


Stalingrad, 1942: Während sich die deutschen und die russischen Truppen in Stalingrad gegenseitig grausame Verluste zufügen, sieht der Rest der Welt voll Furcht dem Ausgang dieser Schlacht entgegen. Doch der gefürchtete russische Präzisionsschütze Vassili Zaitsev kennt keine Angst und schießt einen seiner Gegner nach dem anderen nieder. Vassilis legendärer Ruf führt bald zu einem Duell mit dem besten Scharfschützen der deutschen Armee, Major König. Zwischen beiden kommt es zu einem erbitterten Zweikampf, während um sie herum die furchtbarste Schlacht aller Zeiten tobt…
Originaltitel: Enemy at the Gates
Regie: Jean-Jacques Annaud.
Drehbuch: Jean-Jacques Annaud.
Darsteller: Jude Law (Captain Marvel), Ed Harris (Taschengeld), Joseph Fiennes (Der Spiele-Erfinder), Rachel Weisz (Die Mumie), Bob Hoskins (Meerjungfrauen küssen besser), Ron Perlman (Hellboy), Eva Mattes, Gabriel Thomson, Matthias Habich, Sophie Rois.
Genre: Drama / Action / Kriegsfilm
Land: Deutschland / Irland / UK / USA / Frankreich
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 126 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, französisch, japanisch, polnisch, tschechisch, ungarisch, slowenisch.
Extras: Making of, Deleted Scenes, Produktionsnotizen, Cast & Crew Biographies und Statements.
Vertrieb: Paramount Pictures / LEONINE
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Kriegsfilme über die Battle of Stalingrad gibt es viele, doch nur wenige nähern sich dem Thema auf dieselbe Weise wie Enemy at the Gates. Statt die gesamte Schlacht in den Mittelpunkt zu stellen, konzentriert sich der Film auf ein persönliches Duell und schafft es gerade dadurch, die gewaltigen Ereignisse greifbar zu machen. Schon die ersten Minuten zeigen eindrucksvoll, welche Stärken die Produktion besitzt. Die Aufnahmen der zerstörten Stadt gehören noch immer zu den beeindruckendsten Bildern des modernen Kriegsfilms. Die Ruinenlandschaft, die Kälte, der Schmutz und die allgegenwärtige Hoffnungslosigkeit erzeugen eine Atmosphäre, die den Zuschauer unmittelbar in das Geschehen hineinzieht. Immer wieder wurde dem Film vorgeworfen, seine Darstellung sei zu plakativ oder zu stark vereinfacht. Betrachtet man ihn jedoch als spannendes Kriegsdrama und nicht als historische Dokumentation, wirken viele dieser Vorwürfe wenig überzeugend. Denn gerade als Film funktioniert „Enemy at the Gates“ außerordentlich gut.
Die Geschichte entwickelt sich von Beginn an mit hoher Spannung. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Scharfschützen sorgt für eine permanente Anspannung, die sich durch den gesamten Verlauf zieht. Dabei gelingt es dem Film, aus vergleichsweise ruhigen Momenten ebenso viel Nervenkitzel zu erzeugen wie aus den großen Kriegsszenen. Besonders stark ist die tragische Grundstimmung. Hinter dem Duell steht stets die Erkenntnis, dass es hier nicht um Ruhm oder Heldentum geht, sondern ums Überleben. Der Film richtet seinen Blick weniger auf militärische Strategien als auf die Widerstandskraft der Menschen in einer der grausamsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Die Besetzung trägt ebenfalls erheblich zum Gelingen bei. Jude Law, Ed Harris und Joseph Fiennes verleihen ihren Figuren die nötige Präsenz und Glaubwürdigkeit, um das Duell jederzeit interessant zu halten.
Weniger gelungen fällt dagegen die Liebesgeschichte aus. Sie wirkt im Vergleich zum restlichen Film etwas aufgesetzt und bleibt deutlich hinter der Intensität des eigentlichen Konflikts zurück. Während das Duell und die Kriegssituation fesseln, erscheint dieser Handlungsstrang eher als unnötige Ablenkung und entwickelt nur begrenzte emotionale Wirkung. Dennoch schmälert dies die Gesamtqualität nur geringfügig. „Duell – Enemy at the Gates“ bleibt ein packendes, visuell beeindruckendes und atmosphärisch dichtes Kriegsdrama. Nicht wegen großer historischer Tiefe, sondern weil der Film konsequent auf Spannung, Tragik und den menschlichen Überlebenswillen setzt. Ein intensiver Blick auf die Hölle von Stalingrad – und für viele zu Recht einer der stärksten Kriegsfilme seiner Generation.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Erstmals in Deutschland auf High Definition Blu-ray Disc, überzeugt der Film mit einer sehr guten Bildqualität. Die Details präsentieren sich sehr fein, die Schärfe ist gestochen klar, der Kontrast kommt mehr als stimmig daher und Schwarzwert ist ordentlich kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Actionszenen geben beim Sound einen guten Raumklang wieder. Zwar sind nicht alle Klangdetails gegeben, doch insgesamt ist das Szenario packend bis zum Schluss. Klare Dialoge, eine gute Dynamik und eine saubere Abstimmung.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist bereits von der früheren Constantin Film DVD-Veröffentlichung bekannt und bietet somit nichts Neues.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 18. August2022.
www.paramount.de