


An Heiligabend verkleiden sich Gelegenheitsdieb Sam und sein bester Freund Khalid als Weihnachtsmänner, um sich in den Galeries Lafayette die Säcke mit Diebesgut füllen zu können. Doch Sam wird als vermeintlicher Santa kurzerhand von einigen Kindern genötigt, sie gefälligst mit einer Geschichte zu unterhalten… In seiner Not erzählt er ihnen das Märchen von Aladin – na ja, zumindest seine ganz eigene Version davon. Selbstverständlich als Held Aladin beginnt Sam dann seine Geschichte im Herzen von Bagdad, der Stadt mit 1001 Kostbarkeiten, um einen großen Großwesir (1,85 m + Riesenturban) mit bösen Absichten und schlechtem Atem, einer hübschen, aber widerspenstigen Prinzessin „Was, ich darf den Palast bis zu meiner Hochzeit nicht verlassen? Is‘ voll 10. Jahrhundert!“ und ihren Vater, dem kleinen dicken Sultan. – Kann Aladin mit Hilfe einer Flasche mit Dschinn, dem er sogar zehn Wünsche abgefeilscht hat, die teuflischen Pläne des Wesirs durchkreuzen und das Herz von Prinzessin Shallia gewinnen?
Originaltitel: Les nouvelles aventures d’Aladin
Regie: Arthur Benzaquen.
Drehbuch: Daive Cohen.
Darsteller: Kev Adams, Jean-Paul Rouve, Vanessa Guide, William Lebghil, Audrey Lamy, Arthur Benzaquen, Eric Judor, Michael Blanc, Ranmzy Bedia, Nader Boussandel.
Genre: Komödie / Abenteuer
Land: Frankreich / Belgien
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 106 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Französisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Making of, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE).
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Ob bei Aladin – Tausendundeiner lacht tatsächlich tausendundeiner Zuschauer lachen, darüber lässt sich sicherlich streiten. Fest steht allerdings, dass die französische Komödie durchaus ihre amüsanten Momente besitzt — auch wenn viele davon stark auf Klischees und überdrehten Humor setzen.
Gerade daran dürfte sich das Publikum wohl spalten. Denn französischer Humor funktioniert bekanntlich nicht immer gleichermaßen gut beim deutschen Publikum. Viele Gags wirken bewusst albern, manchmal sogar etwas überzogen, wodurch der Film bei einigen Zuschauern vermutlich eher Stirnrunzeln als Lachanfälle auslösen dürfte.
Dennoch besitzt der Film durchaus seinen eigenen Charme. Vor allem optisch präsentiert sich das Ganze überraschend aufwendig und ansprechend. Kulissen, Kostüme und Effekte sorgen für ein farbenfrohes und märchenhaftes Abenteuer, das handwerklich wirklich ordentlich herausgeputzt wurde. Auch die Inszenierung zeigt sich deutlich stärker, als man es bei einer derart klamaukigen Komödie zunächst erwarten würde. Gerade visuell macht Aladin oft richtig Spaß.
Bei der Besetzung hingegen scheiden sich die Geister. Einige Figuren und Darstellungen wirken bewusst extrem albern und überzeichnet, was nicht jeder Zuschauer sympathisch finden dürfte. Genau darin liegt allerdings auch ein Teil des französischen Komödienstils, den der Film konsequent verfolgt. Weniger gelungen bleibt dagegen die Musikeinlage, die eher wie ein unnötiger Fremdkörper wirkt und den ansonsten flotten Erzählfluss eher ausbremst als bereichert.
Trotz vieler platter Witze bleibt Aladin – Tausendundeiner lacht letztlich jedoch ein kurzweiliges und optisch ansprechendes Comedy-Abenteuer, das mit seiner lockeren Art durchaus unterhalten kann — zumindest einige hundertundeinen Zuschauer. Eine bunt inszenierte französische Komödie mit viel Klamauk, märchenhaften Kulissen und reichlich albernem Humor. Aladin – Tausendundeiner lacht trifft nicht jeden Geschmack, überzeugt aber durch seine aufwendige Inszenierung und einige durchaus gelungene komische Momente.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Ein strahlend helles Bild mit satten Farben und prachtvoll klarer Schärfe. Die Details sind bemerkenswert und der Schwarzwert wird kaum gefordert, ist aber sehr gut. Wahrlich ansehnlich!
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier dominieren dann doch etwas zu viel die deutschen Synchronstimmen. Diese sind zwar ausgezeichnet dynamisch, verschlucken aber teilweise einige Soundnebenffekte. Doch insgesamt ist der sehr saubere Ton ausreichend gut abgemischt.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das Making-of hat gerade mal eine Laufzeit von 02:07 Minuten. Der schlechteste Witz aus der Wunderlampe.
Abspann: Während des Abspanns kommen noch drei väterliche Clips.
Zusätzliche Infos: Der Film erhielt noch eine Fortsetzung und es wurden bereits einige andere Märchen vom gleichen Regisseur durch den Kakao gezogen, wie zum Beispiel „Cinderella“.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4061229245913
VÖ-Kauf: 10. September 2021
www.square-o-n-e.com