


Ein Jahr lang saß Max im Knast. Heute ist der Tag seiner Entlassung, und als seine Frau Ashley ihn abholt, gibt es auf der langen Rückfahrt durch die kalifornischen Wälder einiges aufzuarbeiten. Nur ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und schon fliegt ihnen auf einem einsamen Straßenabschnitt ein blutender nackter Mann in die Windschutzscheibe. Doch dies ist nur der Beginn eines grauenerregenden Albtraums: Als das Pärchen aus dem nahen Gebüsch heraus attackiert wird und ein Sturz in den reißenden Fluss zur lebensgefährlichen Rettungsaktion ausufert, finden sich die beiden mit einer Gruppe von Jägern mitten im tiefen Dunkel des Waldes wieder. Dort, wo die Bestie lauert, von der sich die Indianer schon seit Jahrhunderten blutrünstige Geschichten erzählen – eine Sagengestalt aus uralten Zeiten, die es auf die Eindringlinge abgesehen hat. Und sie wird sie sich holen. Einen nach dem anderen…
Originaltitel: Primal Rage
Regie: Patrick Magee.
Drehbuch: Jay Lee, Patrick Magee.
Darsteller: Casey Gagliardi, Andrew Joseph Montgomery, Jameson Pazak, Marshal Hilton, Jim Roof, Blake Johnson, Brandon Gibson, Terry Peay, Tim Martin, Trevor Wright, Scotty Fields, Eloy Casados.
Genre: Horror / Action / Thriller
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 106 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar, Interviews.
Vertrieb: Meteor Film / EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Die Wälder sind der eigentliche Star von Primal Rage. Gewaltig, dicht und geheimnisvoll schmiegen sie sich über den gesamten Film und erzeugen eine Atmosphäre, die den Zuschauer förmlich verschlingt. Allein diese beeindruckenden Naturaufnahmen verleihen dem Horrorfilm einen Reiz, den man ihm nicht absprechen kann. Inhaltlich sieht es dagegen deutlich ernüchternder aus. Die Geschichte folgt bekannten Pfaden und überrascht kaum mit neuen Ideen. Auch die Dialoge bleiben weit hinter den Möglichkeiten zurück und wirken häufig eher wie Mittel zum Zweck als echte Bereicherung der Handlung.
Dafür lässt es Patrick Magee bei den handgemachten Splattereffekten ordentlich krachen. Mehrere Szenen geraten erstaunlich drastisch und überschreiten die Grenze zum Derben ohne große Zurückhaltung. Freunde blutiger Horrorfilme kommen hier durchaus auf ihre Kosten, denn gerade die Effekte gehören eindeutig zu den größten Pluspunkten des Films. Leider verspielt Primal Rage einen Großteil seines Potenzials durch einen allzu vorhersehbaren Verlauf. Hinzu kommen mehrere Momente, die unfreiwillig komisch wirken und der eigentlich düsteren Stimmung spürbar schaden. Besonders die Szenen mit der Waldhexe reißen den Zuschauer eher aus der Atmosphäre heraus, als dass sie zusätzlichen Schrecken erzeugen.
Schade, denn die Zutaten für einen wirklich packenden Horrorfilm wären durchaus vorhanden gewesen. Statt konsequent auf Spannung und Beklemmung zu setzen, verliert sich die Geschichte immer wieder in logischen Ungereimtheiten und merkwürdigen Einfällen, die den Ernst der Handlung untergraben. So bleibt Primal Rage vor allem wegen seiner eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen und der gelungenen Splattereffekte im Gedächtnis. Alles andere bewegt sich zwischen verschenkten Möglichkeiten, fragwürdigen Entscheidungen und einer Geschichte, die deutlich mehr aus ihrer faszinierenden Kulisse hätte machen können.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Hin und wieder wirkt das Bild recht schwammig und dadurch auch nicht wirklich klar bei der Schärfe. Der Kontrast hingegen kommt gut, genauso der recht kräftige Schwarzwert. Leichte Körnungen hingegen bleiben auch nicht ganz aus.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Eine echt heftige Dynamik bei den Actionszenen, einige Splatterszenen wie das zermatschen eines Schädels möchte man noch hören, dass müssen Ohren schon starke Nerven besitzen. Insgesamt präsentiert sich der Ton sehr sauber, doch die miesen Synchronstimmen vermiesen das schockierende Klangvergnügen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Audiokommentar und Interviews sind nur als Standard zu betrachten.
Abspann: Ja! Nach dem Abspann kommt noch eine Szene mit der Waldhexe.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4009750371206
VÖ-Kauf: 01. November 2018