


Emily hat ein kleines altes Haus im idyllischen Hinterland gekauft und will es mit ihrem Mann Jesse und ihren Freunden auf Vordermann bringen. Bald entdecken sie dort einige okkulte Inschriften und ahnen, dass mit dem Haus irgendetwas nicht zu stimmen scheint. Noch wissen sie nicht, dass es von einem schrecklichen Geheimnis im Bann gehalten wird. Als sie einige Tafel mit fremdartigen Symbolen achtlos aus dem Haus entfernen, ist die dunkle Macht entfesselt. Ungehindert ergreifen Dämonen Besitz über die Freunde und ein aussichtsloser Kampf beginnt. Kann es noch einen Weg geben, dieser Hölle zu entkommen?
Originaltitel: Bornless Ones.
Regie: Alexander Babaev.
Drehbuch: Alexander Babaev.
Darsteller: Margaret Judson, Devin Goodsell, Michael Johnston, Mark Furze, Bobby T, David Banks, Victoria Clare, Gwen Holloway.
Genre: Horror
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 80 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Der Wald, das abgelegene Haus, eine Gruppe junger Menschen und plötzlich ist mit der gemütlichen Ruhe Schluss. The Evil Ones macht es seinem Publikum dabei nicht besonders schwer, die filmischen Vorbilder zu erkennen. Ja, man kann es leider nicht abstreiten: Alexander Babaevs Horrorfilm erinnert sehr deutlich an Evil Dead – Tanz der Teufel. Die Parallelen sind teilweise so offensichtlich, dass man schon ziemlich großzügig sein muss, um sie nicht zu bemerken. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass The Evil Ones deshalb keinen eigenen Unterhaltungswert besitzt. Gerade die erste Hälfte nimmt sich zunächst erstaunlich viel Zeit für seine Figuren. Der Film möchte, dass man sich auf die Charaktere, ihre Beziehungen und ihre persönliche Situation einlässt, bevor der eigentliche Horrorspaß richtig beginnt. Das kann zunächst etwas geduldig wirken, erfüllt aber seinen Zweck. Denn sobald die Geschichte den Schalter umlegt, verändert sich auch das Tempo spürbar. Was vorher noch nach Charakteraufbau aussah, wird plötzlich zum Fundament für eine ziemlich ungemütliche zweite Hälfte. Danach kommt The Evil Ones ordentlich in Fahrt. Der Horror wird deutlich präsenter, die Bedrohung nimmt zu und für Splatterfans wird reichlich aufgetischt. Blut und körperliche Härte gehören eindeutig zu den Zutaten, mit denen der Film seine Wirkung erzielen möchte. Dabei schwanken die Effekte allerdings merklich zwischen gelungen und eher mittelmäßig. Nicht jede Aufnahme besitzt die gleiche Qualität, doch wenn der Film seine stärkeren Momente erwischt, darf es durchaus ordentlich krachen, bluten und unangenehm werden.
Trotz der unverkennbaren Nähe zu Tanz der Teufel entwickelt sich daraus ein kurzweiliges Horrorvergnügen, das nicht ständig versucht, sich größer zu machen, als es ist. Die Geschichte nimmt ihre Figuren zunächst ernst genug, um anschließend umso mehr Spaß daran zu haben, sie durch die Hölle zu schicken. Das funktioniert vor allem deshalb, weil die Besetzung ihre Sache ordentlich macht und die Charaktere nicht völlig beliebig wirken. Auch die Schockmomente können sich sehen lassen. Nicht jeder Treffer sitzt perfekt, aber einige nette Überraschungen sorgen dafür, dass die Spannung immer wieder angezogen wird. Der Film lebt dabei weniger von einer völlig neuen Idee als von der Umsetzung bekannter Horrorbausteine. Und genau hier muss man ihm zugutehalten, dass er trotz seiner offensichtlichen Vorbilder durchaus Spannung erzeugt. The Evil Ones ist somit sicherlich kein Film, der das Horrorgenre neu erfindet. Dafür ist seine Nähe zu Evil Dead – Tanz der Teufel einfach zu offensichtlich. Aber muss er das überhaupt? Wer sich auf das Spiel einlässt, bekommt eine ordentlich besetzte Horrorproduktion, die nach einer etwas ruhigeren ersten Hälfte deutlich an Tempo gewinnt und Splatterfans mit genügend Blut versorgt. Ein bisschen Tanz der Teufel steckt eindeutig darin. Aber solange der Horrorspaß funktioniert, darf der Teufel ruhig ein zweites Mal tanzen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild bleibt selbst bei den dunklen Szenen immer hervorragend klar, schöne Details und ein sehr kräftiger Schwarzwert. Auch wenn es doch sehr weich aussieht.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Durchgehend klar verständliche Dialoge. Die Abmischung ist allerdings nicht sehr gelungen. Die Dynamik mag zwar sehr kräftig daher kommen, doch die Soundeffekte lassen sich nicht immer den Geschehnissen zuordnen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Nur den Trailer zum Film. Inklusive Trailershow zu weiteren Titeln.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 05. April 2018
www.tiberiusfilm.de