


Eine Verbrecherorganisation gewaltigen Kalibers macht Los Angeles unsicher. Sergant Friday (Dan Aykroyd), die wandelnde Dienstvorschrift, und sein neuer, eher flippiger Partner Pep Streebak (Tom Hanks) nehmen die Ermittlungen auf. Nach einigen Recherchen und einer verrückten Massenveranstaltung haben sie die Drahtzieher erkannt: Eine karrieresüchige Polizeipräsidentin, einen smarten Pseudopriester und einen, nur scheinbar potenten Soft-Porno-König. Gnadenlos nutzen sie Einfluß und Geld im illegalen Kampf um die Macht. Mit vielen Tricks, ausgefallenen Tarnungen und kessen Sprüchen mach sich das ungleiche Team daran, den Gangstern das Handwerk zu legen…
Originaltitel: Dragnet
Regie: Tom Mankiewicz.
Drehbuch: Dan Aykroyd, Alan Zweibel.
Darsteller: Dan Aykroyd (Ghostbusters), Tom Hanks (Geschenkt ist noch zu teuer), Christopher Plummer (Verblendung), Alexandra Paul (Christine), Harry Morgan, Kathleen Freeman.
Genre: Komödie
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 105 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Pandastorm Pictures / WVG Medien GmbH
![]()
![]()
![]()
Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Komödien mussten in den 1980er-Jahren nicht zwangsläufig tiefgründig sein. Sie wollten in erster Linie unterhalten, das Publikum zum Lachen bringen und sich dabei auch nicht davor scheuen, völlig überdreht zu sein. Schlappe Bullen beißen nicht macht daraus gar keinen Hehl und zelebriert genau diesen herrlich albernen Humor mit sichtbarer Freude. Mit Dan Aykroyd und dem damals noch jungen Tom Hanks ist der Film zudem hervorragend besetzt. Beide harmonieren prächtig miteinander und machen aus ihren gegensätzlichen Figuren ein Comedy-Duo, das sich die Pointen im Minutentakt zuspielt. Gerade Tom Hanks zeigt bereits hier sein außergewöhnliches Gespür für komödiantisches Timing.
Der Humor ist bewusst überzogen und setzt auf Slapstick, absichtlich dümmliche Gags und jede Menge Situationskomik. Anspruch oder Realismus interessieren den Film dabei herzlich wenig. Genau das macht seinen besonderen Reiz aus. Die beiden „schlappen Bullen“ beißen nämlich ordentlich zu – allerdings nicht mit Härte, sondern mit einer gehörigen Portion Witz. Lachanfälle sind dabei keineswegs ausgeschlossen. Viele Einfälle besitzen bis heute ihren Charme und beweisen, dass guter Klamauk auch Jahrzehnte später noch hervorragend funktionieren kann. Der Film stammt aus einer Zeit, in der Komödien einfach nur Spaß machen wollten, ohne jede Pointe erklären oder gesellschaftlich einordnen zu müssen. Schlappe Bullen beißen nicht ist deshalb pures Unterhaltungskino alter Schule. Schnell, albern, kultig und randvoll mit Gags, die auch heute noch zünden. Genau so muss eine klassische Slapstick-Komödie aussehen. Kult!
![]()
![]()
Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Die Farben hätten etwas kräftiger ausfallen können und die Auflösung ruhig noch feiner werden, doch die klare Schärfe und der freundliche Kontrast können hervorragend überzeugen.
![]()
![]()
Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Ein kräftiger Ton ohne räumliche Atmosphäre. Frontlastig aber immerhin sauber und mit klaren Dialogen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es nur den Trailer zum Film. Leider!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4260428051046
VÖ-Kauf: 27. Oktober 2017.
www.pandastorm.com/