


Es ist Samanthas 16. Geburtstag – der Tag, an dem sich für die Teenagerin eigentlich alles zum Guten wenden sollte. Doch aus irgendeinem Grund wollen sich Samanthas Sorgen und Nöte nicht einfach von einem Tag auf den anderen in Luft auflösen. Im Gegenteil! Ihre Eltern ignorieren ihren Geburtstag und ihr Schwarm Jake scheint noch immer nicht zu wissen, dass sie überhaupt existiert. Zu allem Überfluss versucht auch noch ein junger Geek, sein Image durch krude Annäherungsversuche aufzupolieren. Um den Tag zu überstehen, muss die Zehntklässlerin jede nur denkbare Peinlichkeit ertragen. Doch am Ende könnte ihr größter Wunsch doch noch in Erfüllung gehen…
Originaltitel: Sixteen Candles
Regie: John Hughes (The Breakfast Club).
Drehbuch: John Hughes (Ein Ticket für zwei).
Darsteller: Molly Ringwald (Pretty in Pink), Anthony Michael Hall (Die schrillen Vier auf Achse), Michael Schoeffling (Meerjungfrauen küssen besser), Justin Henry (Kramer gegen Kramer), Haviland Morris, Gedde Watanabe, Paul Dooley, Carlin Glynn, Blanche Baker, Edward Andrews, Billie Bird, Carole Cook.
Genre: Komödie / Romantik
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 94 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook mit dem Film auf Blu-ray und DVD sowie 24-seitigem Booklet // Bonus: Extended Cut (HD, 94 min), Entfallene Szene, „Casting Sixteen Candles“ – Audio-Interview mit Casting-Direktor Jackie Burch, „When Gedde Met Deborah“ – Ein Gespräch zwischen Gedde Watanabe und Deborah Pollack, „Rudy the Bohunk“ – Im Gespräch mit John Kapelos, „The In-Between“ – Im Gespräch mit Kameramann Gary B. Kibbe, „The New Wave Nerd“ – Im Gespräch mit Filmemacher Adam Rifkin, „Music for Geeks“ – Im Gespräch mit Komponist Ira Newborn, „A Very Eighties Fairytale“ – Ein feministischer Blick zurück, „Celebrating Sixteen Candles“ – 11-teilige Dokumentation mit Anthony Michael Hall, Paul Dooley, Justin Henry u. a., Original Kinotrailer und TV-Spots.
Vertrieb: Capelight Pictures
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Wenn es um Teenagerfilme der 1980er-Jahre geht, führt kaum ein Weg an John Hughes vorbei. Mit seinem Gespür für jugendliche Sorgen, erste Liebe und pointierten Humor prägte er eine ganze Generation von Filmen und schuf zahlreiche Klassiker, die bis heute Kultstatus genießen. Wie bereits bei The Breakfast Club übernahm Hughes auch hier nicht nur das Drehbuch, sondern führte gleichzeitig Regie. Dennoch unterscheidet sich dieser Film deutlich von vielen seiner anderen Werke. Sixteen Candles ist vermutlich das leichteste und unkomplizierteste Werk aus Hughes‘ berühmter Teenie-Phase. Die Geschichte setzt weniger auf tiefgründige Konflikte oder gesellschaftliche Beobachtungen und konzentriert sich stattdessen fast vollständig auf romantische Verwicklungen, Missverständnisse und die typischen Unsicherheiten des Erwachsenwerdens.
Die Liebesgeschichte präsentiert sich dabei ausgesprochen schmalzig, voller Klischees und oftmals genauso vorhersehbar, wie man es von einer romantischen Teeniekomödie erwarten würde. Auch der Humor bewegt sich nicht selten auf einem recht einfachen Niveau und wirkt aus heutiger Sicht gelegentlich etwas angestaubt. Trotzdem besitzt der Film einen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann. Einen großen Anteil daran hat zweifellos Molly Ringwald. Mit ihrer natürlichen Ausstrahlung trägt sie den Film beinahe mühelos und macht ihre Figur durchweg sympathisch. Sie war nicht ohne Grund eines der prägenden Gesichter des Hughes-Kosmos. Hinzu kommt ein Soundtrack, der perfekt zur Stimmung des Films passt und den typischen Geist der 80er-Jahre hervorragend einfängt. Viele Szenen gewinnen gerade durch die musikalische Untermalung zusätzlich an Wirkung und Nostalgie.
Natürlich erreicht „Sixteen Candles“ nicht die emotionale Tiefe oder den kulturellen Einfluss einiger anderer Hughes-Klassiker. Dafür ist die Geschichte zu simpel und die Romantik zu märchenhaft. Doch genau darin liegt für viele Zuschauer auch der Reiz. „Sixteen Candles“ ist leichte, charmante und nostalgische Unterhaltung, die weniger durch ihre Handlung als durch ihre Atmosphäre, ihre Hauptdarstellerin und ihren wunderbaren Soundtrack funktioniert. Vielleicht nicht das stärkste Werk von John Hughes, aber eines, das den typischen Zauber seiner Filme dennoch mühelos versprüht.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Unserer Redaktion lag nur die Blu-ray Disc vor. Das überarbeitete Bild punktet mit sauberen Details, natürlicher Farbwiedergabe und mit einer hervorragend klaren Schärfe. Körnungen sollte man allerdings in Kauf nehmen, dafür macht die Qualität eben deswegen so einen frischen und natürlichen Eindruck und wirkt nicht künstlich gebügelt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Auch wenn die deutsche Synchronfassung schon damals ziemlich platt klang, die Stimmen erklangen halt nicht wirklich lebendig. So sind Sie nun von Capelight besser hervorgehoben worden und plötzlich wirken die Stimmen auch gar nicht mehr so fad. Ist halt eine Sache der Abmischung. Insgesamt präsentiert sich der Sound hervorragend sauber und mit einer ausreichenden Dynamik. Auch kleine räumliche Akzente sind hier nicht ausgeschlossen, vor allem beim Soundtrack.
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Bonusbewertung: 4 von 5 Sternen.
Großartig! Darauf haben Fans gewartet. Die frühere BD-Veröffentlichung von Universal bot keine zusätzlichen Extras. Capelight hat jetzt ordentlich einiges drauf gepackt und die Extras hier sind wirklich interessant und informativ.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: Auf der Blu-ray von Capelight gibt es auch den Extended Cut zum Film und das ebenfalls mit deutscher Synchronisation. Für die zusätzlichen Szenen gibt es Untertitel.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 28. Juni 2020.