


Laut einer wissenschaftlichen Studie der gruseligste Film aller Zeiten: Hayley und ihre vier Freundinnen starten eines Abends einen Videocall. Zu dem Online-Meeting haben sie auch Seylan eingeladen, die als Medium eine Séance abhalten soll, um mit der Totenwelt zu kommunizieren. Doch ein fataler Fehler beschwört eine dämonische Präsenz herauf. Schnell erfahren die jungen Frauen, dass der finstere neue Teilnehmer des Calls keinen Spaß versteht.
Originaltitel: Host
Regie: Rob Savage (The Boogeyman).
Drehbuch: Gemma Hurley, Rob Savage, Jed Shepherd.
Darsteller: Haley Bishop, Jemma Moore, Emma Louise Webb, Radina DRandova, Caroline Ward, Alan Emrys, Teddy Linard, Patrick Ward, Jinny Lofthouse, Seylan Baxter.
Genre: Horror / Mystery
Land: UK
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 58 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch & indigene Sprachen.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Probe-Séance, Kurzfilm „Is There Goblins Now“, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Busch Media Group GmbH & Co. KG
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Mit Host liefert Rob Savage einen modernen Horrorfilm, der seine Wirkung fast vollständig aus seiner Form bezieht. Das Konzept – ein Geisterbeschwörungsritual während eines Video-Calls – wirkt auf den ersten Blick simpel, entfaltet im richtigen Moment aber genau jene unmittelbare Nähe, die den Reiz des Films ausmacht.
Die größte Stärke liegt in der knappen, fokussierten Erzählweise. Der Film verzichtet bewusst auf lange Expositionen oder klassische Spannungsaufbauten und springt schnell in das eigentliche Geschehen. Dadurch entsteht eine direkte, fast unangenehm intime Atmosphäre, die den Zuschauer sehr nah an die Figuren heranrückt. Gerade dieses „Dabeisein“ im digitalen Raum sorgt für einen modernen, zeitgemäßen Horroransatz.
Die Inszenierung arbeitet konsequent mit den Grenzen ihres Formats. Wackelige Kamerabilder, plötzlich auftauchende Störungen im Bild und die enge Perspektive der Webcams verstärken das Gefühl von Unsicherheit. Immer wieder entstehen dabei effektive Schreckmomente, die weniger aus Aufbau als aus plötzlicher Überraschung leben. Einige dieser Jump-Scares sitzen tatsächlich sehr präzise und sorgen für echte körperliche Reaktionen.
Allerdings bleibt der Film trotz seiner Intensität eher ein kurzes Erlebnis. Die Laufzeit ist bewusst knapp gehalten, was der Dynamik zugutekommt, gleichzeitig aber auch dazu führt, dass der Film kaum nachhaltige Spuren hinterlässt. Im Vergleich zu anderen Vertretern des Found-Footage- oder Screenlife-Horrors wirkt HOST eher wie ein konzentrierter Schockmoment als wie ein dauerhaft nachwirkendes Werk.
Besonders im Original entfaltet der Film seine volle Wirkung. Die Authentizität der Stimmen und die Natürlichkeit der Dialoge tragen erheblich zur Glaubwürdigkeit bei, während Synchronfassungen oft einen Teil dieser unmittelbaren Atmosphäre verlieren. Dadurch wirkt der Horror weniger künstlich und deutlich näher am realen Empfinden.
So bleibt HOST ein kompakter, moderner Horrorfilm, der mit wenigen Mitteln viel erreicht. Nicht der gruseligste Film aller Zeiten, aber ein sehr effektiver Vertreter seiner Art: schnell, direkt, intensiv – und genauso schnell wieder vorbei, wie er begonnen hat.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Videocalls sind sauber, besitzen aber eben eine gewissen Found-Footage-Style. Das Bild wurde aber derailreich umgesetzt.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Ton präsentiert sich dynamisch und hauptsächlich im Frontbereich. Ganz wie bei einem richtigen Call.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial liefert abschließend einige wirklich interessante Infos und Einblicke.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4262364932045
VÖ-Kauf: 22.08.2024