


Herbert, Hannah und Ogilvy, drei junge Astronomiestudenten, jagen nachts durch den dunklen Wald, um dem Geheimnis eines überraschenden Meteoritenschauers nachzugehen. Doch am nächsten Morgen entpuppt sich ihre Beobachtung als bedrohliche Invasion außerirdischer Wesen, die mit wenig freundlicher Absicht auf der Erde gelandet sind. Wer die erste Begegnung überlebt hat, steht noch unter Schock, doch den drei Freunden wird schnell klar, dass die Zukunft der Erde vom Widerstand jedes Einzelnen abhängt. Im Chaos des feindlichen Laserfeuers suchen sie nach den Schwachstellen der tödlichen Besucher. Als selbst die Armee keine Chance mehr gegen den Angriff aus dem All hat, wird die Zeit langsam knapp.
Originaltitel: War of the Worlds: The Attack
Regie: Junaid Syed.
Drehbuch: Junaid Syed, Tom Jolliffe.
Darsteller: Sam Gittins, Leo Staar, Vincent Regan, Alhaji Fofana, Lara Lemon, Kathi DeCouto, Frances Mather, Kris Saddler.
Genre: Sci-Fi / Thriller
Land: UK
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 78 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 2.0, DTS-HD MA 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Meteor Film GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Clapperboards.
Große Science-Fiction-Klassiker neu zu verfilmen ist stets ein riskantes Unterfangen. Besonders dann, wenn die Vorlage von H. G. Wells stammt und zusätzlich der Schatten der spektakulären Verfilmung von Steven Spielberg über dem Projekt liegt. Genau an diesen hohen Erwartungen scheitert War of the Worlds: The Attack jedoch recht deutlich. Bereits die technischen Aspekte hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Obwohl mit erfahrenen Kräften im Bereich der visuellen Effekte gearbeitet wurde, wirken viele Szenen überraschend unausgereift. Perspektiven stimmen oftmals nicht, die Effekte fügen sich nur bedingt glaubwürdig in die Umgebung ein und die Inszenierung erreicht selten die Wirkung, die sie offensichtlich anstrebt. Dabei versteht sich der Film weniger als direkte Neuverfilmung des Romans, sondern eher als moderne Zusammenfassung bekannter Elemente aus verschiedenen Versionen der Geschichte. Besonders deutlich werden dabei die Parallelen zur Spielberg-Verfilmung. Gleichzeitig verzichtet der Film jedoch auf einige ikonische Details, die viele Zuschauer mit dem Stoff verbinden. Dadurch wirkt die Umsetzung stellenweise seltsam vertraut und zugleich unvollständig.
Ein weiteres Problem ist das hohe Erzähltempo. Die Handlung rast förmlich durch ihre Ereignisse, ohne Figuren oder Situationen ausreichend Raum zur Entwicklung zu geben. Dadurch fehlt es vielen Szenen an Gewicht und Dramatik. Was eigentlich bedrohlich oder spektakulär wirken sollte, bleibt oft erstaunlich wirkungslos. Auch die schauspielerischen Leistungen tragen nur wenig dazu bei, die Schwächen auszugleichen. Die Figuren bleiben oberflächlich, ihre Entscheidungen wirken häufig unglaubwürdig und eine emotionale Bindung entsteht kaum. Dadurch verliert die Geschichte zusätzlich an Spannung.
Dabei zeigt sich einmal mehr, dass ein begrenztes Budget nicht zwangsläufig ein Problem sein muss. Zahlreiche Genreproduktionen haben bewiesen, dass starke Ideen und ein gutes Drehbuch technische Einschränkungen ausgleichen können. Genau daran mangelt es hier jedoch besonders. Die Geschichte bleibt zu oberflächlich und die Umsetzung zu unausgereift, um echtes Interesse zu wecken. Für Fans von H. G. Wells bietet der Film immerhin einen gewissen Wiedererkennungswert. Einige Motive und Grundideen der Vorlage sind vorhanden, auch wenn sie nur selten ihr volles Potenzial entfalten. Mehr als ein gelegentliches Schmunzeln über die bekannten Versatzstücke dürfte jedoch kaum entstehen. So bleibt „Der Krieg der Welten: Der Angriff“ eine enttäuschende Science-Fiction-Produktion, die weder als moderne Interpretation noch als eigenständiger Katastrophenfilm wirklich überzeugt. Günstige Filme können durchaus überraschen – hier fehlt jedoch vor allem die erzählerische Substanz, um aus der bekannten Vorlage etwas Spannendes zu machen.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Unscharf sind teilweise nur die Effekte. Das Bild macht einen hervorragenden Eindruck mit Klarheit und feinen Details. Auch Kontrast und Farben können gut überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Räumlich wird relativ wenig gegeben. Viel mehr Soundeffekte hätten den Film aufgehübscht, stattdessen gibt es nur eine ausreichende Dynamik. Immerhin ein sauberer Klang.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es nur den Trailer.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 404256423049
VÖ-Kauf: 22.09.2023
www.meteorfilm.com