


Ein visuell anspruchsvoller Mix aus Action, Thrill, Drama und Love Story. Love is messy! Mary (Alexandra Daddario) und Ben (Diego Boneta) sind die rebellischen Nachkommen zweier mächtiger Familien, die sich in einer jahrhundertelangen Fehde befinden. Als nach vielen Jahren Trennung eine Affäre zwischen den beiden wieder aufflammt und ihre verbotene Liebe erstarkt, entzündet sich auch das Feuer, dass die Feindschaft ihrer Familien umgibt, erneut. Es fliegen Fäuste und Kugeln, Auftragskiller werden auf den Plan gerufen und es kommt zu einem blutigen Showdown. Korruption, Liebe, Eifersucht, Rache, Gewalt, Lust und Emotionen prallen in dieser schnelllebigen, actiongeladenen Liebesgeschichte aufeinander.
Originaltitel: Die in a Gunfight
Regie: Collin Schiffli.
Drehbuch: Andrew Barrerm Gabriel Ferrari.
Darsteller: Diego Boneta (Rock of Ages), Alexandra Daddario (Baywatch), Justin Chatwin (Krieg der Welten), Wade Allain-Marcus (French Dirty), Billy Crudup (Watchmen – Die Wächter), Emmanuelle Chriqui (Wrong Turn), Travis Fimmel (Warcraft).
Genre: Action / Comedy / Krimi / Drama / Romantik
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 92 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HS MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Making of, Deleted Scene, Trailershow.
Vertrieb: Constantin Film / LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Die Geschichte von Romeo und Julia gehört zu den meist adaptierten Erzählungen der Weltliteratur. Generationen von Filmemachern haben versucht, den zeitlosen Stoff neu zu interpretieren, ihn in andere Epochen zu verlegen oder mit modernen Ideen anzureichern. Mit Die in a Gunfight wird ein weiterer Versuch unternommen, die klassische Geschichte zweier Liebender aus verfeindeten Familien in ein zeitgemäßes Gewand zu kleiden. Das Ergebnis bleibt jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Dabei mangelt es dem Film zunächst nicht an interessanten Ansätzen. Die Grundidee, den bekannten Stoff mit stilisierten Bildern, exzentrischen Figuren und einer modernen Inszenierung zu verbinden, besitzt durchaus Potenzial. Immer wieder spürt man den Wunsch der Macher, etwas Eigenständiges zu schaffen und sich bewusst von klassischen Liebesdramen abzugrenzen.
Gerade diese Suche nach Individualität wird jedoch zugleich zum größten Problem des Films. Die Inszenierung verwendet zahlreiche stilistische Mittel, wechselt zwischen unterschiedlichen Tonlagen und versucht immer wieder, besonders cool, außergewöhnlich oder originell zu wirken. Doch anstatt einen unverwechselbaren Stil zu entwickeln, entsteht häufig der Eindruck einer Ansammlung verschiedener Ideen, die nicht immer harmonisch zusammenfinden. Die Geschichte selbst bleibt dabei erstaunlich blass. Obwohl die Vorlage seit Jahrhunderten funktioniert, gelingt es dem Film kaum, die emotionale Kraft der zentralen Liebesgeschichte überzeugend zu vermitteln. Viele Entwicklungen wirken vorhersehbar, während die Figuren oft nicht die Tiefe erreichen, die notwendig wäre, um echtes Mitgefühl oder Spannung zu erzeugen.
Schade ist das vor allem deshalb, weil die Besetzung durchaus Potenzial besitzt. Die Darsteller schlagen sich insgesamt ordentlich und bemühen sich sichtbar um ihre Rollen. Dennoch fehlt vielen Szenen jene emotionale Intensität, die eine Geschichte dieser Art eigentlich benötigt. Die Figuren bleiben häufig auf Distanz und wirken stellenweise erstaunlich ausdruckslos, obwohl die Konflikte eigentlich großes dramatisches Gewicht besitzen sollten. Auch die Inszenierung kämpft immer wieder mit ihrem Erzähltempo. Trotz einzelner stilistisch gelungener Momente entwickelt sich die Handlung nur schleppend. Immer wieder entstehen Passagen, in denen der Film mehr mit seiner Oberfläche beschäftigt scheint als mit seiner eigentlichen Geschichte. Dadurch wirkt der Verlauf oft zäher, als es bei einer modernen Neuinterpretation dieses Stoffes eigentlich sein müsste.
Dabei zeigen sowohl die Kulissen als auch manche Dialoge durchaus, welches Potenzial vorhanden gewesen wäre. Visuell besitzt der Film einige reizvolle Ideen, und gelegentlich blitzen interessante Ansätze auf, die neugierig machen. Doch diese Momente bleiben leider die Ausnahme und werden zu selten konsequent weiterentwickelt. Besonders auffällig ist, dass der Film ständig versucht, eine gewisse Coolness auszustrahlen. Viele Szenen wirken bewusst stilisiert und selbstbewusst inszeniert. Genau dieser Ansatz hätte funktionieren können, wenn er von einer stärkeren Geschichte getragen worden wäre. Stattdessen wirkt vieles aufgesetzt und verliert dadurch einen Teil seiner Wirkung. So bleibt „Die in a Gunfight“ letztlich ein Film voller Möglichkeiten, die nie vollständig ausgeschöpft werden. Die Besetzung überzeugt durchaus, die visuelle Gestaltung besitzt interessante Ansätze und auch einzelne Dialoge lassen erkennen, was hätte entstehen können. Doch die zähe Inszenierung, die emotionale Distanz der Figuren und der misslungene Versuch, besonders cool und anders zu sein, verhindern, dass die moderne Romeo-und-Julia-Variante wirklich zündet. Eigentlich schade, denn das Potenzial war durchaus vorhanden.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Technisch gesehen handelt es sich um guten Schuss. Die Schärfe präsentiert sich glasklar, die Details sind sehr fein, der Kontrast genau richtig und selbst der Schwarzwert tut was er tun soll, sich ordentlich kräftig zeigen. Die Farbwiedergabe ist ordentlich kräftig und daher auch stimmig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Sounddetails sind hervorragend genau abgestimmt. Durchgehend wird hier eine ausgezeichnete Dynamik mit solidem Raumklang geboten, leider gibt es kaum Höhen und Tiefen. Zudem ist der Ton mehr als sauber.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Noch weniger überzeugend ist hier nur das zusätzliche Bonusmaterial. Schade!
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976351283
VÖ-Kauf: 14. Oktober 2021
www.leoninedistribution.com