


Als die „Hidden Wisdom“ Kult – Anführer Dr. Joseph Cawl (Bruce Davison) und Dr. Leonard Bertram (Keith David) mit achtzehn ihrer Anhänger in einer mysteriösen Explosion sterben, geraten fünf junge Überlebende in Verdacht. Sie wenden sich zusammen an die paranormale Forscherin Amara Rowan (Selena Anduze), um die Wahrheit hinter dem vermeintlichen Massenselbstmord innerhalb der Gruppe aufzudecken. Was sie entdecken, macht sie zum Ziel einer furchterregenden, Schattenkreatur, die sie alle töten will.
Originaltitel: From the Shadows
Regie: Mike Sargent.
Drehbuch: Ian Holt, Michael Kuciak, Mike Sargent.
Darsteller: Keith David, Bruce Davison, Selena Anduze, Ed Lover, George Katt, Briana Femia, Max MacKenzie, Ian Whitt, Jim Thalman, Ester Tania, Veraalba Santa.
Genre: Horror
Land: USA
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Deleted Scenes, Trailer, Interviews.
Vertrieb: Black Hill Pictures / PLAION PICTURES
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Ein Horrorfilm, der eigentlich überall spielt – und sich trotzdem fast nur in einem einzigen Raum wirklich verankert. From the Shadows nutzt das bekannte Videocall-Format als erzählerische Klammer. Verschiedene Orte, verschiedene Perspektiven, aber immer verbunden über den Bildschirm. Diese moderne Form des „Desktop-Horrors“ funktioniert zunächst als Idee überraschend gut, weil sie Nähe erzeugt und gleichzeitig Distanz schafft. Visuell ist das Ganze erstaunlich klar gehalten. Der Look wirkt sauber, die digitale Oberfläche ist gut integriert, und auch die CGI-Effekte sind für diese Art von Produktion durchaus solide umgesetzt. Besonders die expliziteren Horrormomente – wenn der Film in Richtung Gewalt und Splatter geht – besitzen eine gewisse Direktheit, die nicht unbeeindruckt lässt.
William Brent Bell (als Beispiel für das zeitgenössische Horrorhandwerk solcher Produktionen) steht hier sinnbildlich für eine Richtung, in der viele moderne Horrorfilme versuchen, mit minimalem Raum maximale Wirkung zu erzeugen – mal erfolgreich, mal weniger. Denn genau dort liegt auch die Schwäche des Films: Er hat kaum Geduld. Statt langsam eine unheimliche Atmosphäre wachsen zu lassen, geht er schnell in seine Ereignisse über. Es fehlt dieses allmähliche Unbehagen, das sich normalerweise gerade in solchen digitalen Kammerspielen besonders gut entfalten könnte. Dadurch entsteht zwar Bewegung, aber selten echte Spannung. Die Idee des „unsichtbaren Schattens“ bleibt dadurch eher Konzept als Erlebnis. Man versteht, worauf der Film hinauswill, spürt es aber nur in Momenten, nicht durchgehend. Trotzdem funktioniert der Film auf einer anderen Ebene durchaus als kurzweilige Horrorunterhaltung. Die Effekte liefern genug Reiz, die Szenen sind kompakt gehalten, und das Tempo sorgt dafür, dass kaum Leerlauf entsteht. Für einen schnellen Genre-Abend funktioniert das erstaunlich gut. Am Ende bleibt jedoch der Eindruck eines Films, der seine eigene Grundidee nicht ganz ausschöpft. Die „Schatten“ sind da – aber sie hätten ruhig länger Zeit gebraucht, um wirklich Angst zu machen.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Hervorragend feine Details und eine gestochen klare Schärfe neben einen sehr gut abgemischten Kontrast und einem satten Schwarzwert.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Zu dynamisch die Diagnose. Klanglich ist auch hier die Atmosphäre eher schwach. Doch insgesamt kommt der Sound sehr sauber daher.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial hat auch so seine Schwächen.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Nicht vorhanden.
EAN: 4020628590284
VÖ-Kauf: 23.09.2023
www.blackhillpictures.de