


Von Problemen und einem schlechten Gewissen geplagt, zieht es Aiden (Edouard Philipponnat) immer weiter in die Abgründe der Drogenszene. Seine Arroganz ist letzten Endes der Grund dafür, dass er verhaftet wird. Doch Detektiv Walls (Cameron Douglas) bietet ihm eine zweite Chance, indem er Undercover für die Auslieferung des gefährlichsten Drogenbosses der Stadt zu sorgen hat. Seinem Ziel zum Greifen nahe, holt Ihn seine Vergangenheit ein und das Chaos bricht aus.
Originaltitel: The Runner
Regie: Michelle Danner.
Drehbuch: Jason Chase Tyrrell.
Darsteller: Elisabeth Röhm, Eric Balfour, Edouard Philipponnat, Jessica Amlee, Nadji Jeter, Kerri Medders, Cameron Douglas, Michelle Danner, Carley Harper, Larissa Dias.
Genre: Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 103 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Keine.
Vertrieb: WVG Medien GmbH / Black Hill Pictures / Spirit Media
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Der erste Eindruck führt zunächst in eine andere Richtung: „The Runner“ scheint einen Thriller anzukündigen, doch schon bald verschiebt sich der Schwerpunkt deutlich hin zum Drama. Diese Veränderung wäre grundsätzlich kein Problem, wenn die Geschichte daraus genügend emotionale Kraft entwickeln würde. Stattdessen bleibt vieles auffallend blass und entwickelt nur selten jene Intensität, die der Stoff eigentlich benötigen würde. Die Darsteller geben sich dabei sichtlich Mühe. Der Cast ist durchaus hervorzuheben, weil man den Schauspielern anmerkt, dass sie aus dem vorhandenen Material möglichst viel herausholen wollen. Gerade deshalb fällt umso stärker auf, wie wenig ihnen Drehbuch und Inszenierung letztlich zur Verfügung stellen. Die Figuren bleiben in ihren Möglichkeiten begrenzt und können kaum eine glaubwürdige emotionale Entwicklung entfalten. Auch die Geschichte selbst überzeugt nur in einzelnen Momenten. Es gibt durchaus Szenen, die funktionieren und kurzzeitig Interesse wecken, doch im Großen und Ganzen wirkt das Geschehen unglaubwürdig und fad. Die Inszenierung findet keinen wirklich eigenen Zugang zu ihrem Stoff und lässt vieles eher behauptet als tatsächlich erlebt erscheinen. Man spürt, dass hier etwas Emotionales entstehen soll, doch der Film schafft es nur selten, diesen Schmerz auch fühlbar zu machen.
Besonders die unsympathischen Charaktere werden dabei zum Problem. Sie wirken weniger wie bewusst ambivalente Figuren als vielmehr wie das Ergebnis eines Drehbuchs, das ihnen keine ausreichende Grundlage für Verständnis oder Nähe gibt. Dadurch fällt es schwer, Anteil an ihrem Schicksal zu nehmen. Die Geschichte möchte offensichtlich etwas über Verletzlichkeit, Schuld und persönliche Abgründe erzählen, erreicht diese Wirkung aber nicht mit der notwendigen Konsequenz. „The Runner“ ist damit ein Film, der durchaus gute Ansätze und engagierte Darsteller besitzt, aus diesen Möglichkeiten aber zu wenig herausholt. Der Wechsel vom vermeintlichen Thriller zum Drama hätte eine interessante Richtung ergeben können, doch Story und Inszenierung bleiben zu wenig überzeugend. Vieles wirkt gewollt, ohne dass sich daraus ein echter Schmerz oder eine nachhaltige emotionale Wirkung entwickelt. Schade um die Mühe, die der Cast erkennbar investiert.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Auch hier ist der Kontrast viel zu hell ausgefallen, punktet aber mit einer guten Farbwiedergabe und mit einer soliden, klaren Schärfe.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Synchronisation schmerzt ein wenig. Doch der Sound ist sauber und klar. Atmosphäre wird hier nicht geboten.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Auch Extras sind hier keine zu erwarten.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: 4250148722364
VÖ-Kauf: 30. September 2022.
www.blackhillpictures.de