


Eine einzigartige Liebe! Oliver Barrett IV (Ryan O´Neal), der in Harvard Jura studiert, und die Musikstudentin Jennifer Cavalleri (Ali MacGraw) verbindet zweierlei: eine besondere Chemie, der sie sich nicht entziehen, und eine Liebe, die sie nicht ignorieren können. Obwohl sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen, verlieben sie sich. Als sie heiraten, droht Olivers Vater, ihn zu enterben. Jenny versucht die beiden zu versöhnen – doch ohne Erfolg. Auf sich gestellt, glauben sie, dass ihre Liebe alles überwinden kann. Doch das Schicksal hat einen anderen Plan. So wird das, was als offene, ehrliche Freundschaft begann, zur Liebesgeschichte ihres Lebens.
Originaltitel: Love Story
Regie: Arthur Hiller.
Drehbuch: Eric Segal.
Darsteller: Ryan O’Neal (Paper Moon), Ali MacGraw (Getaway), John Marley (Der Pate), Ray Milland, Russell Nype, Katharine Balfour, Sydney Walker, Robert Modica.
Genre: Drama / Romantik
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französich, Japanisch..
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, DS-HD MA 5.1, Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch, englisch, französisch, japanisch.
Extras: TCM-Vorwort von Ben Mankiewicz, Audiokommentar von Regisseur Arthur Hiller, Filmmaker Focus: Leonard Martin über Love Story, Love Story: Erinnerung an einen Klassiker, Original-Kinotrailer.
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Es gibt Filme, die mit großen Wendungen überraschen. Und es gibt Filme wie Love Story, bei denen man eigentlich schon sehr früh ahnt, wohin die Reise führen wird – und die einen trotzdem jedes Mal aufs Neue emotional überwältigen. Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis dieses Klassikers. Die Geschichte ist weder besonders komplex noch voller unerwarteter Entwicklungen. Im Gegenteil: Aus heutiger Sicht wirkt vieles sogar erstaunlich schlicht erzählt. Dennoch besitzt der Film eine emotionale Wucht, der sich Generationen von Zuschauern kaum entziehen konnten.
Regisseur Arthur Hiller konzentriert sich vollständig auf die Beziehung seiner beiden Hauptfiguren und verzichtet weitgehend auf unnötige Nebenhandlungen. Dadurch entsteht eine bemerkenswerte Nähe zu den Charakteren. Entscheidend dafür sind natürlich auch die beiden Hauptdarsteller. Ryan O’Neal und Ali MacGraw harmonieren hervorragend miteinander und verleihen ihrer Liebesgeschichte eine Natürlichkeit, die bis heute funktioniert. Ihre Figuren wirken nie wie romantische Idealbilder, sondern wie zwei Menschen mit Fehlern, Träumen und Hoffnungen. Genau deshalb trifft einen ihr Schicksal so unmittelbar.
Und dann ist da noch die Musik. Der legendäre Score von Francis Lai gehört zweifellos zu den bekanntesten Filmmusiken überhaupt und gewann nicht ohne Grund den Oscar. Kaum erklingen die ersten Töne des berühmten Hauptthemas, entfaltet sich eine Melancholie, die den gesamten Film durchzieht. Die Musik beschreibt nahezu jede Emotion, jeden Moment von Glück, Verlust und Schmerz auf eine Weise, die Worte oftmals gar nicht ausdrücken könnten. Vielleicht ist sie tatsächlich einer der Hauptgründe dafür, weshalb Love Story eine so nachhaltige Wirkung besitzt.
Bemerkenswert ist außerdem, wie zeitlos der Film geblieben ist. Natürlich merkt man ihm sein Entstehungsjahr an, doch die zentralen Themen haben nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Liebe, Verlust, Abschied und die Erkenntnis, dass manche Momente viel zu schnell vergehen – das sind Gefühle, die jede Generation versteht. Gerade deshalb funktioniert der Film auch heute noch, obwohl viele moderne Produktionen deutlich aufwendiger inszeniert sind.
Vielleicht ist Love Story tatsächlich einer der traurigsten Filme aller Zeiten. Nicht weil er besonders dramatisch oder schockierend wäre, sondern weil er seine Emotionen so ehrlich und direkt vermittelt. Man kennt den Weg, man kennt das Ziel und dennoch sitzt man am Ende oft genauso bewegt vor dem Bildschirm wie beim ersten Mal. Ein zeitlos schöner, zutiefst trauriger Klassiker, dessen Wirkung bis heute ungebrochen ist.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die 4K Bearbeitung macht eher einen guten als brillanten Eindruck. Denn das Bild ist immer noch etwas dunkel und zeigt auch durchgehend leichte Körnungen. Die Schärfe und die Details sind allerdings mehr als hervorragend.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klanglich hat der saubere Ton nichts Neues zu bieten. Altersbedingt präsentiert sich dieser matt und nur im vorderen Bereich. Die Dialoge sind da etwas stumpf zu verstehen.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial ist nicht wirklich neu aber immer noch gut verpackt!
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Wurde 4K Remastered.
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 19. August 2021
www.paramount.de