


Das legendäre Horror Hound Festival lockt hunderte Geeks und Horror-Fans aus der ganzen Welt nach Louisiana – darunter auch Chase und seine Freundin Laine. Doch je näher das freudig erwartete Event rückt, umso häufiger wird Laine von beunruhigenden Visionen heimgesucht, die mit der düsteren Vergangenheit der Stadt in Zusammenhang zu stehen scheinen. Die Legende des Creepers überdauert die Zeit und sorgt bei vielen Einheimischen immer noch für Angst und Schrecken. Als die erste Nacht des Festivals anbricht und sich das blutgetränkte Programm dem Höhepunkt nähert, ahnt Laine, dass etwas Mächtiges und Übernatürliches heraufbeschworen wurde – und sie scheint auf mysteriöse Art damit verbunden zu sein.
Originaltitel: Jeepers Creepers: Reborn
Regie: Timo Vuorensola (Iron Sky).
Drehbuch: Sean-Michael Argo.
Darsteller: Sydney Craven, Imran Adams, Jarreau Benjamin, Peter Brooke, Matt Barkley, Ocean Navaroo, Alexander Halsall, Georgia Goodman, Dee Wallace.
Genre: Horror / Thriller / Mystery
Land: USA / UK
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 88 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, niederländisch.
Extras: Interviews, Trailer.
Vertrieb: Splendid Film / WVG
Filmbewertung: 1 von 5 Filmklappen.
Vom ursprünglichen Mythos des Creepers ist hier kaum noch etwas übrig. Jeepers Creepers: Reborn entfernt sich so weit von seinen Wurzeln, dass selbst der ohnehin schon kritisch aufgenommene Vorgänger fast in einem milderen Licht erscheint.
Was sofort ins Auge fällt, ist die technische Umsetzung – und das leider im negativen Sinne. Der Film verlässt sich nahezu vollständig auf schwaches CGI, das in vielen Momenten unfertig wirkt. Teilweise sind sogar deutliche Spuren von Blue-Screen-Aufnahmen zu erkennen, was die Illusion endgültig bricht. Praktische Effekte, die dem Ganzen hätten Gewicht verleihen können, sucht man vergeblich. Auch die Maske des Creepers wirkt inkonsequent, teils schlecht angepasst und ohne die frühere Sorgfalt.
Die Besetzung spielt das Geschehen mit auffallendem Ernst, ohne diesem gerecht zu werden. Die Figuren bleiben blass, die Darstellungen hölzern, wodurch jede Form von Glaubwürdigkeit verloren geht. Am schwersten wiegt jedoch die Darstellung des Creepers selbst: Ohne Wiedererkennungswert, ohne Präsenz und ohne jene unheimlichen Eigenheiten, die ihn einst ausgezeichnet haben – das ikonische Schnüffeln, die bedrohliche Aura, all das fehlt.
Auch atmosphärisch bleibt der Film hinter seinen Möglichkeiten zurück. Weder der bekannte Titelsong noch die dichte Stimmung der ersten beiden Teile finden hier ihren Platz. Stattdessen wirkt vieles beliebig, fast schon losgelöst von dem, was die Reihe einst ausgemacht hat.
Die Handlung selbst erscheint kaum greifbar. Neue Ansätze wie ein okkulter Hintergrund werden zwar angedeutet, verlaufen jedoch im Sande und wirken unausgereift. Trotz eines gewissen Tempos fehlt es dem Film an Substanz und Richtung.
So bleibt am Ende ein Werk, das eine neue Stufe von Trash erreicht – unfreiwillig, künstlich und in seiner Machart bemerkenswert billig. Vielleicht findet der Film irgendwann als Partyfilm seine Nische, doch als Teil der Reihe wirkt er wie ein Fremdkörper ohne eigene Identität.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Das Bild zeigt sich überragend und das ist irgendwie ein Problem, denn dadurch sieht man einfach jedes fehlerhafte Detail besonders. Gestochen scharfe Bilder, ein heller Kontrast und ein satter Schwarzwert überzeugen
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound der High Definition Blu-ray Disc präsentiert sich hervorragend sauber und sehr dynamisch. Räumlich erklingt alles zufrieden stellend solide, die Dialoge sind dabei ausgezeichnet klar verständlich.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Auf der Single-Disc sind nur Interviews und der Trailer unter den Extras vertreten.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: 4013549125673
VÖ-Kauf: 25. November 2022.
www.splendid-entertainment.de