige Soundklänge bei der Jagd. Alles sehr sauber.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Trotz Gewalt hat es hier nur für den Trailer zum Film gereicht.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658193184
VÖ-Kauf: 01. August 2019.